Indikatoren, Deutschland

LONDON - Großbritannien droht einer Umfrage zufolge ein Fachkräftemangel wegen des Brexits.

27.06.2017 - 15:27:24

Studie: Großbritannien droht Fachkräftemangel. Wie aus der am Dienstag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens Deloitte hervorgeht, wollen 47 Prozent der hoch qualifizierten Berufstätigen aus anderen EU-Ländern die Insel in den nächsten fünf Jahren verlassen.

Der Beschluss, aus der EU auszutreten, habe die Wahrnehmung von Großbritannien als Arbeitsort verändert. 48 Prozent der im Land lebenden ausländischen und 21 Prozent der im Ausland lebenden Arbeitskräfte, die befragt wurden, stimmten laut Studie der Aussage zu, dass Großbritannien nun "weniger attraktiv" sei.

Nach Angaben von Deloitte muss sich das Land in absehbarer Zeit auf einen Fachkräftemangel einstellen, da vor allem Hochqualifizierte sehr mobil seien und kurzfristig in andere Länder wechseln könnten.

Premierministerin Theresa May hat EU-Bürgern am Montag versprochen, dass sie nach dem Brexit im Land bleiben können - vorausgesetzt, sie leben bereits fünf Jahre ununterbrochen in Großbritannien.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Baubeginne- und Baugenehmigungen fallen stärker als erwartet. So sind die Baubeginne- und die Baugenehmigungen überraschend stark gefallen. Dies geht aus Zahlen des Handelsministeriums vom Mittwoch hervor. WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat im September die Erwartungen deutlich enttäuscht. (Boerse, 18.10.2017 - 17:08) weiterlesen...

GfK: Franzosen und Briten mit mieser Konsumlaune. Hintergrund seien die anhaltend hohe Erwerbslosenquote und Macrons von Kritik begleitete Reformpläne für den Arbeitsmarkt, hieß es in der am Mittwoch verbreiteten europäischen Konsumklimastudie des Marktforschers GfK . Sowohl die Erwartungen an die Konjunktur und an das eigene Einkommen als auch die Bereitschaft zu neuen Anschaffungen sind demnach im dritten Quartal zurückgegangen. NÜRNBERG - Die Konsumlaune der Franzosen hat sich wenige Monate nach dem Wahlerfolg von Präsident Emmanuel Macron stark eingetrübt. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 13:58) weiterlesen...

Großbritannien: Arbeitslosigkeit weiter auf tiefstem Stand seit über 40 Jahren. Im August habe die Arbeitslosenquote unverändert bei 4,3 Prozent gelegen, teilte das Statistikamts ONS am Mittwoch mit. Damit verharrte die Arbeitslosenquote wie im Juli auf dem niedrigsten Stand seit 1975. Analysten hatten dies erwartet. LONDON - In Großbritannien bleibt die Arbeitslosigkeit so niedrig wie seit über 40 Jahren nicht mehr. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 11:12) weiterlesen...

USA: NAHB-Hausmarktindex überraschend gestiegen. Der NAHB-Hausmarktindex sei im Vergleich zum Vormonat um vier Punkte auf 68 Punkte gestiegen, teilte die National Association of Home Builders (NAHB) am Dienstag mit. Volkswirte hatten hingegen mit einer Stagnation auf dem Vormonatswert von 64 Punkten gerechnet. WASHINGTON - Die Lage am US-Häusermarkt hat sich im Oktober überraschend aufgehellt. (Boerse, 17.10.2017 - 16:06) weiterlesen...

USA: Industrieproduktion legt nach Hurrikan-Dämpfer wieder zu. Im September habe die Produktion im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent zugelegt, teilte die US-Notenbank Fed am Dienstag in Washington mit. Analysten hatten dies erwartet. WASHINGTON - In den USA ist die Industrieproduktion nach einem Dämpfer durch den Hurrikan "Harvey" wie erwartet wieder gestiegen. (Wirtschaft, 17.10.2017 - 15:29) weiterlesen...

USA: Einfuhrpreise steigen weiter kräftig. Die Preise für in die USA eingeführte Güter erhöhten sich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten eine etwas geringere Jahresrate von 2,6 Prozent erwartet. WASHINGTON - In den USA hat sich der Anstieg der Importpreise im September weiter deutlich beschleunigt. (Wirtschaft, 17.10.2017 - 14:51) weiterlesen...