Indikatoren, Spanien

LUXEMBURG - Im Euroraum hat sich das solide Wachstum im Schlussquartal 2016 fortgesetzt.

07.03.2017 - 17:06:40

Eurozone wächst zum Jahresausklang solide. Das Statistikamt Eurostat nannte am Dienstag in einer Mitteilung eine Wachstumsrate von 0,4 Prozent zum Vorquartal und bestätigte damit vorläufige Daten. Analysten hatten damit gerechnet. Im Gesamtjahr 2016 erhöhte sich die Wirtschaftsleistung (BIP) im Euroraum um 1,7 Prozent und damit etwas schwächer als im Jahr 2015 (2,0 Prozent).

LUXEMBURG - Im Euroraum hat sich das solide Wachstum im Schlussquartal 2016 fortgesetzt. Das Statistikamt Eurostat nannte am Dienstag in einer Mitteilung eine Wachstumsrate von 0,4 Prozent zum Vorquartal und bestätigte damit vorläufige Daten. Analysten hatten damit gerechnet. Im Gesamtjahr 2016 erhöhte sich die Wirtschaftsleistung (BIP) im Euroraum um 1,7 Prozent und damit etwas schwächer als im Jahr 2015 (2,0 Prozent).

USA: Handelsbilanzdefizit steigt auf Fünfjahreshoch

WASHINGTON - Das chronische Defizit in der US-Handelsbilanz ist im Januar auf den höchsten Stand seit fast fünf Jahren gestiegen. Das Defizit erhöhte sich von 44,8 Milliarden US-Dollar im Dezember auf 48,5 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Damit übertrafen die Importe die Ausfuhren um den höchsten Wert seit März 2012. Bankvolkswirte hatten mit der Ausweitung gerechnet.

ROUNDUP 2: Schäuble weist US-Kritik an Überschuss zurück - Treffen mit Mnuchin

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat Kritik der neuen US-Regierung am großen deutschen Überschuss im Handel beider Länder zurückgewiesen. Niemand könne behaupten, dass Deutschland seine Überschüsse durch irgendwelche Manipulationen erziele, sagte Schäuble am Dienstag vor ausländischen Journalisten in Berlin. Das Plus beruhe auf der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Die relative Stärke der Bundesrepublik sei auch für die Stabilität der europäischen Wirtschaft insgesamt entscheidend.

ROUNDUP/Weniger Aufträge für deutsche Industrie - Experten: Ausreißer nach unten

WIESBADEN - Die deutsche Industrie hat im Januar nach einem sehr starken Vormonat wieder deutlich weniger Aufträge erhalten. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, lagen die Aufträge saison- und arbeitstäglich bereinigt 7,4 Prozent unter dem Niveau vom Dezember. Das ist der stärkste Rückgang seit Januar 2009. Volkswirte hatten einen deutlich geringeren Rückgang um 2,5 Prozent erwartet.

Brasilien steckt weiter tief in der Rezession

BRASILIA - Das krisengeschüttelte Schwellenland Brasilien steckt weiter tief in der Rezession. Im vergangenen Jahr sei die Wirtschaftsleistung um 3,6 Prozent gesunken, teilte das nationale Statistikamt am Dienstag mit. Volkswirte hatten mit diesem Rückgang gerechnet.

OECD: Abschottung würde Weltkonjunktur schaden

PARIS - Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat vor dem Risiko eines wachsenden Protektionismus gewarnt. Eine Einschränkung des Freihandels würde die weltweite Konjunktur schwächen und Jobs in Gefahr bringen", warnte OECD-Chefökonomin Catherine Mann am Dienstag in Paris. Falls die USA, Europa und China die Handelskosten durch neue Barrieren um zehn Prozent erhöhten, würde sie dies mittelfristig rund zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts kosten, so Mann. US-Präsident Donald Trump hatte mehr wirtschaftliche Abschottung angekündigt, um die amerikanische Industrie vor ausländischer Konkurrenz zu schützen.

Chinas Devisenreserven wieder über drei Billionen Dollar

PEKING - Die Devisenreserven der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China sind im Februar leicht gestiegen. Wie die Notenbank People's Bank of China mitteilte, betrugen die Reserven 3,005 Billionen US-Dollar. Im Januar war der Devisenbestand erstmals seit Anfang 2011 unter die Marke von drei Billionen Dollar gefallen. Dies hatte an den Finanzmärkten für größere Aufmerksamkeit gesorgt, weil China seit 2014 etwa eine Billion an Devisen verloren hat.

ROUNDUP: China sieht Staatsverschuldung unter Kontrolle

PEKING - China ist Bedenken entgegengetreten, wonach hohe Schulden zu einer Gefahr für die zweitgrößte Volkswirtschaft werden könnten. Die Verschuldung sei "kontrollierbar", sagte Chinas Finanzminister Xiao Jie am Dienstag vor Journalisten am Rande des Volkskongresses in Peking. Verglichen mit internationalen Standards habe die Regierung sogar noch "gewisse Spielräume", um weitere Schulden aufzunehmen. Mit einer Schuldenquote von 36,7 Prozent der Wirtschaftsleistung seien die Verbindlichkeiten der Zentralregierung im Vergleich zu anderen Ländern noch relativ niedrig. Sorgen bereiten Beobachtern jedoch seit langem die rasant steigenden Schulden chinesischer Unternehmen.

ROUNDUP 2: 'Ziemlich frustrierend' - EU-Firmen beklagen Diskriminierung in China

PEKING - Chinas neue Industriepolitik diskriminiert laut einer Untersuchung europäische Firmen. Die massive staatliche Förderung heimischer Unternehmen behindere auch die Entwicklung marktwirtschaftlicher Kräfte, heißt es in einer Studie der Europäischen Handelskammer in China, die am Dienstag in Peking vorgestellt wurde. "Die Frustration wächst und spiegelt sich im Rückgang europäischer Investitionen in China wider", warnte Kammerpräsident Jörg Wuttke. Mit der seit 2015 geltenden "Made in China 2025"-Strategie zur Entwicklung fortschrittlicher Industrie- und Technologiezweige "greift China in den alten Werkzeugkasten", indem der Staat wieder eine "vorherrschende Rolle" spiele.

ROUNDUP/Rekord-Devisenberg: Spekulanten setzen Notenbank Tschechiens unter Druck

PRAG - Spekulationen auf ein Ende des Mindestwechselkurses der tschechischen Krone zwingen die Notenbank Tschechiens offenbar zu immer stärkeren Eingriffen am Währungsmarkt. Der Wert der Devisenreserven sei im Februar um 7,8 auf 111,7 Milliarden US-Dollar gestiegen, teilte die Tschechische Nationalbank am Dienstag in Prag mit. Damit befinden sich die Reserven auf Rekordniveau.

Kontrollen der Geldgeber in Athen: Noch keine Einigung

ATHEN - Kein Durchbruch bei den Verhandlungen der Gläubiger mit den Griechen: Experten der Geldgeber Griechenlands werden in den kommenden Tagen ihre Institutionen über die Kontrollen der Bücher in Athen informieren. Die Experten würden am Dienstagabend nach einem letzten Treffen mit den Griechen abreisen, sagte ein hochrangiger griechischer Funktionär nach einem Verhandlungsmarathon am frühen Dienstagmorgen. Auf die Frage von Reportern, ob die Kontrolleure zurückkehren werden, sagte er: "Wir werden sehen."

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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