Großbritannien, Volkswirtschaft

LONDON - Die britische Notenbank hält an ihrer Niedrigzinspolitik fest.

16.03.2017 - 13:56:25

Bank of England lässt Zinsen auf niedrigem Niveau - Eine Gegenstimme. Der Leitzins bleibt auf dem historischen Tief von 0,25 Prozent, wie die Bank of England am Donnerstag in London mitteilte. Die Entscheidung war von Volkswirten erwartet worden. Sie fiel jedoch nicht einstimmig, da ein Mitglied eine Zinserhöhung forderte.

Auf das aktuelle Niveau hatte die Bank of England den Leitzins kurz nach dem Brexit-Votum vom vergangenen Sommer reduziert. Ausschlaggebend waren Wachstumsrisiken, die bisher nicht eingetreten sind. Auch das Volumen der Wertpapierkäufe zur Konjunkturstützung wurde mit 435 Milliarden Pfund unverändert gelassen.

Mit Kristin Forbes stimmte ein Mitglied im Offenmarktausschuss für eine Zinserhöhung. Dies ist die erste nicht einstimmige Entscheidung seit Juli 2016. Forbes verwies darauf, dass die Inflation in den nächsten drei Jahren über dem Zielwert von zwei Prozent liegen dürfte. Gleichzeitig gebe es wenige konkrete Signale für ein schwächeres Wirtschaftswachstum.

Andere Mitglieder signalisierten ihre Bereitschaft für eine baldige Anhebung. Es brauche nicht mehr viel an Zuwachs bei der Inflation, damit eine Zinserhöhung gerechtfertigt sei. Die Mehrheit der Mitglieder hält weiterhin eine "moderate Verringerung" in den nächsten drei Jahren für angemessen.

Die Experten des Analystenhauses Capital Economics erwarten trotz des etwas schärferen Tons eine Leitzinsanhebung erst für Ende 2018. Schließlich gebe es weiterhin eine große Unsicherheit mit Blick auf den wirtschaftlichen Ausblick. Daher sei es unwahrscheinlich, dass die Bank of England bald die Zinsen anheben dürfte.

Das britische Pfund legte nach der Entscheidung merklich zu und stieg zum US-Dollar auf ein Tageshoch von 1,2363 Dollar. Zuvor hatte das Pfund bei 1,2260 Dollar notiert. Auch die Renditen von britischen Staatsanleihen legten zu.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

May: EU und London sollen über Handelsabkommen sprechen. London wolle nun bei den Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der EU nicht mehr nur über die Trennungsfragen, sondern die zukünftige Partnerschaft sprechen, sagte May am Dienstag in London. LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May will Gespräche mit der EU über ein Handelsabkommen für die Zeit nach dem Brexit vorantreiben. (Wirtschaft, 21.11.2017 - 14:08) weiterlesen...

Deutsche Bank gilt weiter als systemrelevant für die Finanzstabilität. Der internationale Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board/FSB) stufte den deutschen Branchenprimus in der aktuellen Bewertung immer noch weit vorne unter den systemrelevanten Banken ein. Das geht aus der am Dienstag in Basel veröffentlichten aktuellen Liste des FSB hervor. BASEL - Die Deutsche Bank wird nach Einschätzung eines internationalen Beobachtergremiums als weiterhin systemrelevant und damit gefährlich für die globale Stabilität der Finanzmärkte eingeschätzt. (Boerse, 21.11.2017 - 14:01) weiterlesen...

Ölpreise steigen leicht. Marktbeobachter sprachen von einem vergleichsweise impulsarmen Handel. Gegen Mittag kostete ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 62,34 US-Dollar. Das waren zwölf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls geringfügig um 13 Cent auf 56,55 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Dienstag leicht zugelegt. (Boerse, 21.11.2017 - 13:06) weiterlesen...

Aktien Europa: Moderate Gewinne nach verhaltenem Start. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 0,45 Prozent auf 5364,28 Punkte, und der Londoner FTSE 100 legte um 0,21 Prozent auf 7404,78 Zähler zu. PARIS/LONDON - Europas Aktienmärkte haben am Dienstag nach einem schwerfälligen Start moderate Kursgewinne verzeichnet. (Boerse, 21.11.2017 - 12:00) weiterlesen...

Experte: Höhere Flugpreise allein durch geringeres Angebot. Mit der Pleite der Air Berlin habe sich die zur Verfügung stehende Kapazität vorübergehend um etwa 15 Prozent verringert, sagte der Airline-Berater Gerd Pontius am Dienstag auf der Frankfurter Mobilitätsmesse "Hypermotion". Dies treffe im vierten Quartal auf eine besonders starke Nachfrage vor allem der Geschäftsreisenden. FRANKFURT - Die Preise für Flugreisen sind nach Meinung eines Experten allein durch das verknappte Angebot so stark gestiegen. (Boerse, 21.11.2017 - 11:55) weiterlesen...

Easyjet startet im Januar in Berlin Tegel. "Wir sind dann die führende Kurzstrecken-Airline in Schönefeld und Tegel", sagte Vorstandschefin Carolyn McCall. Welche Ziele jeweils von welchem Berliner Flughafen angeflogen werden, ließ das Unternehmen noch offen. LUTON - Orange statt Rot: Der britische Billigflieger Easyjet will im Januar den Platz der insolventen Air Berlin am Berliner Flughafen Tegel einnehmen und dort erste Flüge anbieten. (Boerse, 21.11.2017 - 11:19) weiterlesen...