Deutschland, Frankfurt/Main

Frankfurt / Main - Aussagen von US-Notenbankchefin Janet Yellen zur Zinspolitik haben dem Dax am Mittwoch einen Kurssprung beschert.

12.07.2017 - 19:03:23

Börse in Frankfurt - Aussagen von US-Notenbankchefin beflügeln den Dax. Nach einem freundlichen Handelsstart zog der deutsche Leitindex nochmals kräftig an und schloss 1,52 Prozent höher bei 12 626,58 Punkten.

Damit schaffte er es erstmals seit Ende Juni wieder deutlicher über die psychologisch wichtige Marke von 12 500 Punkten.

Yellen hatte weitere Leitzinsanhebungen in den USA als angemessen bezeichnet. Kern ihrer Botschaft sei, dass die US-Wirtschaft stark genug sei, um weiter steigende Zinsen zu verkraften, aber nicht so stark, dass das Tempo der geldpolitischen Straffung angezogen werden müsse, urteilte Analyst David Madden vom Broker CMC Markets UK.

Auch für die anderen deutschen Indizes ging es deutlich bergauf: Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDax gewann 0,99 Prozent auf 24 949,90 Zähler und der Technologiewerte-Index TecDax stieg um 1,72 Prozent auf 2275,18 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 1,46 Prozent auf 3515,23 Punkte vor. In Paris und London verabschiedeten sich die nationalen Indizes ebenfalls sichtbar fester aus dem Handel, und der US-Leitindex Dow Jones Industrial stand nach einem erneuten Rekordhoch zum europäischen Börsenschluss über ein halbes Prozent im Plus.

Der Handelskonzern Metro vollzog mit Einträgen ins Handelsregister seine Aufspaltung in einen Lebensmittelhändler und einen Elektronikanbieter. Bereits am Donnerstag sollen die Aktien der beiden neuen, selbstständigen Unternehmen in Frankfurt und Luxemburg an die Börse gehen - dann wird der MDax kurzzeitig 51 Mitglieder haben. Die Aktie der alten Metro zählte an ihrem letzten Handelstag mit minus 0,10 Prozent zu den schwächsten Werten im MDax.

Analystenstudien bewegten im Dax die Deutsche Post und ProSiebenSat.1. Während die Aktien des Logistikkonzerns mit plus 2,70 Prozent zu den Spitzenwerten zählten und von einer Kurszielanhebung und Kaufbekräftigung der Deutschen Bank profitierten, büßten die Titel des Medienunternehmens 0,40 Prozent ein. Nach einigen kürzlich veröffentlichten negativen Studien äußerte sich nun unter anderem auch das Analysehaus Warburg Research negativ.

Der Eurokurs fiel nach den Aussagen von Yellen auf zuletzt 1,1411 US-Dollar zurück, nachdem er am Vorabend noch kräftig zugelegt hatte. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) auf 1,1449 (Dienstag: 1,1405) Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,37 Prozent am Vortag auf 0,35 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,12 Prozent auf 140,33 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,35 Prozent auf 161,44 Punkte.

@ dpa.de

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