Haushalt, Steuern

DÜSSELDORF - Der NRW-Landesvorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Manfred Lehmann, hat sich über die Schweiz wegen deren Spionage-Aktivitäten in der NRW-Finanzverwaltung empört geäußert.

04.05.2017 - 14:07:25

Steuergewerkschaft empört über die Schweiz. Im Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen" (Freitagausgabe) sprach Lehmann von einem "starken Stück". Es sei ein Unding, wenn die Schweiz ihre Nachrichtendienste darauf angesetzt hätte, Bemühungen der deutschen Behörden um mehr Steuergerechtigkeit zu behindern.

Die Deutsche Steuergewerkschaft begrüßte ausdrücklich noch einmal die Praxis, Informationen über Steuerbetrugsfälle notfalls auch einzukaufen. Dies sei nicht mehr als die Herstellung von Waffengleichheit gegenüber den Steuerbetrügern. Der Ankauf von Informationen sei auch in anderen Bereichen der Kriminalität durchaus üblich.

Die Vorstellung, dass schweizerische Geheimdienste Maulwürfe in der NRW-Finanzverwaltung platziert hätten, stelle eine große Herausforderung dar, sagte Lehmann. Die Deutsche Steuer-Gewerkschaft vertritt in NRW 18 000 der insgesamt 28 000 Beschäftigten der Finanzverwaltung.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

FDP-Generalsekretärin: VW-Chef ein «Diesel-Judas» - VW kontert (Boerse, 13.12.2017 - 19:40) weiterlesen...

Kammern des US-Kongresses einigen sich auf Steuerentwurf. Demnach soll die Unternehmenssteuer von derzeit 35 auf 21 Prozent sinken. Der Höchststeuersatz für Familien und Alleinstehende soll auf 37 Prozent sinken, sagte der Chef des Finanzausschusses im USSenat, Orrin Hatch am Mittwoch in Washington. WASHINGTON - Die US-Republikaner in Senat und Repräsentantenhaus haben einen gemeinsamen Vorschlag für eine Steuerreform erarbeitet. (Wirtschaft, 13.12.2017 - 19:09) weiterlesen...

FDP-Generalsekretärin: VW-Chef ein 'Diesel-Judas' - VW kontert BERLIN/WOLFSBURG - VW konterte dies mit den Worten: "Die spezifische Wortwahl von Frau Beer zu bewerten, überlassen wir lieber anderen. (Wirtschaft, 13.12.2017 - 16:18) weiterlesen...

Steuerhinterziehung soll in EU besser bekämpft werden. Und zwar nicht nur in entfernten Steueroasen, sondern auch daheim. Das ist die zentrale Botschaft eines Berichts über die 18-monatige Arbeit eines Untersuchungsausschusses, den das Europaparlament am Mittwoch in Straßburg beschloss. Die Abgeordneten plädierten unter anderem für Mehrheitsentscheidungen in der EU auch in Steuerfragen. Die namentliche Nennung von vier EU-Staaten, die nach Ansicht des Parlaments zu wenig gegen Steuervermeidung tun, wurde bei Stimmengleichheit von 277 Ja- und Nein-Stimmen abgelehnt. In dem Papier über die 2016 in die Öffentlichkeit gelangten "Panama Papers" heißt es, "mehr politischer Wille, eine bessere Regulierung und eine strengere Durchsetzung und Kontrolle geltender Regeln" zur Bekämpfung der Steuervermeidung seien "dringend erforderlich". STRASSBURG - Die Europäische Union muss nach Ansicht des Europaparlaments energischer gegen Steuervermeidung und Steuerhinterziehung vorgehen. (Wirtschaft, 13.12.2017 - 15:56) weiterlesen...

FDP-Generalsekretärin attackiert VW-Chef Müller als 'Diesel-Judas' (Boerse, 13.12.2017 - 14:40) weiterlesen...

Österreich und Niederlande klagen gemeinsam gegen Pkw-Maut (Boerse, 13.12.2017 - 14:36) weiterlesen...