Golfstaaten, USA

HANNOVER - Ein Ausscheren der USA aus dem Atom-Abkommen mit dem Iran wäre nach Ansicht des SPD-Vorsitzenden Martin Schulz ein schlechtes Signal für die Welt.

13.10.2017 - 10:10:24

SPD-Chef Schulz: Kündigung des Iran-Abkommens wäre fatal. Es destabilisiere die Welt ein wenig mehr. Bereits heute würden überall auf der Welt in kleinen Schritten rechtsstaatliche Strukturen aufgelöst. "Das macht mir Sorgen", sagte Schulz am Freitag beim Bundeskongress der Industriegewerkschaft IG BCE in Hannover.

Er betonte ferner: "Starke Gewerkschaften werden gebraucht - mehr denn je, gerade in diesen Zeiten." Demokratie müsse auch in den Betrieben gelebt werden - dafür seien die Gewerkschaften das Rückgrat.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Riad und Bagdad bilden Rat - USA fordern Abzug iranischer Miliz (Boerse, 22.10.2017 - 20:22) weiterlesen...

Teheran kritisiert USA für geplantes Anti-Iran-Bündnis. "Leider will die Regierung von US-Präsident Donald Trump aus ihren Fehlern nicht lernen und auch von ihrem Anti-Iran-Kurs der letzten Monate nicht abweichen", sagte Außenminister Mohamed Dschawad Sarif am Sonntag. Die Trump-Regierung wolle auch nicht begreifen, dass der Iran für die Region keine Gefahr sei, sondern mit dem Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für Frieden und Stabilität in der Region sorgen wolle. PRETORIA/TEHERAN - Der Iran hat die USA scharf dafür kritisiert, ein arabisches Bündnis gegen Teheran schmieden zu wollen. (Boerse, 22.10.2017 - 20:10) weiterlesen...

Saudi-Arabien und Irak stärken Beziehungen. Im Beisein von US-Außenminister Rex Tillerson gründeten der saudi-arabische König Salman und der irakische Ministerpräsident Haidar al-Abadi einen Koordinierungsrat, durch den beiden Länder künftig enger zusammenarbeiten sollen. RIAD - Saudi-Arabien und der Irak haben nach vielen Jahren der Spannungen weitere Schritte für eine Stärkung der gemeinsamen Beziehungen gemacht. (Wirtschaft, 22.10.2017 - 17:13) weiterlesen...

Ölpreise gleichen Verluste wieder aus. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am späten Nachmittag 57,57 US-Dollar. Das waren 34 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 16 Cent auf 51,45 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Freitag zwischenzeitliche Verluste wieder ausgeglichen und sind etwas gestiegen. (Boerse, 20.10.2017 - 17:54) weiterlesen...

Ölpreise drehen ins Minus. Nachdem sie am Morgen noch zulegen konnten, waren die Notierungen im Vormittagshandel in die Verlustzone gerutscht und es kam wie bereits am Vortag zu Gewinnmitnahmen. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete gegen Mittag 56,93 US-Dollar. Das sind 30 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 41 Cent auf 50,88 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Freitag gefallen. (Boerse, 20.10.2017 - 13:10) weiterlesen...

EU-Gipfel fordert USA zu Vertragstreue bei Iran-Atomabkommen auf. Beim EU-Gipfel in Brüssel stellten sie sich am Donnerstagabend geschlossen hinter eine Anfang der Woche von den Außenministern beschlossene Erklärung. BRÜSSEL - Die Staats- und Regierungschefs der EU warnen die USA vor einem Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 22:10) weiterlesen...