Spanien, Italien

EU-Kommission schlägt umfassendes Aal-Fangverbot vor

07.11.2017 - 12:55:25

EU-Kommission schlägt umfassendes Aal-Fangverbot vor. BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat ein Aal-Fangverbot für die Ostsee, Nordsee und das europäische Atlantikgebiet vorgeschlagen. Damit will sie nach eigenen Angaben vom Dienstag dem Ratschlag von Wissenschaftlern und Umweltschützern folgen, die ein Ende des Aalfangs fordern, bis sich die Bestände deutlich erholt haben. Der Vorschlag soll beim Treffen der zuständigen EU-Minister vom 11. bis zum 12. Dezember in Brüssel diskutiert werden. Dann geht es generell um die Fischfangquoten für den Atlantik und die Nordsee für 2018.

Bereits im Oktober waren die Quoten für den Fischfang in der Ostsee ausgehandelt worden. Schon da sprach sich die EU-Kommission für ein Aal-Fangverbot aus - aber nur für die Ostsee. Die EU-Minister folgten diesem Vorstoß nicht. Sie forderten eine gesamteuropäische Lösung, die nicht nur auf die Ostsee beschränkt sei. Daraufhin machte die Kommission den neuen, umfassenderen Vorstoß, der ab 2018 umgesetzt werden soll. Binnengewässer sollen davon unberührt bleiben.

Schon seit 2007 gibt es in der EU Aal-Bewirtschaftungspläne, die nach Ansicht von Umweltschützern aber bisher nicht zum Erfolg führten. Der Internationale Rat für Meeresforschung empfiehlt seit langem, die Sterblichkeit von Aalen im gesamten Verbreitungsgebiet zu senken.

Insgesamt schlägt die EU-Kommission vor, die Fischfangquoten im nächsten Jahr für die Nordsee und den Atlantik für 25 Arten zu reduzieren und für 53 Arten anzuheben oder beizubehalten. Die Fangmengen im Atlantik sind oft umkämpft. Vor allem große Fischereinationen wie Spanien oder Frankreich verhandeln hart.

Für Deutschland sind vor allem die Nordsee-Quoten wichtig. Angehoben werden sollen nach dem Vorschlag der EU-Kommission etwa die erlaubten Fangmengen für den Goldlachs, den Lumb und für den Norwegischen Hummer - hier aber nur leicht - in der gesamten Nordsee. Gesenkt werden sollen zum Beispiel die Quoten für Seezunge und Seehecht.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

EU entscheidet über neue Behördensitze. In einer geheimen Wahl stimmen Vertreter der EU-Staaten am Nachmittag in Brüssel darüber ab, wohin die Standorte der Bankenaufsichtsbehörde EBA und der Arzneimittelagentur EMA verlegt werden. Beide Behörden sollen wegen des geplanten EU-Austritts Großbritanniens so schnell wie möglich in eines der 27 verbleibenden EU-Länder umgesiedelt werden. BRÜSSEL - Die deutschen Städte Bonn und Frankfurt am Main erfahren am Montag, ob sie Sitz einer der aus London abziehenden EU-Behörden werden. (Boerse, 20.11.2017 - 06:32) weiterlesen...

EU-Staaten entscheiden über den künftigen Standort von EU-Behörden. In einer geheimen Wahl stimmen Vertreter der EU-Staaten am Nachmittag in Brüssel darüber ab, wohin die Standorte der Bankenaufsichtsbehörde EBA und der Arzneimittelagentur EMA verlegt werden. BRÜSSEL - Die deutschen Städte Bonn und Frankfurt am Main erfahren am (heutigen) Montag, ob sie Sitz einer der aus London abziehenden EU-Behörden werden. (Boerse, 20.11.2017 - 05:46) weiterlesen...

EU schnürt Haushalt 2018 - Weniger Geld für die Türkei eingeplant. Mit 144,7 Milliarden Euro sollen nächstes Jahr rund zehn Milliarden mehr ausgezahlt werden als in diesem. Die EU-Kommission, die Bundesregierung sowie Christdemokraten und SPD im Europaparlament lobten den Kompromiss, der in der Nacht zum Samstag nach 16 Stunden Verhandlungsmarathon zustande gekommen war. BRÜSSEL - Mehr Geld für Wachstum und Beschäftigung, weniger Hilfen für die Türkei: Der EU-Haushalt für 2018 steht. (Wirtschaft, 19.11.2017 - 14:48) weiterlesen...

Tag der Entscheidung: Deutschland hofft auf weitere EU-Behörde. In einer geheimen Wahl werden Vertreter der EU-Staaten darüber abstimmen, wohin die Standorte der derzeit in London beheimateten Bankenaufsichtsbehörde EBA und der Arzneimittelagentur EMA verlegt werden. Im Rennen sind auch Bonn als Sitz der EMA und Frankfurt am Main für die EBA. BRÜSSEL - In Brüssel entscheidet sich an diesem Montag, ob Deutschland im Zuge des Brexits Sitz einer weiteren EU-Behörde wird. (Wirtschaft, 19.11.2017 - 14:36) weiterlesen...

Ex-IWF-Chef Rato muss wegen Bankia-Börsengangs auf die Anklagebank. Am Freitag wurde die Eröffnung der mündlichen Verhandlung angeordnet, wie die Justiz mitteilte. Einen Termin gab der zuständige Ermittlungsrichter am Nationalen Gerichtshof in Madrid, Fernando Abreu, vorerst nicht bekannt. MADRID - Im Verfahren um geschönte Bilanzen beim Börsengang der spanischen Krisenbank Bankia im Juli 2011 muss der frühere Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) und Ex-Bankenchef Rodrigo Rato auf die Anklagebank. (Wirtschaft, 17.11.2017 - 19:44) weiterlesen...

Europa Schluss: Verluste - Erholungsversuch schon wieder beendet. Nachdem die Investoren am Vortag die Chance auf eine Trendwende gewittert und beherzt zugegriffen hätten, nehme nun die Unsicherheit wieder zu, hieß es aus den Handelsräumen. Börsianer werteten dies mit Blick auf den Kursverlauf bis Jahresende eher als negatives Zeichen. Eine Rolle spielte zu Wochenschluss der stabilisierte Eurokurs . PARIS/LONDON/MADRID - An Europas Börsen ist der jüngste Erholungsversuch am Freitag bereits wieder versiegt. (Boerse, 17.11.2017 - 18:44) weiterlesen...