Haushalt, Steuern

LONDON - Die durchschnittliche Kreditbewertung der Länder der Eurozone liegt nach Einschätzung von Experten der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) trotz eines robusten Aufschwungs deutlich unter dem Niveau, das vor der Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht wurde.

19.06.2017 - 15:32:24

S&P: Kreditbewertung der Euroländer weiter deutlich unter Vorkrisenniveau. Im Schnitt liege das Rating der Euroländer knapp unter "AA-", hieß es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung von S&P. Dies seien zwei Stufen unter dem Durchschnittsniveau, dass vor 2007 erreicht worden war. Als Gründe nannte die Agentur unter anderem politische Unsicherheiten und eine teilweise eurokritische Einstellung in Ländern des Währungsraums.

Außerdem liege die Verschuldung in den Staaten der Eurozone über dem Niveau, das vor dem Ausbruch der Krise im Jahr 2007 geherrscht hatte, hieß es weiter. Darüber hinaus wird in dem Bericht darauf hingewiesen, dass die Geldflut der Europäischen Zentralbank (EZB) zwar geholfen habe, das Auseinanderbrechen des gemeinsamen Währungsraums zu verhindern. Die außerordentlichen Maßnahmen der Notenbank könnten aber nur vorübergehend Wirkung entfalten.

Zudem habe die lockere Geldpolitik der EZB die Bereitschaft von Regierungen der Eurozone zu notwendigen Reformen geschwächt, hieß es in dem Bericht. Diese Reformen seien aber notwendig für ein stärkeres Wirtschaftswachstum.

Noch sei es ein weiter Weg, bis die Eurozone zu einem nachhaltig höheren Wachstumspfad zurückkehre, sagte S&P-Experte Moritz Krämer. Das gleiche gelte auch für eine Stabilisierung der Staatsfinanzen in Mitgliedsstaaten des Währungsraums.

@ dpa.de

Amazon dreht Ihnen diesen Videokurs für teuer Geld an! Doch wir machen Sie auch KOSTENLOS …

... zum Super-Trader! Ja, während andere Anleger ein Vermögen blechen mussten, um diesen meisterlichen Videokurs von Spitzen-Analyst Dennis Gürtler zu sehen, zahlen Sie jetzt KEINEN CENT! Sichern Sie sich Ihre Teilnahme am Videokurs jetzt und werden auch Sie zum Supertrader!

>> Klicken Sie jetzt HIER, um zum Supertrader zu werden!

Weitere Meldungen

Unions-Mittelstandsflügel macht bei CDU-Steuerplänen Druck. Sie fordern stärkere Entlastungen für Familien mit Kindern und stellen sich damit an die Seite der CSU. Zugleich pochen sie in einem am Sonntag bekanntgewordenen Beschluss auf einen weit schnelleren Abbau des Solidaritätszuschlages. BERLIN - Im Streit innerhalb der Union über Steuerentlastungen nach der Bundestagswahl erhöhen Mittelstandspolitiker den Druck auf die CDU-Spitze. (Wirtschaft, 25.06.2017 - 16:08) weiterlesen...

Schäuble nennt SPD-Vorschläge Wählerverdummung. Die von den Sozialdemokraten geplanten Veränderungen bei der Einkommensteuer seien nur im besten Fall aufkommensneutral, sagte Schäuble dem "Handelsblatt" (Montag). BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat der SPD in der Steuer- und Rentenpolitik Wählertäuschung vorgeworfen. (Wirtschaft, 25.06.2017 - 15:47) weiterlesen...

SPD: Sind für Wahlkampfendspurt gut aufgestellt - Rasches 'Soli'-Aus. Vor dem Sonderparteitag an diesem Sonntag in Dortmund sagte Bundesjustizminister Heiko Maas der Deutschen Presse-Agentur: "Unser großes Thema ist und bleibt Gerechtigkeit". BERLIN - Die SPD sieht sich drei Monate vor der Bundestagswahl trotz schlechter Umfragewerte gut aufgestellt und will mit konkreten Angeboten an die Wähler zur Aufholjagd blasen. (Wirtschaft, 24.06.2017 - 14:01) weiterlesen...

Etatplan: 15-Milliarden-Finanzpolster für künftige Bundesregierung. Der finanzielle Spielraum etwa für Steuersenkungen ohne neue Schulden beläuft sich in den Jahren 2019 bis 2021 zusammen für alle drei Jahre auf 14,8 Milliarden Euro. BERLIN - Die nächste Bundesregierung kann dank sprudelnder Steuereinnahmen auf ein zweistelliges Milliarden-Finanzpolster zur Umsetzung von Wahlversprechen bauen. (Wirtschaft, 23.06.2017 - 19:06) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP 2: SPD will Aufholjagd starten - Ringen um Vermögensteuer (Aktualisierung: Mit: Schulz-Äußerungen im 3. Absatz) (Wirtschaft, 23.06.2017 - 17:16) weiterlesen...

Schäuble kritisiert SPD-Steuerkonzept als bloße Umverteilung. Die CDU hat bisher Steuerentlastungen von etwa 15 Milliarden pro Jahr nach 2017 in Aussicht gestellt. BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat das Steuerkonzept der SPD als bloßes Umverteilungsmodell kritisiert und eine stärkere Entlastung als bisher diskutiert nicht ausgeschlossen. (Wirtschaft, 23.06.2017 - 15:39) weiterlesen...