Indikatoren, Deutschland

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im April deutlich aufgehellt.

11.04.2017 - 17:12:35

Deutschland: ZEW-Index steigt auf höchsten Stand seit Sommer 2015. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg um 6,7 Punkte auf 19,5 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Das ist der höchste Stand seit August 2015. Bankvolkswirte hatten im Mittel mit einem Zuwachs auf lediglich 14,8 Punkte gerechnet.

MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im April deutlich aufgehellt. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg um 6,7 Punkte auf 19,5 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Das ist der höchste Stand seit August 2015. Bankvolkswirte hatten zwar mit einem Zuwachs gerechnet, allerdings nur auf 14,8 Punkte.

Eurozone: Industrieproduktion überraschend gesunken

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Industrieproduktion im Februar nach einem stärkeren Jahresauftakt wieder gesunken. Mit ausschlaggebend war ein kräftiger Rückgang der Energieproduktion. Insgesamt sei die Fertigung um 0,3 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem leichten Zuwachs um 0,1 Prozent gerechnet.

Inflation in Großbritannien unverändert

LONDON - Die Inflationsrate in Großbritannien ist im März unverändert geblieben. Die Verbraucherpreise seien um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Dienstag in London mit. Das ist dasselbe Niveau wie im Vormonat, als die höchste Inflationsrate seit September 2013 verzeichnet worden war. Experten hatten mit der unveränderten Rate gerechnet.

ROUNDUP/OECD-Studie: Enorme Abgabenlast in Deutschland

BERLIN - Die Deutschen schultern im Vergleich aller Industriestaaten eine überdurchschnittlich hohe Steuer- und Abgabenlast. Nach einer am Dienstag vorgestellten Studie der OECD zahlt ein lediger, kinderloser Durchschnittsverdiener in Deutschland durchschnittlich 49,4 Prozent seines Einkommens an den Staat. Unter allen 35 OECD-Staaten ist die Abgabenlast für diesen Personenkreis nur in Belgien noch höher als in Deutschland.

ROUNDUP/Dank Flüchtlingshilfe: Deutschland erfüllt Entwicklungshilfeziel

PARIS/BERLIN - Deutschlands Ausgaben für die Entwicklungshilfe haben zum ersten Mal die international angepeilte Quote erreicht. Wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag in Paris bekanntgab, zahlte die Bundesrepublik im vergangenen Jahr 24,7 Milliarden US-Dollar (rund 23,3 Milliarden Euro). Damit erfüllte Deutschland nach Jahrzehnten erstmals das Ziel von 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens, das bereits im Jahr 1970 von den Vereinten Nationen formuliert worden war.

EU: Weitgehende Einigkeit über Brexit-Leitlinien

BRÜSSEL - Die EU-Länder sind sich nach offiziellen Angaben weitgehend einig über ihre Position für die Brexit-Verhandlungen. Breiten Rückhalt gebe es auch für den Plan, in zwei Phasen zu verhandeln, erklärte ein Vertreter des EU-Rats am Dienstag nach Gesprächen mit Deutschland und den übrigen 26 bleibenden EU-Ländern. Zuerst sollen demnach die Bedingungen des britischen EU-Austritts geklärt werden und erst danach die künftigen Beziehungen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Deutschland: Ifo-Geschäftsklima trübt sich erneut ein. Das Geschäftsklima fiel um 0,7 Punkte auf 115,2 Zähler, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag mitteilte. Bankvolkswirte hatten dagegen einen geringfügigen Zuwachs erwartet. Sowohl die Erwartung für das kommende halbe Jahr als auch die Bewertung der aktuellen Lage fielen schlechter aus. MÜNCHEN - Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im September zum zweiten Mal in Folge eingetrübt. (Wirtschaft, 25.09.2017 - 10:16) weiterlesen...

Ein Hauch Optimismus: Italien hebt Wirtschaftsprognosen an. "Wir haben höhere und solidere Wachstumszahlen als zunächst vorhergesehen", sagte Regierungschef Paolo Gentiloni am Samstag in Rom. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll 2017 um 1,5 Prozent steigen, zuvor war mit 1,1 Prozent gerechnet worden. 2018 und 2019 soll es so weitergehen. "Vielleicht hält der ein oder andere diese Prognose für zu optimistisch, ich betrachte sie als vollkommen gerechtfertigt", sagte Finanzminister Pier Carlo Padoan. ROM - Italien hat seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung in diesem und im kommenden Jahr angehoben. (Wirtschaft, 23.09.2017 - 18:11) weiterlesen...

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