Regierungen, Deutschland

LONDON - Die Netto-Einwanderung nach Großbritannien ist deutlich zurückgegangen - vor allem bei den EU-Ausländern.

24.08.2017 - 17:12:34

Brexit mit Folgen: Viele EU-Ausländer verlassen Großbritannien. Sie sank demnach binnen eines Jahres bis Ende März bei allen Ausländern um 81 000 auf 246 000. Dies ist der niedrigste Wert seit drei Jahren. Das geht aus Schätzungen der britischen Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics) hervor, die am Donnerstag in London veröffentlicht worden sind.

LONDON - Brexit-Vorboten: Die Netto-Einwanderung nach Großbritannien ist deutlich zurückgegangen. Vor allem immer mehr EU-Ausländer verlassen das Land und immer weniger ziehen dorthin. Das belegen am Donnerstag in London veröffentlichte Schätzungen der britischen Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics).

Großbritanniens Wirtschaft kommt wie erwartet etwas stärker in Fahrt

LONDON - Die Wirtschaft Großbritanniens ist im zweiten Quartal etwas stärker in Fahrt gekommen als zu Jahresbeginn. Das Wachstum bleibt aber weiterhin deutlich hinter dem Tempo des vergangenen Jahres zurück. Die Wirtschaftsleistung (BIP) sei von April bis Juni um 0,3 Prozent zum Vorquartal gewachsen, teilte das Statistikamt ONS vom Donnerstag nach einer zweiten Schätzung mit. Die Behörde bestätigte damit wie von Analysten erwartet eine erste Erhebung.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen leicht

WASHINGTON - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche leicht gestiegen. Sie seien um 2000 auf 234 000 Anträge geklettert, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Mittel mit 238 000 Anträgen gerechnet.

USA: Verkäufe bestehender Häuser sinken überraschend

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im Juli überraschend gesunken. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 1,3 Prozent gefallen, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten dagegen einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet. Der Rückgang im Vormonat wurde von 1,8 auf 2,0 Prozent korrigiert.

Rumänien will sich mit Frankreich auf neue Entsenderichtlinie einigen

BUKAREST - Rumänien will das von Frankreich beanstandete Sozial- und Lohndumping beseitigen. Dazu wollen die beiden Länder eine neue Entsenderichtlinie erarbeiten, wie Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron und sein rumänischer Kollege Klaus Iohannis am Donnerstag in Bukarest sagten. Macron begrüßte "den gemeinsamen Willen (an einer Lösung dieser Frage) zusammenzuarbeiten". Rhetorisch frage er: "Wollen Sie, dass die rumänischen Gehälter dauerhaft unter einem Drittel der französischen Löhne bleiben?" Eine neue Entsenderichtlinie solle für eine Angleichung der Löhne in Europa sorgen.

Pflegereform lässt Kosten explodieren

BERLIN - Die jüngste Pflegereform in Deutschland lässt die Ausgaben der Pflegeversicherung stark ansteigen. Allein im ersten halben Jahr wuchsen die Ausgaben der Pflegekassen um rund 5,5 auf 20,8 Milliarden Euro, wie eine Sprecherin des GKV-Spitzenverbands am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin mitteilte. Im gesamten vergangenen Jahr verzeichnete die Pflegeversicherung Ausgaben von 29,7 Milliarden Euro. Durch die seit Jahresbeginn wirkende Pflegereform bekommen in diesem Jahr rund 200 000 Menschen Pflegeleistungen, die sonst leer ausgegangen wären. Besser berücksichtigt werden Beeinträchtigungen von Wahrnehmung und Erinnerung etwa bei Demenz oder Probleme in der Alltagsbewältigung.

Belgien: Geschäftsklima trübt sich überraschend stark ein

BRÜSSEL - In Belgien hat sich das Geschäftsklima im August überraschend stark eingetrübt. Der Indikator sei zum Vormonat um 0,6 Punkte auf minus 2,1 Punkte gefallen, teilte die belgische Notenbank (BNB) am Donnerstag in Brüssel mit. Volkswirte hatten mit einem Indexwert von minus 1,6 Punkten gerechnet.

Starke Wirtschaft treibt Norwegens Krone auf höchsten Wert seit 2015

OSLO/FRANKFURT - Ein überraschend starkes Wirtschaftswachstum hat Norwegens Landeswährung auf den höchsten Stand seit gut zwei Jahren steigen lassen. Am Donnerstagmorgen mussten Anleger zwischenzeitlich nur noch 7,8418 Kronen für einen US-Dollar hinblättern und damit so wenig wie seit Juli 2015 nicht mehr. Auch zum Euro legte die Krone deutlich zu und gewann knapp ein halbes Prozent an Wert.

Spanien: Robuster Aufschwung geht weiter

MADRID - Spaniens Wirtschaft ist weiter auf einem kräftigen Wachstumskurs. Im zweiten Quartal sei die Wirtschaftsleistung (BIP) um 0,9 Prozent höher gewesen als im ersten Quartal, teilte das Statistikamt INE am Donnerstag nach einer zweiten Schätzung mit. Die Behörde bestätigte wie von Volkswirten erwartet eine erste Erhebung. Damit verzeichnete Spanien in den Monaten April bis Juni das stärkste Wachstum seit dem dritten Quartal 2015.

Frankreich: Geschäftsklima im Höhenflug - höchster Stand seit Mitte 2011

PARIS - Die Stimmung in der französischen Wirtschaft wird immer besser. Der Indikator für das Geschäftsklima sei im August auf 109 Punkte gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Juni 2011, teilte das Statistikamt Insee am Donnerstag mit. Im Juli hatte der Indexwert bei 108 Punkten gelegen und Volkswirte hatten mit einer Stagnation gerechnet.

USA: Litauen erhält erstmals US-Flüssiggas

WASHINGTON - Die USA haben nach eigenen Angaben erstmals amerikanisches Flüssiggas an Litauen geliefert. Das teilte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, am Mittwoch in Washington mit. Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Eroberung des europäischen Gasmarktes mit dem in den USA dank neuer Erschließungsmethoden im Überfluss vorhandenen Rohstoff.

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