Konjunktur, Deutschland

Düsseldorf - Mit Arbeitskosten von durchschnittlich 33,60 Euro pro Stunde liegt Deutschland noch im europäischen Mittelfeld.

10.07.2017 - 13:35:36

33,60 Euro pro Stunde - Deutsche Arbeitskosten noch im europäischen Mittelfeld

Mit einem Zuwachs um nominal 2,5 Prozent habe der Anstieg der deutschen Arbeitskosten im vergangenen Jahr jedoch klar über dem EU-Durchschnitt von 1,6 Prozent gelegen. Im Euroraum habe der Zuwachs sogar lediglich bei 1,3 Prozent gelegen. Damit habe Deutschland die Niederlande mit Arbeitskosten von 33,40 Euro pro Stunde überholt und sei auf den siebten Platz vorgerückt.

Seit dem Jahr 2000 seien die Arbeitskosten in Deutschland mit einem Plus von durchschnittlich 2,0 Prozent im Jahr weniger stark gestiegen als in der EU insgesamt mit einem Plus von 2,7 Prozent. "Die deutsche Wirtschaft wächst solide, und das nicht trotz, sondern wegen der etwas stärkeren Zunahme bei den Löhnen", sagte der IMK-Direktor Gustav Horn. Privater und öffentlicher Konsum seien als Säulen der Wirtschaftsentwicklung notwendig.

Deutschland liege mit Arbeitskosten von 33,60 Euro über dem Durchschnitt des Euroraums von 29,80 Euro. Deutlich niedriger sind die Arbeitskosten etwa in Spanien (21,10 Euro). In Polen, den baltischen Staaten, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Kroatien, liegen die Werte pro Stunde zwischen 11,30 Euro und 7,50 Euro. Zu den Arbeitskosten zählen neben dem Lohn auch die Arbeitgeberbeiträge für die Sozialversicherungen und Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Darauf einigten sich die Staats- und Regierungschefs am Donnerstagabend in Brüssel, wie EU-Ratspräsident Donald Tusk im Internetdienst Twitter mitteilte. BRÜSSEL - Die europäischen Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden wegen der unzureichenden Fortschritte im Friedensprozess für die Ukraine abermals verlängert. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 20:29) weiterlesen...

Deutschlands Wirtschaftsboom dauert an und verstärkt sich. Davon sollen auch die Beschäftigten profitieren: Die Einkommen legen nach aktuellen Konjunkturprognosen zu, auch der Beschäftigungsboom hält an. Gleichzeitig gibt es Warnungen vor den Risiken eines Umschwungs. Die Produktionskapazitäten seien bereits mehr als ausgelastet. Berlin - Die deutsche Wirtschaft setzt trotz der schleppenden Regierungsbildung ihren ungewöhnlich langen Aufschwung fort und geht mit Volldampf ins nächste Jahr. (Politik, 14.12.2017 - 19:00) weiterlesen...

'FAZ': Krankenkassen bekommen bei Hartz IV zehn Milliarden zu wenig. Das geht aus einem neuen Gutachten für das Bundesgesundheitsministerium hervor, über das die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitag) berichtete. Demnach decken die Überweisungen des Staates an die Kassen nur 38 Prozent der Ausgaben für ALG-II-Bezieher, Aufstocker und Arbeitslose. Die Unterdeckung belaufe sich auf 9,6 Milliarden Euro. BERLIN - Die Bundesregierung erstattet den Krankenkassen nach einem Zeitungsbericht jedes Jahr fast zehn Milliarden Euro weniger, als für die Versorgung von Hartz-IV-Beziehern nötig sind. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 18:45) weiterlesen...

Gabriel: Europapolitik nicht nur nach dem Taschenrechner ausrichten. Macron sei ein Glücksfall für die Deutschen, schrieb der SPD-Politiker in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Freitag). DÜSSELDORF - Der geschäftsführende Außenminister Sigmar Gabriel hat einen raschen Schulterschluss Deutschlands mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dessen EU-Reformpläne angemahnt. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 18:40) weiterlesen...

Union pocht auf GroKo - SPD ziert sich - Steinmeier sieht Zeitdruck (Wirtschaft, 14.12.2017 - 17:23) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP: Deutschlands Boom dauert an - aber Einkommens-Ungleichheit. Davon sollen auch die Beschäftigten profitieren: Die Einkommen legen nach aktuellen Konjunkturprognosen zu, auch der Beschäftigungsboom hält an. Allerdings ist laut einer Studie die Ungleichheit zwischen Gutverdienern und Einkommensschwachen in Deutschland immer noch hoch. Weltweit habe sich die Schere zwischen Arm und Reich seit 1980 weiter geöffnet. BERLIN/PARIS - Die deutsche Wirtschaft setzt ihren ungewöhnlich langen Aufschwung fort und geht mit Volldampf ins nächste Jahr. (Wirtschaft, 14.12.2017 - 17:23) weiterlesen...