Indikatoren, USA

NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Juli deutlicher als erwartet verschlechtert.

17.07.2017 - 17:09:36

USA: Empire-State-Index überraschend deutlich eingetrübt. Der Empire-State-Index fiel um 10,0 Punkte auf 9,8 Punkte, wie die regionale Notenbank von New York am Montag mitteilte. Ökonomen hatten nur einen Rückgang auf 15,0 Punkte erwartet. Im Juni war der Indikator noch deutlich gestiegen. Trotz des aktuellen Rückgangs deutet er weiterhin auf Wachstum hin.

NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Juli deutlicher als erwartet verschlechtert. Der Empire-State-Index fiel um 10,0 Punkte auf 9,8 Punkte, wie die regionale Notenbank von New York am Montag mitteilte. Ökonomen hatten nur einen Rückgang auf 15,0 Punkte erwartet. Im Juni war der Indikator noch deutlich gestiegen. Trotz des aktuellen Rückgangs deutet er weiterhin auf Wachstum hin.

ROUNDUP: EU und Großbritannien auf Kompromiss-Suche beim Brexit

BRÜSSEL - Mit großen Differenzen sind die EU und Großbritannien in die ersten konkreten Verhandlungen über den Brexit gestartet. EU-Chefunterhändler Michel Barnier und der britische Minister David Davis beteuerten zwar am Montag ihren Willen, rasch Fortschritte zu erzielen. Die öffentlich bekannten Positionen liegen aber weit auseinander. Ob sich London offiziell auf Milliardenforderungen aus Brüssel einlässt, blieb vorerst offen - für die EU ein Knackpunkt.

Eurozone: Inflationsrate sinkt wie erwartet - Kerninflation steigt

LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum ist im Juni wie erwartet etwas gesunken. Wie das Statistikamt Eurostat am Montag nach einer zweiten Schätzung mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 1,3 Prozent über dem Niveau vor einem Jahr. Damit bestätigte Eurostat wie erwartet eine erste Erhebung. Im Mai hatte die Rate noch 1,4 Prozent betragen.

ROUNDUP 2: Chinas Wirtschaft wächst schneller als erwartet

PEKING - Die chinesische Wirtschaft ist im Frühjahr stärker als erwartet gewachsen. Wie das Statistikamt am Montag in Peking mitteilte, legte die zweitgrößte Volkswirtschaft im zweiten Quartal um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu und wuchs damit genauso schnell wie in den ersten drei Monaten des Jahres. Das teilte das Pekinger Statistikamt am Montag mit. Ökonomen waren von einer leichten Abkühlung auf 6,8 Prozent ausgegangen.

Oettinger ruft EU-Länder zu engerer Kooperation auf

ATHEN - EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger hat die Länder der Europäischen Union zu einem stärkeren Zusammenhalt aufgerufen, um der wirtschaftlichen Konkurrenz aus den USA, China und anderen ostasiatischen Ländern standhalten zu können. In ökonomischer Hinsicht seien selbst mehrere kleinere EU-Staaten zusammen weitaus unbedeutender als etwa die chinesische Provinz von Shanghai allein, sagte der CDU-Politiker am Montag bei einer Rede im griechischen Parlament. Dies gelte vor allem für den IT-Sektor. "Wir müssen die Dynamik der Welt erkennen", sagte Oettinger.

ROUNDUP 2: Gießkanne oder großer Wurf? - Schulz' 'Zukunftsplan' spaltet

BERLIN - Beifall von der Linkspartei, harsche Kritik von Union, FDP und Wirtschaft: Der "Zukunftsplan" von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz mit Investitionsvorgaben für den Staat und mehr Geld für Bildung polarisiert. Der Wirtschaftsrat der CDU warf ihm vor, mit alten Rezepten in Richtung Planwirtschaft zu marschieren: "Mit seinem Deutschlandplan offenbart Schulz, dass er vor allem für mehr Staat und weniger Markt steht." FDP-Chef Christian Lindner sagte, natürlich müsse mehr investiert werden: "Aber seine Investitionspflicht ist altes SPD-Denken. Das bringt Deutschland nicht voran." Die Linke lobte, Schulz habe die richtigen Schwerpunkte gesetzt - nur müsse der SPD-Chef aber auch verraten, wie er das alles bezahlen wolle.

2/ROUNDUP: Steuerzahlerbund erhöht in Beitragsdebatte Druck auf Agentur

NÜRNBERG/BERLIN - In der Debatte um eine Senkung des Arbeitslosenbeitrags hat der Bund der Steuerzahler (BdSt) seinen Druck auf die Bundesagentur für Arbeit (BA) erhöht. "Der Arbeitslosenbeitrag muss runter", unterstrich der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, in einem Internetbeitrag die Forderung seines Verbandes und verwies auf ein verbandseigenes Gutachten. Über die Analyse auf Basis von BA-Haushaltsdaten hatte zuerst die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montag) berichtet.

ROUNDUP 2: Nur wenige Langzeitarbeitslose finden regulären Job

BERLIN - Langzeitarbeitslose finden in Deutschland nur selten einen neuen, regulären Job. Bei den Betroffenen, die im vergangenen Jahr ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten, war nur in rund jedem achten Fall eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt der Grund. Dies geht aus der Antwort der Bundesagentur für Arbeit (BA) auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor, die der Deutschen Presse-Agentur am Montag in Berlin vorlag.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Bundesbank: Deutsche Wirtschaft wächst 'mit viel Schwung'. Die Konjunktur dürfte auch im zweiten Quartal "mit viel Schwung gewachsen sein", hieß es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Zentralbank. Neben dem starken privaten Konsum sehen die Experten der Bundesbank auch zunehmend die Industrie als eine solide Stütze des Aufschwungs. FRANKFURT - Die Bundesbank sieht die deutsche Wirtschaft weiter auf einem robusten Wachstumskurs. (Wirtschaft, 24.07.2017 - 12:02) weiterlesen...

IWF erwartet bessere Entwicklung in Deutschland (Wirtschaft, 24.07.2017 - 11:00) weiterlesen...

Unternehmensstimmung erneut schlechter. Wie das Institut IHS Markit in London mitteilte, lag der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex bei 55,8 Punkten. Das sind 0,5 Zähler weniger als im Vormonat. Im April und im Mai hatte das Konjunkturbarometer mit 56,8 Punkten einen mehrjährigen Höchststand markiert. Auch nach dem aktuellen Rückgang liegt die Kennzahl deutlich über der Grenze von 50 Punkten und signalisiert damit Wachstum. LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Juli den zweiten Monat in Folge eingetrübt. (Wirtschaft, 24.07.2017 - 10:40) weiterlesen...

Eurozone: Unternehmensstimmung erneut schlechter. Wie das Institut IHS Markit in London am Montag mitteilte, lag der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex bei 55,8 Punkten. Das sind 0,5 Zähler weniger als im Vormonat. Im April und im Mai hatte das Konjunkturbarometer mit 56,8 Punkten einen mehrjährigen Höchststand markiert. Auch nach dem aktuellen Rückgang liegt die Kennzahl deutlich über der Grenze von 50 Punkten und signalisiert damit Wachstum. LONDON - Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Juli den zweiten Monat in Folge eingetrübt. (Wirtschaft, 24.07.2017 - 10:13) weiterlesen...

Deutschlands Wachstum leicht unter dem der Eurozone. Die Bundesrepublik kann 2017 laut aktueller Prognose mit einer Steigerung ihrer Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent und 2018 dann um weitere 1,6 Prozent rechnen. Für alle Euroländer setzt der IWF leicht höhere Raten von 1,9 (2017) und 1,7 (2018) Prozent an. Dies geht aus dem jüngsten Ausblick der Organisation hervor, der am Montagmorgen in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur vorgestellt wurde. WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für Deutschland in diesem und im kommenden Jahr ein etwas geringeres Wachstum als im Schnitt der gesamten Eurozone. (Wirtschaft, 24.07.2017 - 05:38) weiterlesen...

IWF-Prognose: Deutschlands Wachstum leicht unter dem der Eurozone. Die Bundesrepublik kann 2017 laut aktueller Prognose mit einer Steigerung ihrer Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent und 2018 dann um weitere 1,6 Prozent rechnen. Für alle Euroländer setzt der IWF leicht höhere Raten von 1,9 (2017) und 1,7 (2018) Prozent an. Dies geht aus dem jüngsten Ausblick der Organisation hervor, der am Montagmorgen in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur vorgestellt wurde. Der IWF hob die Werte verglichen mit der letzten Prognose vom April leicht an. WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für Deutschland in diesem und im kommenden Jahr ein etwas geringeres Wachstum als im Schnitt der gesamten Eurozone. (Wirtschaft, 24.07.2017 - 05:18) weiterlesen...