Energie, Zypries

Im Streit um die künftigen Entgelte für das Stromnetz drängt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) auf eine rasche Einigung.

20.06.2017 - 17:21:30

Zypries dringt auf Angleichung der Netzentgelte

"Ich wäre dankbar, wenn wir gemeinsam alle Möglichkeiten nutzen könnten, eine Verabschiedung des Gesetzes noch in der nächsten Sitzungswoche" zu erreichen, heißt es in einem Brief Zypries` an Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), über den die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochsausgabe) berichtet. Die Koalition ringt seit Wochen um das Gesetz, mit dem die Netzentgelte künftig bundeseinheitlich erhoben werden könnten.

Vor allem Stromkunden in Nord- und Ostdeutschland würde dies entlasten. Weil dort besonders viele Windparks an das Netz angeschlossen sind, fallen auch höhere Kosten für Steuerung und Ausbau der Übertragungsnetze an. Diese Kosten werden bisher für die vier großen Stromnetzgebiete in Deutschland separat ermittelt. Dadurch müssen Verbraucher im Osten und Norden deutlich mehr für die Nutzung des Stromnetzes zahlen als jene im Westen und Südwesten. Zuvor hatte sich auch Tillich in einem Schreiben an Zypries für eine schnelle Einigung auf bundeseinheitliche Netzentgelte ausgesprochen. Andernfalls würden sich die "sozialen Verwerfungen und wirtschaftlichen Verwerfungen" verschärfen, hatte er gewarnt. Bis nächste Woche hat der Bundestag noch Zeit, die Voraussetzungen für die einheitlichen Netzentgelte zu schaffen. Innerhalb der Koalition setzen sich die zuständigen Experten der Unionsfraktion dafür ein, die Netzentgelte mit der Ökostrom-Umlage EEG zu verknüpfen. Dies lehnt Zypries ab. Der von der CDU/CSU vorgeschlagene Weg, Kostenbestandteile von den Netzentgelten ins EEG zu schieben, sei "sachlich nicht zielführend und auch rechtlich nicht gangbar", schreibt sie.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Ölpreise drehen in die Verlustzone. Nach einer zeitweise deutlichen Aufwärtsbewegung im frühen Handel gaben die Notierung am frühen Nachmittag die Gewinne wieder ab und rutschten zuletzt in die Verlustzone. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am späten Nachmittag 62,64 US-Dollar. Das waren 70 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Januar-Lieferung fiel um 38 Cent auf 56,76 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Mittwoch gesunken. (Boerse, 13.12.2017 - 17:48) weiterlesen...

Gewinnprognose gesenkt - Innogy-Aktien brechen ein. Nach einer Gewinnwarnung sackt der Börsenkurs um fast ein Zehntel in die Tiefe und reißt die Mutter RWE mit. Computerpannen, Kundenverluste - das zeitweise katastrophale Vertriebsgeschäft in Großbritannien verhagelt Innogy die Jahresbilanz. (Wirtschaft, 13.12.2017 - 16:46) weiterlesen...

RWE hält an eigenen Zielen fest nach Innogy-Gewinnwarnung. RWE erwarte wie bisher ein Ergebnis am oberen Rand der angegebenen Bandbreiten, sagte eine Konzernsprecherin am Mittwoch auf Anfrage. ESSEN - Der Energiekonzern RWE steht trotz der Gewinnwarnung der Tochter Innogy hinter seinen eigenen Finanzzielen. (Boerse, 13.12.2017 - 16:36) weiterlesen...

WDH: Opec rechnet 2018 weiter mit Überangebot am Ölmarkt. (Im ersten Absatz, letzte Satz wird klar gestellt, dass eine Erhöhung um durchschnittlich 300 000 Barrel pro Tag rpt pro Tag gemeint ist.) WDH: Opec rechnet 2018 weiter mit Überangebot am Ölmarkt (Boerse, 13.12.2017 - 14:58) weiterlesen...

Ehemaliger Eon-Finanzchef Schipporeit soll neuer Innogy-Chefkontrolleur werden. Der Konzern will dem Amtsgericht den ehemaligen Eon-Finanzvorstand Erhard Schipporeit für den Posten vorschlagen, wie Innogy am Mittwoch mitteilte. ESSEN - Der Essener Energieversorger Innogy hat einen Nachfolger für den scheidenden Aufsichtsratschef Werner Brandt gefunden. (Boerse, 13.12.2017 - 14:47) weiterlesen...

Gasversorgung läuft nach Explosion in Österreich wieder. "Alle Transitsysteme sind in alle Richtungen wieder funktionsfähig und in Betrieb", teilte die Betreiberfirma Gas Connect am Mittwoch mit. Von dem Gas-Terminal im österreichischen Baumgarten aus führen Leitungen unter anderem nach Italien, Ungarn und Deutschland. Bei dem Unglück war ein Mensch ums Leben gekommen. BAUMGARTEN AN DER MARCH - Die Versorgung mit Gas in Europa läuft nach der Explosion in einer Gasverteilstation in Österreich wieder normal. (Boerse, 13.12.2017 - 14:39) weiterlesen...