Luftverkehr, Deutschland

Frankfurt / Main - Die Lufthansa will ihr starkes Geschäft im ersten Halbjahr mit deutlich mehr Ticket-Verkäufen für weitere Sprünge nutzen.

18.07.2017 - 10:52:06

Rückenwind durch Eurowings - Lufthansa mit starken Zahlen. Der Dax-Konzern konnte von Januar bis Juni im laufenden Betrieb fast doppelt so viel verdienen wie im Vorjahreszeitraum.

Für das Gesamtjahr erwartet Vorstandschef Carsten Spohr jetzt ebenfalls eine Steigerung. Rückenwind kommt vor allem von der Billigmarke Eurowings, die schon in diesem Jahr in die schwarzen Zahlen fliegen soll. Auch in der Frachtsparte lief es zuletzt offenbar besser als noch vor wenigen Monaten gedacht. Die Tickets dürften in der zweiten Jahreshälfte billiger werden als im Vorjahr.

In der ersten Jahreshälfte lag der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern mit 1,04 Milliarden Euro knapp doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor. Im Gesamtjahr will Spohr die 1,75 Milliarden Euro aus 2016 nun übertreffen. Bisher hatte er einen leichten Rückgang angekündigt.

Die Passagiersparte verdoppelte in den ersten sechs Monaten ihr Betriebsergebnis in etwa. Gleiches gilt für die Konzernfelder Cargo, Technik und Bordverpflegung, wenn man die Ergebnisse zusammenrechnet. Der Konzernumsatz stieg von 15 Milliarden auf 17 Milliarden Euro.

Seit der Komplettübernahme von Brussels Airlines im Januar musste die Lufthansa mehr Flugzeuge betanken, konnte dadurch aber auch mehr Tickets verkaufen. Das trifft auch für die mehr als 30 Airbus-Jets von Air Berlin zu, die seit dem Frühjahr samt Besatzung vor allem für Eurowings an den Start gehen. Im ersten Halbjahr steigerte der Lufthansa-Konzern die Zahl der Passagiere dank der zusätzlichen Maschinen um 17 Prozent auf fast 60 Millionen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Zeitplan für BER gerät weiter unter Druck. Der Tüv hat nach Betreiberangaben wesentliche Mängel in einer Reihe von sicherheitsrelevanten Anlagen für den Brandschutz aufgedeckt. Betroffen ist der Teil des Hauptterminals, in dem die Arbeiten am weitesten fortgeschritten sind. Dort wurde geprüft, um ähnliche Probleme in den anderen Abschnitten frühzeitig angehen zu können, wie der Flughafen mitteilte. Zuvor hatte der «Tagesspiegel» über die Tüv-Ergebnisse berichtet. Berlin - Der Zeitplan für den neuen Hauptstadtflughafen gerät weiter unter Druck. (Politik, 23.11.2017 - 15:24) weiterlesen...

Hauptstadtflughafen - Zeitplan für BER gerät weiter unter Druck. Da macht der aktuelle Zeitplan keine Ausnahme. Es ist noch immer viel zu tun. «Ambitioniert», so hieß es in den vergangenen Jahren oft, wenn es um Termine am neuen Hauptstadtflughafen ging. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 15:13) weiterlesen...

Klage vor BGH - Airline haftet: Sturz auf Fluggastbrücke. Der Gang über eine solche Brücke oder eine Flugzeugtreppe in den Flieger gehöre zum Einsteigevorgang, urteilte der Bundesgerichtshof (BGH). Karlsruhe - Der Sturz eines Reisenden auf einer Fluggastbrücke kann Airlines teuer zu stehen kommen. (Wirtschaft, 21.11.2017 - 16:05) weiterlesen...

Wachstum angepeilt - Easyjet geht an den Start - Fallen die Ticketpreise?. Die Pleite von Air Berlin sollte bald nach der EU-Kartellentscheidung vom Markt verkraftet sein. Die Höchstpreise für Inlandsflüge könnten bald wieder fallen, sagen Experten. (Wirtschaft, 21.11.2017 - 15:40) weiterlesen...

Klage nach Sturz vor BGH - Ab wann beginnt der Einstieg ins Flugzeug? Karlsruhe - Der Sturz eines Fluggastes wenige Meter vor dem Einstieg in den Flieger beschäftigt den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. (Wirtschaft, 21.11.2017 - 13:11) weiterlesen...

Wachstum angepeilt - Easyjet startet im Januar in Berlin Tegel. Die Integration kostet erst einmal, doch nach einem Jahr soll Tegel Gewinn abwerfen. 25 Flugzeuge der Air Berlin und etwa 1000 Beschäftigte sollen bald für den britischen Billigflieger an den Start gehen. (Wirtschaft, 21.11.2017 - 11:26) weiterlesen...