Haushalt, Steuern

Finanzkrise in Puerto Rico: Staatsbank vor der Pleite

01.11.2016 - 16:03:24

Finanzkrise in Puerto Rico: Staatsbank vor der Pleite. SAN JUAN - Die Entwicklungsbank des hoch verschuldeten US-Außengebiets Puerto Rico steht vor der Pleite. Staatliche Stellen und Gemeinden müssten sich auf den Verlust ihrer Einlagen einstellen, schrieb Finanzminister Juan Zaragoza kürzlich an die Direktoren öffentlicher Einrichtungen und Bürgermeister. Die Zeitung "El Nuevo Día" veröffentlichte den Brief vom 24. Oktober am Dienstag. "Die Entwicklungsbank verfügt derzeit nicht über genügend Liquidität, um die Einlagen auszuzahlen", sagte Zaragoza.

Puerto Rico befindet sich seit Monaten in einer schweren Haushaltskrise. Insgesamt liegt die Schuldenlast bei rund 70 Milliarden US-Dollar (rund 64 Mrd Euro), hinzu kommen ungedeckte Pensionsansprüche. Das US-Außengebiet steht unter Finanzaufsicht der Vereinigten Staaten, um seine Verbindlichkeiten zu restrukturieren. Ein Kontrollgremium soll eine Haushaltsreform vorantreiben, den Verkauf von Liegenschaften forcieren und Schuldenabkommen mit den Gläubigern aushandeln.

Im Sommer hatte US-Präsident Barack Obama ein Gesetz unterzeichnet, das die zu zahlenden Schulden bis Anfang 2017 stundet. Puerto Rico gehört zum Territorium der USA. Es ist aber kein US-Bundesstaat, sondern hat als selbstverwaltetes Außengebiet einen Sonderstatus. Deshalb kann sich die Karibikinsel auch nicht nach US-Insolvenzrecht für bankrott erklären, wie es beispielsweise die Stadt Detroit getan hat.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Streiks gegen Sparpolitik in Griechenland - keine Nachrichten. Das Motto der Proteste lautet: "Armut, Steuern, Arbeitslosigkeit - ihr (die Regierung) habt jede Grenze überschritten". Auswirkungen gibt es hauptsächlich im Verkehr und in den staatlichen Institutionen. Im Rundfunk und Fernsehen gab es keine Nachrichten, nachdem die Journalisten um Mitternacht für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt hatten. ATHEN - Im Zuge des Protests gegen die harte Sparpolitik haben am Donnerstag in Griechenland umfangreiche Streiks begonnen. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 07:56) weiterlesen...

EU-Staaten suchen gemeinsame Linie. Gemeinsam mit den Staats- und Regierungschefs der anderen EU-Staaten wird Merkel an diesem Donnerstag und Freitag in Brüssel nach einer gemeinsamen Linie suchen müssen. Bis zuletzt sah es allerdings nicht so aus, als ob es in wichtigen Frage große Fortschritte oder sogar einen Durchbruch geben könnte. BRÜSSEL - Ein eskalierender Streit über die Flüchtlingspolitik, die schwierigen Brexit-Verhandlungen und neue Probleme durch die Politik von US-Präsident Donald Trump: Beim letzten EU-Gipfel in diesem Jahr warten auf Bundeskanzlerin Angela Merkel schwierige Themen. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 06:31) weiterlesen...

EU-Gipfel sucht Ausweg aus dem Streit über die Asylpolitik. Umstritten sind vor allem die geplante Reform des Asylsystems und die Pflicht zur Aufnahme von Flüchtlingen. Daneben geht es um eine engere Zusammenarbeit mit Afrika, Rückführungen und Grenzsicherung. BRÜSSEL - Auf dem EU-Gipfel in Brüssel suchen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Kollegen am Donnerstag einen Ausweg aus dem Dauerstreit über die europäische Flüchtlingspolitik. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 05:47) weiterlesen...

May fährt geschwächt nach Brüssel. Bei einer Abstimmung am Mittwochabend im britischen Parlament sicherten sich die Abgeordneten gegen den Willen der Regierung das Recht, über ein Brexit-Abkommen abstimmen zu dürfen. Mehrere Rebellen aus der Regierungsfraktion hatten sich dafür mit der Opposition verbündet. Der Änderungsantrag zum EU-Austrittsgesetz wurde mit 309 Stimmen angenommen, nur 305 Abgeordnete stimmten mit der Regierung ab. LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May reist an diesem Donnerstag mit einer schweren Niederlage im Gepäck zum EU-Gipfel in Brüssel. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 05:37) weiterlesen...

Zinswetten für die Stadt Pforzheim - Verteidigung legt Revision ein. "Wir warten auf die Zustellung des Urteils - um dann entscheiden zu können, ob wir die Revision begründen", sagte Anwalt Eddo Compart. Er hatte im Prozess vor dem Landgericht Mannheim die ehemalige Kämmerin verteidigt, die Ende November zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden war. MANNHEIM - Nach den Schuldsprüchen im Fall riskanter Zinswetten für die Stadt Pforzheim hat die Verteidigung wie angekündigt Revision eingelegt. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 05:35) weiterlesen...

Grüne: 'Judas'-Vergleich von Beer über VW-Chef 'inakzeptabel'. "Müller dafür zu kritisieren, dass er das Tricksen und Betrügen seines Unternehmens bei Millionen Dieselfahrern ablädt, ist völlig richtig. Ihn mit einem Judas-Vergleich zu belegen, ist völlig inakzeptabel", sagte Krischer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Da ist eine Entschuldigung fällig." Dass sich die FDP in dieser Weise für das Beibehalten von staatlichen Subventionen einsetzt, verwundere sehr. BERLIN - Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer hat in der Diesel-Debatte die Äußerung von FDP-Generalsekretärin Nicola Beer über VW-Chef Matthias Müller scharf kritisiert. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 05:19) weiterlesen...