Banken, Deutschland

Frankfurt / Main - Die Geschäfte bei der Deutschen Bank ziehen nach Einschätzung von Konzernchef John Cryan an.

18.05.2017 - 11:05:24

Finanzbranche - Konzernchef Cryan sieht Deutsche Bank im Aufwind

Als Beispiel führte er Börsengänge in den USA an, wo die Bank im ersten Quartal die Nummer eins gewesen sei. Dazu komme: «Uns fließen wieder Kundengelder zu - sowohl in der Privat- und Firmenkundenbank als auch bei der Deutschen Asset Management.»

Deutschlands größtes Geldhaus hatte zwei Jahre hintereinander Milliardenverluste eingefahren, vor allem wegen teurer Rechtsstreitigkeiten. 2017 sei ein «weiteres Jahr des Umbaus, aber unter besseren Vorzeichen», sagte Cryan, der die Bank seit Mitte 2015 führt. «Wir sehen bessere Ertragschancen, auch dank einer leichten konjunkturellen Erholung in Europa und einer robusten US-Wirtschaft.» Problem seien aber weiterhin die niedrigen Zinsen.

Für die Jahre 2015 und 2016 sollen die Aktionäre eine Mini-Dividende von insgesamt 19 Cent je Aktie erhalten. Eigentlich wollte die Bank wegen der Milliardenverluste ganz auf eine Ausschüttung verzichten, doch Anteilseigner hatten die Entscheidung von der letztjährigen Hauptversammlung rechtlich angegriffen. Mit der Zahlung der Mindestdividende solle ein jahrelanger Rechtsstreit verhindert werden, sagte Cryan. «Mit dieser Mindestdividende bleiben wir natürlich weit entfernt von unserem Anspruch.» Für das Geschäftsjahr 2018 wolle die Deutsche Bank zu einer «wettbewerbsfähigen Ausschüttungsquote» zurückkehren, versprach Cryan.

@ dpa.de

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