Regierungen, Deutschland

Industrie-Chef zu Frankreich-Wahl: Können etwas befreiter durchatmen

24.04.2017 - 14:09:25

Industrie-Chef zu Frankreich-Wahl: Können etwas befreiter durchatmen. HANNOVER - Die deutsche Wirtschaft sieht den Ausgang der ersten Runde bei der französischen Präsidentenwahl mit vorsichtigem Optimismus. "Es erlaubt ein etwas befreiteres Durchatmen, aber noch kein Zurücklehnen", urteilte BDI-Chef Dieter Kempf am Montag auf der Hannover Messe. Der sozialliberale Kandidat Emmanuel Macron hatte den ersten Wahlgang am Sonntag für sich entschieden und sich vor die Rechtspopulistin Marine Le Pen gesetzt, mit der er am 7. Mai in die Stichwahl geht.

Kempf würdigte Macron als Europa-freundlichen Politiker und mahnte eindringlich, neben der Wirtschaft gerade auch die Zivilgesellschaft von den Vorteilen eines geeinten Europas zu überzeugen. Das gelte auch für den transatlantischen Handel, wo von den USA nun Strafzölle und Protektionismus drohten. "Abschottung hilft niemanden", sagte Kempf und meinte an die Adresse von US-Präsident Donald Trump und seiner Regierung: "Lassen Sie uns alles tun, dass wir die amerikanische Seite auch mit Fakten versorgen über globales Wirtschaften."

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

BDI: Deutschland braucht mehr als geschäftsführende Regierung. "Wir rufen Union, SPD, FDP und Grüne auf, ihrer politischen Verantwortung gerecht zu werden", mahnte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag. "Alle Parteien müssen bereit sein, Kompromisse für Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung zu schließen." Das Scheitern der Jamaika-Sondierungen sei "absolut unbefriedigend". BERLIN - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) verlangt von der Politik angesichts der gescheiterten Jamaika-Gespräche mehr Kompromissbereitschaft zum Wohle des Landes. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 11:27) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Jamaika-Verhandlungen gescheitert - Merkel bei Bundespräsident. Kanzlerin Angela Merkel(CDU) wollte gegen Mittag mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das weitere Vorgehen beraten. Nachdem die SPD ihre Ablehnung einer großen Koalition auch nach dem Abbruch der Jamaika-Gespräche noch einmal bekräftigte, bleiben zwei Möglichkeiten: eine Minderheitsregierung unter Führung der Union oder aber Neuwahlen. BERLIN - Das Scheitern der Koalitions-Sondierungen von Union, FDP und Grünen hat Deutschland in unübersichtliche politische Verhältnisse gestürzt. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 11:14) weiterlesen...

Palmer: Große Koalition 'allemal besser als Neuwahlen'. "Geht die SPD den Opfergang?", schrieb Palmer am Montag bei Facebook. "Es wäre allemal besser als Neuwahlen." Die FDP hatte die Verhandlungen mit CDU, CSU und Grünen über eine Jamaika-Koalition am späten Sonntagabend abgebrochen. "Es ist besser, nicht zu regieren, als falsch zu regieren", hatte FDP-Chef Christian Lindner gesagt. TÜBINGEN - Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer hat sich nach dem Jamaika-Aus für eine Fortsetzung der Koalition von Union und SPD anstelle von Neuwahlen ausgesprochen. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 10:43) weiterlesen...

Chemieverband VCI: Handlungsfähige Regierung dringend nötig. "Deutschland braucht so schnell wie möglich eine handlungsfähige Regierung", mahnte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Utz Tillmann, am Montag. FRANKFURT/BERLIN - Der Chemieverband VCI fordert von der Politik nach dem Scheitern der Jamaika-Gespräche rasch neue Lösungen. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 10:40) weiterlesen...

Macron zu Deutschland: 'Kein Interesse, dass sich das verkrampft'. "Es ist nicht in unserem Interesse, dass sich das verkrampft", sagte er am Montag bei einem Treffen mit dem Chef der konservativen französischen Republikaner-Partei im Élyséepalast, wie eine Aufnahme des Senders BFMTV zeigte. PARIS - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich besorgt über das Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche in Deutschland geäußert. (Wirtschaft, 20.11.2017 - 10:23) weiterlesen...

KORREKTUR/FDP-Politiker Buschmann: Differenzen waren nicht zu überbrücken (Berichtigung: Regierungsbündnis mit Union und Grünen im 1. Satz.) (Wirtschaft, 20.11.2017 - 09:53) weiterlesen...