Indikatoren, Spanien

LONDON - Im Euroraum ist die Stimmung in den Chefetagen unverändert gut geblieben und die Unternehmen blicken ungewöhnlich optimistisch in die Zukunft.

23.05.2017 - 11:02:24

Euro-Unternehmen bleiben zuversichtlich. Der Einkaufsmanagerindex verharrte im Mai bei 56,8 Punkten, wie das Marktforschungsunternehmen IHS Markit am Dienstag mitteilte. Im Vormonat hatte der Indikator den höchsten Wert seit sechs Jahren erreicht. Volkswirte hatten im Mai mit einer leichten Eintrübung gerechnet. Besonders positiv sind die Zukunftserwartungen: Die Unternehmen blickten im Mai auf das vor ihnen liegende Jahr so optimistisch wie seit Einführung der entsprechenden Fragestellung vor fünf Jahren nicht.

Indexwerte über der Expansionsschwelle von 50 Punkten werden als Hinweis für ein wirtschaftliches Wachstum gedeutet. In der Industrie hat sich die Stimmung im Mai verbessert, im Dienstleistungssektor trübte sie sich dagegen ein.

STARKE ENTWICKLUNG DER BESCHÄFTIGUNG

"Die Daten zeigen, dass das Wachstum im Euroraum im Mai eindrucksvoll stark bleibt", sagte Markit-Ökonom Chris Williamson. Das bislang von Experten im Durchschnitt erwartete Wirtschaftswachstum von 0,4 Prozent im zweiten Quartal könnte übertroffen werden, sofern der Index auch im Juni sein Niveau halte. Jessica Hinds, Expertin beim Analysehaus Capital Economics, sieht die aktuellen Zahlen sogar mit einem Wachstum von circa 0,7 Prozent vereinbar.

Die Beschäftigungsentwicklung ist den Daten zufolge äußerst robust. In der Industrie war die Entwicklung sogar so stark wie noch nie seit Beginn der Messungen vor 20 Jahren. Die Industrie profitierte unter anderem von einer starken Nachfrage aus dem Ausland. Die Exporte gaben den produzierenden Unternehmen so viel Schwung wie seit April 2011 nicht mehr.

STIMMUNG IN DEUTSCHER INDUSTRIE AUFGEHELLT

In Deutschland hellte sich die Stimmung in der Industrie deutlich auf, während sie im Dienstleistungssektor etwas gedämpft wurde. In Frankreich war es genau umgekehrt.

^Region/Index Mai Prognose Vormonat

EURORAUM

Gesamt 56,8 56,7 56,8

Verarb. Gew. 57,0 56,5 56,7

Dienste 56,2 56,4 56,4

DEUTSCHLAND

Verarb. Gew. 59,4 58,0 58,2

Dienste 55,2 55,5 55,4

FRANKREICH

Verarb. Gew. 54,0 55,2 55,1

Dienste 58,0 56,7 56,7°

(Angaben in Punkten)

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Frankreich: Arbeitslosenzahl legt etwas zu. Sie sei zum Vormonat um 8000 auf knapp 3,5 Millionen gestiegen, teilte das französische Arbeitsministerium am Freitag in Paris mit. Im Vormonat war die Arbeitslosenzahl noch um 64 800 gefallen. PARIS - In Frankreich ist die Arbeitslosenzahl im Oktober etwas gestiegen. (Wirtschaft, 24.11.2017 - 18:29) weiterlesen...

DIW-Chef: Deutsche Politik ohne wirtschaftliche Visionen. "Bei den zuletzt gescheiterten Jamaika-Verhandlungen hat es keine Diskussion darüber gegeben, wo Deutschland in einigen Jahren stehen soll", sagte Fratzscher am Freitag in Frankfurt vor Journalisten. Es sei nur darum gegangen, wie man finanzielle Spielräume nutzen kann, um Geld auszugeben. Auch bei einer jetzt denkbaren großen Koalition erwarte er kein grundsätzlich anderes Vorgehen. FRANKFURT - Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat einen Mangel an wirtschaftspolitischen Visionen in der deutschen Politik beklagt. (Wirtschaft, 24.11.2017 - 15:07) weiterlesen...

Ifo-Geschäftsklima steigt erneut auf Rekordhoch (Wirtschaft, 24.11.2017 - 10:55) weiterlesen...

Ifo-Geschäftsklima steigt erneut auf Rekordhoch. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigster Frühindikator, stieg im November auf ein neues Rekordhoch. Das Klima erhöhte sich um 0,7 Punkte auf 117,5 Zähler, wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag mitteilte. Damit wurde der jüngste Rekord vom Vormonat übertroffen. Bankvolkswirte hatten dagegen mit einer Stagnation gerechnet. MÜNCHEN - Die Stimmung in den deutschen Unternehmen scheint derzeit keine Grenzen zu kennen. (Wirtschaft, 24.11.2017 - 10:31) weiterlesen...

Deutschland: Ifo-Geschäftsklima steigt erneut auf Rekordhoch. Das Geschäftsklima erhöhte sich um 0,7 Punkte auf 117,5 Zähler, wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag mitteilte. Damit wurde der jüngste Rekord vom Vormonat übertroffen. Bankvolkswirte hatten dagegen mit einer Stagnation gerechnet. Die Erwartung für das kommende halbe Jahr verbesserten sich deutlich, die Bewertung der aktuellen Lage verschlechterte sich jedoch. MÜNCHEN - Die Stimmung in den deutschen Unternehmen ist im November abermals auf ein Rekordhoch gestiegen. (Wirtschaft, 24.11.2017 - 10:09) weiterlesen...

Immobilienboom treibt Neugeschäft am Bau auf Hoch seit 1999. Im September verzeichnete die Branche das stärkste Neugeschäft seit 18 Jahren, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. WIESBADEN - Die niedrigen Zinsen und die starke Nachfrage nach Immobilien bescheren dem Bauhauptgewerbe Rekorde. (Boerse, 24.11.2017 - 09:49) weiterlesen...