Merkel, Batteriezellen

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Batterieforschung große Bedeutung für die Entwicklung der Elektromobilität.

20.05.2017 - 10:10:29

Merkel will neue Batteriezellen aus Deutschland

In ihrem neuen Video-Podcast erklärte Merkel, es wäre wünschenswert, bei der Erforschung neuer Typen von Batteriezellen "dabei zu sein". Dann gebe es auch bessere Chancen, "wieder eine moderne Produktion der nächsten Zellgeneration nach Europa oder Deutschland zu bekommen".

Derzeit muss Deutschland Batteriezellen importieren. Die Bundeskanzlerin wies auf die Entwicklung einer Lithium-Bipolar-Batterie hin, die ihr im Januar vorgestellt worden ist. Diese Batterien machten Reichweiten bis zu 1.000 Kilometer möglich - "und das wäre natürlich dann schon ein großer Fortschritt", sagte Merkel. "Wir wissen, dass sich in der Automobilindustrie Grundlegendes ändern wird", erklärte Merkel. Deshalb habe die Bundesregierung bereits vor geraumer Zeit die Plattform "Elektromobilität" gegründet, "um einfach alle Akteure zusammenzunehmen". Das beginne bei der Forschung, "ganz besonders bei der Vernetzung der Forschung und bei der Überführung von Forschungsergebnissen - möglichst schnell - in die Praxis", sagte die Bundeskanzlerin weiter. Das Bundesforschungsministerium fördere die Batterieforschung jährlich mit 35 Millionen Euro, so Merkel. "Wichtiger aber sind noch die Konstruktionen, dass wir also wirklich Cluster bilden und Zentren bilden." Die interdisziplinäre Kooperation sei dabei von größter Wichtigkeit. Die Bundeskanzlerin wies unter anderem auf die vier deutschen Batteriekompetenzzentren hin.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Laumann würde Transfergesellschaft für Air Berlin begrüßen NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) würde eine Transfergesellschaft für Beschäftigte von Air Berlin unterstützen, stellt aber Bedingungen. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 11:42) weiterlesen...

Gastgewerbeumsatz im August um 0,9 Prozent gestiegen Das Gastgewerbe in Deutschland hat im August 2017 preisbereinigt (real) 0,9 Prozent mehr umgesetzt als im entsprechenden Vorjahresmonat. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 08:21) weiterlesen...

Wirtschaft will Koalitionsvertrag für Investitionen Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), erwartet von der künftigen Bundesregierung "nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern kluge Politik". (Wirtschaft, 18.10.2017 - 05:02) weiterlesen...

BDI warnt vor schleichender De-Industrialisierung Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, warnt vor einer schleichenden De-Industrialisierung: "Der Industriestandort Deutschland hat ein Update nötig. (Wirtschaft, 18.10.2017 - 03:02) weiterlesen...

7,2 Prozent mehr Zigaretten im dritten Quartal versteuert Im dritten Quartal 2017 sind in Deutschland 7,2 Prozent mehr versteuerte Zigaretten produziert worden als im Vorjahresquartal. (Wirtschaft, 17.10.2017 - 08:30) weiterlesen...

DIHK beklagt Trumps Nicht-Bestätigung des Atomabkommens mit Teheran Die deutsche Wirtschaft hat sich besorgt darüber geäußert, dass US-Präsident Donald Trump dem Iran eine Bescheinigung dafür verweigert hat, dass sich das Land an die 2015 geschlossene Atomvereinbarung hält: "Die Unternehmen brauchen für ihre Geschäfte mit dem Iran belastbare und stabile Rahmenbedingungen. (Wirtschaft, 16.10.2017 - 18:37) weiterlesen...