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Je länger eine entscheidende Widerstandszone ohne Erfolg belagert wird, desto größer wird das Risiko, dass zu viele Käufer das Handtuch werfen oder sogar ins Bären-Lager überlaufen und der erhoffte Ausbruch zum Bumerang wird.

25.05.2017 - 11:50:25

Deutsche Bank: Vergebliche Liebesmüh? Scheitern die Bullen?. Und der Chart der Deutschen Bank-Aktie (ISIN DE0005140008) zeigt ein solches Szenario.

Je länger eine entscheidende Widerstandszone ohne Erfolg belagert wird, desto größer wird das Risiko, dass zu viele Käufer das Handtuch werfen oder sogar ins Bären-Lager überlaufen und der erhoffte Ausbruch zum Bumerang wird. Und der Chart der Deutschen Bank-Aktie (ISIN DE0005140008) zeigt ein solches Szenario.

Momentan ist einfach die Luft raus, weil Nachschub an ?good news? fehlt. Die Bankaktien an der Wall Street hängen gleichermaßen in den Seilen ? nicht zuletzt weil die Sorge umgeht, dass aus der erwarteten massiven Belebung des Wachstums durch die neue US-Regierung nichts wird – weil man nicht umzusetzen imstande ist, was man versprochen hatte und der Gegenwind seitens der etablierten Parteien zu groß ist. Das ist zwar kein Problem, das Europa unmittelbar betreffen würde. Aber gerade die Deutsche Bank ist so international aufgestellt, dass sie solchen Gegenwind spüren würde. Das führt dazu, dass aus einem vor kurzem noch dynamisch wirkenden Anlauf an die bisherigen Jahreshochs aktuell eine potenzielle Toppbildung wird. Der Chart zeigt, dass ?

 

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? der Versuch, die bisherigen Jahreshochs (der Chart wurde um die Kapitalerhöhung vom März bereinigt) zu überwinden, jetzt bereits vier Wochen andauert. Zu lange. Die ersten Akteure scheinen aufzugeben ? und sollte die Aktie den Bereich um 16,50 Euro unterbieten, würde das eine Mini-Toppbildung unterhalb der Widerstände vom Januar und März vollenden, die den nächsten Test der massiven Auffangzone zwischen 14,70 und 15,40 Euro einläuten kann.

Könnte das dann sogar bedeuten, dass eine große Trendwende vollzogen und die Aktie den Bären zum Fraß vorgeworfen wird? Aus der aktuellen fundamentalen Gemengelage heraus wäre das nicht gerechtfertigt und damit zumindest weniger wahrscheinlich. Aber da sich die Gesamtsituation gerade an der Wall Street auch zuspitzen könnte, sollte man das keinesfalls einfach ausschließen. Wenn die Deutsche Bank unter ihrer aktuell bei 14,35 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie schließen würde, wäre in der Tat ein stark bearishes Szenario geboren!

 

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