Zusammenfassung, Regierungen

NEU DELHI - Die indische Regierung will nach der überraschenden und radikalen Bargeldreform das Chaos in den Banken mit verschiedenen Maßnahmen eindämmen.

14.11.2016 - 14:40:26

Indien will Chaos nach überraschender Bargeldreform eindämmen. Die Kreditinstitute schickten etwa Kleinbusse mit mobilen Filialen in ländliche Gegenden, um der Bevölkerung geringe Beträge an Bargeld auszuzahlen, sagte eine hochrangige Mitarbeiterin des indischen Finanzministeriums am Montag. Die Banken seien gebeten worden, Rentner und Menschen mit Behinderungen vorrangig zu bedienen. Außerdem sei das tägliche Auszahlungslimit an Geldautomaten und Bankschaltern nochmals gesenkt worden.

Premierminister Narendra Modi hatte am vergangenen Mittwoch überraschend alle Banknoten im Wert von mehr als 100 Rupien (aktuell rund 1,36 Euro) für ungültig erklärt. Sie können nur bis Ende Dezember gegen neues Geld eingetauscht werden. Größere Beträge müssen auf ein Bankkonto eingezahlt werden oder verfallen.

Seit Donnerstag dürfen die Institute nur neue Banknoten mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen im Wert von 500 und 2000 Rupien das Stück ausgeben, jedoch in sehr begrenztem Umfang. Die Regierung will mit der radikalen Aktion nach eigener Aussage gegen Schwarzgeld und Korruption vorgehen.

Die Blitz-Aktion hat in ganz Indien für Chaos gesorgt. In den großen Städten wurden die Filialen quasi überrannt, manche Kunden mussten bis zu sieben Stunden in der Schlange warten.

Wegen des enormen Ansturms hatte die Regierung am Sonntag bereits eingelenkt: Die alten Scheine gelten bis zum 24. November noch an Tankstellen und in Krankenhäusern. Auch Gas-, Wasser- und Stromrechnungen dürfen damit bezahlt werden.

Geldautomaten sollten von Freitag an zunächst maximal 2000 Rupien (rund 27 Euro) pro Tag und Person ausgeben. Viele der rund 200 000 Maschinen im Land sind allerdings gar nicht mit den neuen Banknoten bestückt worden. Sie müssen außerdem erst auf die neuen 500- und 2000-Rupien-Scheine eingestellt werden, die sich in Größe und Gewicht von den alten Scheinen unterscheiden.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

NRW-SPD sieht große Koalition skeptisch - Unterstützung für Schulz. Es sei richtig, dass Parteichef Martin Schulz beim Bundespräsidenten mit CDU und CSU Gespräche führen will, sagte Nordrhein-Westfalens SPD-Landeschef Michael Groschek am Freitagabend der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte der Landesvorstand das Thema beraten. "Der Bundespräsident hat zu Gesprächen eingeladen, und eine solche Einladung schlägt man nicht aus", sagte Groschek. DÜSSELDORF - Die nordrhein-westfälische SPD sieht eine denkbare Neuauflage der großen Koalition im Bund weiterhin skeptisch - rückt aber von ihrem kategorischen Nein ab. (Wirtschaft, 24.11.2017 - 21:47) weiterlesen...

Schulz: Gespräch am Donnerstag - Vorwürfe an Union und FDP. "Wenn der Bundespräsident mich zu einem Gespräch auffordert, dann werdet ihr ja verstehen, dass ich einen Gesprächswunsch nicht abschlagen kann und will", sagte er am Freitagabend beim Bundeskongress der Jungsozialisten in Saarbrücken. "Was danach kommt, ist offen - weiß ich nicht." Nach dem Scheitern der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition hatte Steinmeier die Initiative übernommen und am Freitag das Vierer-Treffen anberaumt. SAARBRÜCKEN - Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat seinen Entschluss verteidigt, am kommenden Donnerstag auf Einladung des Bundespräsidenten mit der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer zu sprechen. (Wirtschaft, 24.11.2017 - 21:29) weiterlesen...

Bund prüft Verkauf seiner Kölner Flughafenanteile - SPD-Kritik. "Der Bund befindet sich in Gesprächen mit den Mitgesellschaftern der Flughafen Köln/Bonn GmbH", teilte das Bundesfinanzministerium am Freitag auf Anfrage mit. Die Bundesregierung überprüfe in regelmäßigen Abständen das Vorliegen eines wichtigen Bundesinteresses an den Unternehmensbeteiligungen des Bundes. Für den Bundesanteil an der Flughafen Köln/Bonn GmbH bestehe dieses wichtige Bundesinteresse gemäß den gesetzlichen Anforderungen der Bundeshaushaltsordnung seit längerem nicht mehr, hieß es weiter. BERLIN/KÖLN - Der Bund prüft einen möglichen Verkauf seiner Beteiligung am Flughafen Köln/Bonn. (Wirtschaft, 24.11.2017 - 19:39) weiterlesen...

EU gibt Großbritannien mehr Zeit für Brexit-Zugeständnisse. Der Start der zweiten Verhandlungsphase Mitte Dezember sei immer noch möglich, erklärte EU-Ratspräsident Donald Tusk nach einem langen Gespräch mit der britischen Premierministerin Theresa May am Freitagabend auf Twitter. "Aber immer noch eine riesige Herausforderung", so Tusk. May sagte, es gebe Fortschritte, nannte aber keine Details. BRÜSSEL - Die Europäische Union gibt Großbritannien weitere zehn Tage Zeit für Zugeständnisse beim Brexit. (Wirtschaft, 24.11.2017 - 18:51) weiterlesen...

Partner bekommen keine EU-Beitrittsperspektive. Das stehe nicht auf der Tagesordnung, sagte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei einem EU-Gipfel zur sogenannten Ostpartnerschaft mit sechs früheren Sowjetrepubliken. Der luxemburgische Regierungschef Xavier Bettel sagte, erst einmal müsse die EU den Austritt Großbritanniens hinter sich bringen und ihre eigenen Problem lösen. BRÜSSEL - Die EU will die Zusammenarbeit mit östlichen Partnerländern wie der Ukraine ausbauen, aber vorerst keine konkrete Perspektive auf einen Beitritt anbieten. (Wirtschaft, 24.11.2017 - 15:12) weiterlesen...

Preisexplosion für Flugtickets - Kartellamt prüft Lufthansa (Boerse, 24.11.2017 - 15:11) weiterlesen...