Regierungen, Deutschland

HÉNIN-BEAUMONT - Die französische Rechtspopulistin ist nach eigenen Angaben erstmals in die Nationalversammlung gewählt worden.

18.06.2017 - 21:03:24

Marine Le Pen: Habe meinen Wahlkreis gewonnen. Sie sei in der zweiten Runde der Parlamentswahl in ihrem Wahlkreis in Nordfrankreich mit an die 58 Prozent gewählt worden, sagte die Chefin der Front National (FN) am Sonntagabend. Offizielle Ergebnisse für den Wahlkreis lagen zunächst noch nicht vor.

Insgesamt seien mindestens sechs FN-Abgeordnete bereits gewählt worden, sagte Le Pen. "Wir sind die einzige Widerstandskraft gegen die Auflösung Frankreichs, seines Sozialmodells und seiner Identität." Bei der Präsidentenwahl hatte es Marine Le Pen in die Stichwahl gegen den späteren Sieger Emmanuel Macron geschafft.

Sie kritisierte das französische Mehrheitswahlrecht und forderte die Einführung des Verhältniswahlrechts. Es sei skandalös, dass die FN keine Fraktion in der Nationalversammlung bilden könne. Dafür sind 15 Abgeordnete nötig. Hochrechnungen sahen die Partei zwischen 5 und 8 Abgeordneten. Die Nationalversammlung hat 577 Abgeordnete.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Air Berlin: Bund fordert Lufthansa-Engagement in Transfergesellschaft. "Die Lufthansa und andere Interessierte, die gute Stücke von Air Berlin übernehmen, müssen bei der Qualifizierung und Vermittlung der Air-Berlin-Beschäftigten in einer Transfergesellschaft Verantwortung übernehmen", sagte Katarina Barley (SPD) in ihrer Funktion als kommissarische Arbeitsministerin am Donnerstag. BERLIN - Die Bundesregierung hat die Lufthansa aufgefordert, sich bei der geplanten Transfergesellschaft für Air Berlin zu engagieren. (Boerse, 19.10.2017 - 12:41) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP 2: Barcelona und Madrid gehen auf Konfrontationskurs (Artikel 155 im 3. Absatz) (Wirtschaft, 19.10.2017 - 11:14) weiterlesen...

Barcelona und Madrid gehen auf Konfrontationskurs (Wirtschaft, 19.10.2017 - 11:12) weiterlesen...

Madrid kündigt Zwangsmaßnahmen gegen Katalonien an. Ministerpräsident Mariano Rajoy zog damit am Donnerstag die Konsequenzen aus der Weigerung der Regionalregierung in Barcelona, auf sein Ultimatum einzugehen. MADRID/BARCELONA - Die spanische Zentralregierung will mit Zwangsmaßnahmen gegen die Unabhängigkeitsbestrebungen der autonomen Region Katalonien vorgehen. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 10:45) weiterlesen...

Ultimatum nicht befolgt - Katalonien beharrt auf Unabhängigkeit. Der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont drohte dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy am Donnerstag im Falle härterer Maßnahmen mit der Ausrufung der Unabhängigkeit. Zugleich betonte er aber seine Dialogbereitschaft. Die Regierung in Madrid bestätigte den Eingang des Briefs. BARCELONA/MADRID - Die Führung von Katalonien hat die ultimative Forderung der spanischen Zentralregierung zum Verzicht auf die Unabhängigkeit nicht befolgt. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 10:23) weiterlesen...

FDP-Generalsekretärin bekräftigt: Finanzministerium nicht an Union. "Es wäre ein struktureller Vorteil für die neue Bundesregierung, wenn eine andere Partei das Finanzministerium besetzt als diejenige, die das Kanzleramt inne hat", sagte Beer am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Bleibe das Finanzressort in der Hand der Union, könne das Kanzleramt "durchregieren" und bei jedem Projekt den Daumen heben oder senken. Ob die FDP künftig den Finanzminister stellen will, ließ Beer aber offen. BERLIN - FDP-Generalsekretärin Nicola Beer hat nach dem ersten Sondierungsgespräch über eine Jamaika-Koalition die Forderung ihrer Partei erneuert, die Union müsse das Finanzministerium abgeben. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 09:00) weiterlesen...