Regierungen, Ukraine

MOSKAU - Russland will an seinen Gegensanktionen als Antwort auf westliche Strafmaßnahmen möglichst lange festhalten.

22.11.2016 - 17:35:24

Russland will an Gegensanktionen möglichst lange festhalten. Das Einfuhrverbot für bestimmte EU-Lebensmittel helfe den russischen Produzenten, sagte Präsident Wladimir Putin am Dienstag in Moskau. Deshalb werde man sich mit einer Aufhebung Zeit lassen. "Wir zögern das so lange wie möglich hinaus", sagte er der Agentur Interfax zufolge. Russland habe nicht als erstes Sanktionen verhängt, sondern habe auf die "kurzsichtigen Maßnahmen" der anderen Seite reagiert.

Die EU und die USA haben 2014 Sanktionen erlassen wegen der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland und wegen des Moskauer Eingreifens in den Konflikt in der Ostukraine. Die Strafen reichen von Einreiseverboten und Kontensperren für Mitglieder der russischen Führung bis zu Sanktionen gegen den Finanz- und Energiesektor. Die Maßnahmen treffen die russische Wirtschaft. Trotzdem werde nicht Moskau die Diskussion um eine Aufhebung beginnen, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow kürzlich.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Fronten im Konflikt um Katalonien zum Tag X weiter verhärtet (Wirtschaft, 18.10.2017 - 16:33) weiterlesen...

Merkel will auf Gipfel über Reduzierung der Türkei-Hilfen sprechen. Das sagten Regierungskreise am Mittwoch in Berlin. Für einen Abbruch der Beitrittsverhandlungen, wie ihn Merkel im Wahlkampf angesprochen hatte, sei aber Einstimmigkeit unter den 28 EU-Mitgliedern erforderlich. Die werde es nicht geben, hieß es. Deutschland hatte zuletzt vor allem die Festnahmen zahlreicher Aktivisten und Journalisten in der Türkei kritisiert. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will auf dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel über eine Reduzierung der sogenannten Vorbeitrittshilfen für die Türkei sprechen. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 16:04) weiterlesen...

Vizeaußenminister: USA streben Diplomatie im Nordkorea-Konflikt an. Bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Südkorea und Japan machte Sullivan am Mittwoch in Seoul jedoch deutlich, dass Präsident Donald Trump und Außenminister Rex Tillerson erklärt hätten, dass "alle Optionen auf dem Tisch" lägen. Er warf der nordkoreanischen Führung um Machthaber Kim Jong Un vor, "unberechenbar" und "nicht transparent" zu sein. SEOUL - Die USA streben nach Angaben von Vizeaußenminister John Sullivan mit ihren Verbündeten Südkorea und Japan weiter eine diplomatische Lösung im Streit um das Atomprogramm Nordkoreas an. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 15:09) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Trumps Einreisestopp wieder blockiert - Bewegung bei 'Obamacare'. Kurz vor dem Inkrafttreten neuer Einreisebeschränkungen legte ein Richter auf Hawaii Trumps jüngste Maßnahme vorübergehend auf Eis. Das Weiße Haus kritisierte die Entscheidung scharf: Trumps Maßnahme sei rechtmäßig. Dagegen kommt in den erbitterten Streit um die Krankenversicherung "Obamacare" überraschend neue Bewegung. WASHINGTON - Zum dritten Mal hat ein US-Gericht die Pläne von Präsident Donald Trump durchkreuzt, Menschen aus bestimmten Staaten nicht mehr einreisen zu lassen. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 14:05) weiterlesen...

Vor Ultimatum-Ablauf: Rajoy ruft Separatisten zur Besonnenheit auf. "Ich rufe Puigdemont auf, besonnen und ausgewogen zu handeln und die Interessen der Bürger in den Vordergrund zu stellen", sagte Rajoy am Mittwoch bei einer Parlamentsdebatte in Madrid. MADRID - Einen Tag vor Ablauf des Ultimatums der spanischen Zentralregierung an die Separatisten in der Region Katalonien hat sich Ministerpräsident Mariano Rajoy noch einmal an den katalanischen Regierungschef Carles Puigdemont gewandt. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 12:49) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: Allianz warnt vor zunehmenden Hackerangriffen auf Autos. (Berichtigung: Im ersten Absatz wurde ein überflüssiges Wort gestrichen.) WDH/ROUNDUP: Allianz warnt vor zunehmenden Hackerangriffen auf Autos (Boerse, 18.10.2017 - 11:46) weiterlesen...