Regierungen, Lebensmittelhandel

MEXIKO-STADT - Sollten die USA aus dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen (Nafta) aussteigen, k√∂nnte Mexiko seine Kooperation in Sicherheits- und Migrationsfragen mit dem Nachbarland aufk√ľndigen.

21.02.2017 - 17:53:23

Mexiko stellt Sicherheitskooperation mit den USA¬†zur Disposition. "Logischerweise h√§tten wir dann keinen Anreiz mehr, bei solchen f√ľr die nationale Sicherheit der USA wichtigen Themen wie der Migration zusammenzuarbeiten", sagte der mexikanische Wirtschaftsminister Ildefonso Guajardo in einem am Dienstag ver√∂ffentlichten Interview der Zeitung "Milenio".

Mexiko und die USA kooperieren seit Jahren im Kampf gegen das organisierte Verbrechen. Erst im Januar hatte Mexiko den mächtigen Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán an die Vereinigten Staaten ausgeliefert. Zudem stoppt Mexiko jedes Jahr Zehntausende Migranten aus Mittelamerika auf ihrem Weg in die USA.

US-Pr√§sident Donald Trump hatte angek√ľndigt, Nafta neu zu verhandeln oder sogar aufzuk√ľndigen. Seiner Einsch√§tzung nach hat der Vertrag vor allem Mexiko gen√ľtzt und den USA geschadet. Im Juni k√∂nnten die Verhandlungen √ľber eine Reform des Abkommens beginnen. Das Handelsvolumen zwischen den beiden Nachbarl√§nder betr√§gt mehr als 530 Milliarden US-Dollar. 80 Prozent der mexikanischen Exporte gehen in die USA.

@ dpa.de

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