Energie, Bericht

Nach Jahren des rasanten Wachstums droht der heimische Markt für Windenergie offenbar zu implodieren.

29.08.2017 - 10:31:46

Bericht: Markt für Windenergie steht vor massivem Einbruch

Das berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf eine Analyse des Marktforschungsunternehmens Windresearch. Wurden hierzulande im Jahr 2016 noch Windräder mit einer Leistung von 4.600 Megawatt am Festland neu gebaut, dürften es im Jahr 2019 nur noch 2.450 Megawatt sein.

Im Schlimmsten Fall droht der Markt sogar auf weniger als ein Viertel seiner aktuellen Größe zu schrumpfen ? auf 1.100 Megawatt. "Wir werden in den nächsten zwei Jahren einen substanziellen Einbruch beim Zubau neuer Windparks in Deutschland sehen ? darauf müssen wir reagieren", sagte Nordex-Chef José Luis Blanco dem "Handelsblatt". Der Chef des Herstellers von Windturbinen und Rotorblättern will die Produktionskapazitäten seiner Firma anpassen. "Ich werde tun, was immer nötig ist, um die Liquidität des Unternehmens sicherzustellen ohne dabei die nötigen Investitionen in die Zukunft zu gefährden", erklärt Blanco. Schuld an der Misere sind Ausnahmeregeln für sogenannte Bürgerwindparks, die zu Projektverzögerungen, Preisdruck und Auftragsschwund führen. Die Stimmung in der Branche ist auf einem Tiefpunkt, wie eine Umfrage der IG Metall unter Betriebsräten deutscher Windkraftfirmen zeigt, über welche die Zeitung vorab berichtet. Demnach rechnet mehr als jeder dritte Betriebsrat in den nächsten beiden Jahren damit, dass die Auftragslage einbricht, ein Viertel geht von Stellenstreichungen aus. Zum Vergleich: Noch im Vorjahr sah kein einziger Arbeitnehmervertreter das ernsthafte Risiko vom Abbau von Jobs.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Ölpreise kaum verändert. Am Markt war von fehlenden Impulsen die Rede. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete im frühen Handel 57,50 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls um 13 Cent auf 52,03 Dollar. FRANKFURT/SINGAPUR - Die Ölpreise haben sich am Dienstagmorgen zunächst kaum verändert. (Boerse, 24.10.2017 - 07:53) weiterlesen...

Preis für Opec-Rohöl erneut gesunken. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis am Freitag 55,41 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren elf Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist weiter gefallen. (Boerse, 23.10.2017 - 13:04) weiterlesen...

Bahn will bis 2030 mit 70 Prozent Ökostrom fahren. Zugleich kündigte das Unternehmen als größter Stromverbraucher Deutschlands an, den Ausstoß des Treibhausgases CO2 nochmals zu senken. Damit wolle man "der besonderen Verantwortung auch für die Umwelt" gerecht werden, sagte Bahn-Vorstandschef Richard Lutz am Montag in Berlin mit Blick auf die Weltklimaschutzkonferenz Mitte November in Bonn. BERLIN - Die Deutsche Bahn will den Anteil von Ökostrom von derzeit 42 Prozent bis zum Jahr 2030 auf 70 Prozent erhöhen. (Boerse, 23.10.2017 - 11:08) weiterlesen...

Ölpreise steigen leicht. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 57,90 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 27 Cent auf 52,11 Dollar. FRANKFURT/SINGAPUR - Die Ölpreise sind zu Beginn der neuen Handelswoche leicht gestiegen. (Boerse, 23.10.2017 - 08:12) weiterlesen...

Riad und Bagdad bilden Rat - USA fordern Abzug iranischer Miliz (Boerse, 22.10.2017 - 20:22) weiterlesen...

Weiter viele Stromabschaltungen wegen unbezahlter Rechnungen. Neben den Sperrungen der Anschlüsse hat es 2016 zudem etwa 6,6 Millionen Sperr-Androhungen gegen säumige Zahler gegeben. Das geht aus dem Entwurf für den Jahresmonitoringbericht von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Zahl der Stromabschaltungen im Auftrag der örtlichen Grundversorger ist damit im Vergleich zum Jahr zuvor nur leicht zurückgegangen. Damals gab es etwas über 331 000 Fälle. BONN - Wegen unbezahlter Rechnungen ist im vergangenen Jahr rund 330 000 Haushalten in Deutschland der Strom abgestellt worden. (Boerse, 22.10.2017 - 14:19) weiterlesen...