Indikatoren, Spanien

FRANKFURT - Der Überschuss in der Leistungsbilanz des Euroraums ist im Dezember nach einem Rekord im Vormonat wieder gesunken.

17.02.2017 - 10:32:25

Eurozone: Überschuss der Leitungsbilanz nach Rekord wieder schwächer. Das Plus habe saisonbereinigt bei 31,0 Milliarden Euro gelegen, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mitteilte. Im November hatte der Überschuss bei revidiert 36,4 Milliarden Euro (zuvor 36,1 Milliarden Euro) gelegen und damit so hoch wie noch nie.

Das geringere Plus im Dezember geht zu einem großen Teil auf einen deutlichen Rückgang beim Überschuss in der Bilanz der Primäreinkommen zurück. Hierunter fallen unter anderem Löhne, Gehälter und Zinseinnahmen. Der Überschuss in der Handelsbilanz der Eurozone ist dagegen weiter gestiegen.

Die Daten im Überblick:

^ Dezember Vormonat

Leistungsbilanz +31,0 +36,4

Handelsbilanz +31,7 +30,8

Dienstleistungsbilanz +4,6 +5,3

Primäre Einkommensbilanz +5,3 +12,2

Sekundäre Einkommensbilanz -10,6 -11,9°

(Angaben in Mrd EUR)

@ dpa.de

Weitere Meldungen

USA: Hurrikan 'Harvey' belastet Verkäufe bestehender Häuser. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 1,7 Prozent gefallen, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten hingegen einen Zuwachs um 0,2 Prozent erwartet. Bereits im Vormonat waren die Käufe um 1,3 Prozent gesunken. WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im August, belastetet durch die Hurrikan-Folgen, deutlich gesunken. (Boerse, 20.09.2017 - 16:32) weiterlesen...

Historisch niedrigste Arbeitslosigkeit in der Slowakei. Im August habe die Arbeitslosenquote 6,54 Prozent betragen, berichtete der Direktor des nationalen Arbeitsamtes UPSVAR, Marian Valentovic, am Mittwoch. Das sei ein Rückgang um 2,89 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. In absoluten Zahlen hätten die Arbeitsämter Ende August noch 178 253 Arbeitssuchende registriert. Arbeits- und Sozialminister Jan Richter wertete als besonders erfreulich, dass die Arbeitslosigkeit bei Menschen unter 25 sogar um 5,5 Prozentpunkte innerhalb eines Jahres gefallen sei. Auch die Langzeitarbeitslosigkeit sei erstmals auf unter 100 000 Personen gesunken. BRATISLAVA - Die Arbeitslosigkeit im Euro-Land Slowakei ist auf ihren historisch niedrigsten Wert gefallen. (Boerse, 20.09.2017 - 14:30) weiterlesen...

OECD: Konjunktur im Eurogebiet läuft besser als erwartet. Das Wachstum dürfte im laufenden Jahr 2,1 Prozent erreichen, das seien 0,3 Punkte mehr als noch im Juni angenommen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Mittwoch in Paris mit. Für das kommende Jahr sagen die Experten ein Plus von 1,9 Prozent vorher, 0,1 Punkte mehr als noch vor drei Monaten. PARIS - Die Wirtschaft im Eurogebiet mit 19 Ländern läuft nach Einschätzung der OECD besser als erwartet. (Wirtschaft, 20.09.2017 - 11:20) weiterlesen...

Großbritannien: Umsätze im Einzelhandel legen stärker als erwartet zu. Die Umsätze seien im Monatsvergleich um 1,0 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Mittwoch mit. Erwartet wurde lediglich ein Zuwachs um 0,2 Prozent. Im Vormonat waren die Umsätze um revidiert 0,6 (zuvor 0,3 Prozent) gestiegen. Der August-Anstieg war bereits der dritte in Folge. LONDON - Der britische Einzelhandel hat im August weiter Fahrt aufgenommen. (Boerse, 20.09.2017 - 10:49) weiterlesen...

Japans Exporte mit höchstem Wachstum seit fast vier Jahren. Im August stiegen die Ausfuhren nicht nur zum neunten Mal in Folge - das Wachstum von 18,1 Prozent war zudem das höchste seit November 2013. Dies teilte das Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mit. Experten hatten mit einem Anstieg der Exporte gerechnet, dabei aber ein Plus von rund 14 Prozent erwartet. TOKIO - Der schwache Yen und die hohe Nachfrage aus den USA halten Japans Exportwirtschaft weiter am Laufen. (Wirtschaft, 20.09.2017 - 06:11) weiterlesen...

Niederlande erwarten hohes Wirtschaftswachstum. Die Entwicklung der Wirtschaft und der Staatsfinanzen sei positiver als erwartet, stellte der amtierende Finanzminister Jeroen Dijsselbloem bei der Vorlage des Haushaltes in Den Haag fest. Den Haag will im kommenden Jahr vor allem in Gesundheit, Bildung sowie Sicherheit investieren. DEN HAAG - Die Niederlande erwarten ein starkes Wirtschaftswachstum von 3,3 Prozent in diesem Jahr und 2,5 Prozent 2018. (Wirtschaft, 19.09.2017 - 16:45) weiterlesen...