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Je intensiver ein Trend ist, desto weniger hat man Lust, sich das entgehen zu lassen.

16.12.2016 - 11:48:50

Deutsche Bank: Erste Gewinne mitnehmen?. Und laufende Positionen zu reduzieren hieße, weniger an einer solchen Rallye teilzuhaben. Aber: Die Börse ist nirgendwo eine Einbahnstraße.

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Je intensiver ein Trend ist, desto weniger hat man Lust, sich das entgehen zu lassen. Und laufende Positionen zu reduzieren hieße, weniger an einer solchen Rallye teilzuhaben. Aber: Die Börse ist nirgendwo eine Einbahnstraße. Und gerade bei dieser fulminanten Aufwärtsbewegung, die die Aktie der Deutschen Bank nun binnen zweieinhalb Monaten aufs Parkett gelegt hat, verlagert sich das Pendel nun langsam weg von den Chancen hin zu wachsenden Risiken.

Denn man sollte nicht vergessen: Auch, wenn die Zinsen in den USA recht deutlich und in Europa zumindest etwas gestiegen sind, bleibt das Umfeld für die Banken doch schwierig. Und weiterhin hängt das Damoklesschwert der US-Strafzahlung über der Bilanz des Unternehmens. Es könnten sechs oder acht Milliarden werden und damit verkraftbar sein. Aber noch spricht nichts dagegen, dass diese Summe doch in Richtung der eingangs geforderten 14 Milliarden geht. Dass Donald Trump die Deutsche Bank schätzt, mag sein. Aber:

 

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Will man deswegen riskieren, mit zu großen Long-Positionen an einem Morgen plötzlich zu sehen, dass die Aktie weit tiefer eröffnet, weil es doch zu einer Strafe kommt, die die Bank in Schwierigkeiten bringen würde? Zumal: All das ist ja in dieser in der Spitze 80 Prozent ausmachenden Rallye bereits in die Kurse eingeflossen. Und wir haben nunmehr drei Rallye-Schübe mit zwei zwischengelagerten Korrekturen. Es kann auch mal zu vier oder fünf Schüben kommen, aber drei sind, bevor es zu einem größeren Rücksetzer kommt, eher der Normalfall.

Das ist kein Grund, hier komplett auszusteigen und erst recht nicht, um einfach mal auf Verdacht Short zu gehen. Aber um hier ein Viertel oder ein Drittel der Position zu geben, schon. Zumal man den Stoppkurs, soll er aus charttechnischer Sicht auch Sinn machen, nicht allzu eng setzen kann. Denn die am 7.12. zwischen 16,49 und 16,99 Euro entstandene Kurslücke nach oben muss die Aktie schließen können, erst, wenn sie diesen Level nennenswert unterbieten würde, brennt wirklich etwas an. Was hieße: Ein Stoppkurs könnte momentan nicht höher als um 16,40 Euro liegen ? und das ist eine große Distanz zum aktuellen Kurs, Gewinnmitnahmen wäre daher ein tauglicher Kompromiss, um ein günstiges Chance/Risiko-Verhältnis zu erhalten.

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