Vermischtes, Deutsches Pelz Institut e.V. (DPI)

Frankfurt am Main / Brüssel - Finnland ist ein Vorreiter in der nachhaltigen und anpassungsfähigen Pelztierzucht, bei der jedes einzelne Fell auf die Farm zurückverfolgt werden kann.

07.12.2017 - 11:26:57

Finnische Pelztierzüchter handeln aufgrund von Meldungen zu übergewichtigen Füchsen. In Finnland ist das Niveau der Rechtsvorschriften hoch und die Einhaltung wird regelmäßig überprüft.

Frankfurt am Main/Brüssel - Finnland ist ein Vorreiter in der nachhaltigen und anpassungsfähigen Pelztierzucht, bei der jedes einzelne Fell auf die Farm zurückverfolgt werden kann. In Finnland ist das Niveau der Rechtsvorschriften hoch und die Einhaltung wird regelmäßig überprüft. Tierschutz und Transparenz sind in der finnischen Pelztierzucht extrem wichtig. Als Reaktion auf die jüngste Kritik an der Größe der in Finnland gezüchteten Blaufüchse hat der Vorstand des finnischen Pelztierzüchterverbandes ProFur eine Reihe konkreter Maßnahmen beschlossen, die ein weiteres Wachstum der Zuchtfüchse verhindern.

"Wir akzeptieren keine Zucht von übergewichtigen oder kranken Tieren. Bei einer so großen Anzahl von Tieren werden Sie jedoch immer Tiere mit Problemen oder Krankheiten finden. Wichtig ist, dass kranke Tiere richtig behandelt werden. Verantwortungsbewusste Zucht und das Wohlergehen der Tiere ist die Grundlage für unser Geschäft. Es ist wichtig für uns zu unterstreichen, dass die Bilder, die wir in den Medien gesehen haben, nicht repräsentativ für finnische Fuchsfarmen sind, und es ist nicht sinnvoll, die Größe der wilden Füchse direkt mit denen der domestizierten Füchse zu vergleichen. Vor diesem Hintergrund nehmen wir die Kritik ernst und haben eine Reihe ernsthafter Initiativen mit dem Ziel gestartet, übergewichtige Füchse zu eliminieren und sicherzustellen, dass eine wissenschaftlich fundierte Gewichtsgrenze für die Zukunft gesetzt wird", sagt Johanna Korpela, Leiterin der Tierärzte bei ProFur.

Der Aktionsplan sieht die Entwicklung eines Body-Mass-Index (BMI) für Füchse, eine leichtere Fütterung in der Wachstumsphase, eine deutliche Zunahme der behördlichen Kontrollen und keine weitere Selektion für Großtiere vor. Die Universität Helsinki entwickelt den BMI-Index, während die norwegische Universität für Biowissenschaften neue Fütterungsstrategien entwickelt. Darüber hinaus wurden vom Verband mehr Tierärzte für Farmbesuche eingestellt und Pelzfarmer dürfen auf der finnischen Pelzauktion Saga Furs keine Felle länger als 160 cm verkaufen.

"Das Größenlimit der Zuchtfüchse wurde zwar erreicht, aber wir haben mit ernsthaften Maßnahmen schnell auf die Kritik reagiert. Das Züchten ist ein langwieriger Prozess und um Dinge umzudrehen, wird es etwas Zeit benötigen. Es wird wohl mindestens ein Jahr dauern, bis wir die ersten Ergebnisse des modifizierten Zuchtprogramms sehen können. Natürlich gibt es auch unmittelbare Maßnahmen, wie die Veränderung der Zuchtauswahl und neue Futterzusammensetzung", sagt Johanna Korpela.

OTS: Deutsches Pelz Institut e.V. (DPI) newsroom: http://www.presseportal.de/nr/8875 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_8875.rss2

Pressekontakt: ProFur-Tierärztin Johanna Korpela: Telefon: +358 50 464 8834 Email: johanna.korpela@profur.fi

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