Luftverkehr, Berlin

Millionen vom Bund sollen die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin in der Luft halten - was nicht jedem gefällt.

29.08.2017 - 16:40:23

Germania - Weiterer Konkurrent torpediert Staatshilfe für Air Berlin. Das Management will derweil zügig Fakten schaffen.

Berlin nach einem Treffen im Roten Rathaus.

Zuvor hatte Müller im «Tagesspiegel» (Dienstag) eine Übernahme durch Ryanair wegen der Arbeitsbedingungen bei der irischen Billigfluglinie abgelehnt und dafür geworben, der Lufthansa den Zuschlag zu geben.

Der deutsche Marktführer ist vor allem an der Touristik-Tochter Niki interessiert und bietet auch für die Langstreckenflotte der Air Berlin. Die Lufthansa-Tochter Eurowings würde bei einem Zuschlag zwei Langstreckenflieger in der Hauptstadt stationieren und von dort Ziele an der Ostküste der USA anfliegen, hieß es am Dienstag in Unternehmenskreisen.

Berlin gilt wegen der fehlenden Umsteiger als schwieriger Langstreckenmarkt. Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann hatte daher angekündigt, die letzten Langstreckenflieger von Berlin nach Düsseldorf zu verlagern. Dort will Eurowings dem Vernehmen nach bis zu zehn Übersee-Jets der Berliner weiter betreiben. Damit bietet die Lufthansa-Tochter offenbar nur für 12 der 17 Langstrecken-Flugzeuge der Air Berlin.

@ dpa.de

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