Deutschland, Volkswirtschaft

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 14.11.2016

14.11.2016 - 17:07:24

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 14.11.2016. Eurozone: Industrieproduktion sinkt schwächer als erwartet

LUXEMBURG - Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im September schwächer gesunken als erwartet. Die Produktion sei um 0,8 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten einen etwas stärkeren Dämpfer um 1,0 Prozent erwartet.

Chinas Industrie wächst konstant - Einzelhandelswachstum schwächt sich etwas ab

PEKING - Chinas Wirtschaft scheint die neuen Maßnahmen zur Abkühlung des überhitzten Immobilienmarkts halbwegs gut zu vertragen. Das zeigen am Montag veröffentlichte Daten zur Industrieproduktion, dem Umsatz im Einzelhandel sowie den Investitionen im Oktober.

ROUNDUP: Japans Wirtschaft im Aufschwung - Nikkei legt deutlich zu

TOKIO - Japans Wirtschaft ist dank guter Exportgeschäfte im Sommer deutlich stärker als erwartet in Schwung gekommen. Im dritten Quartal (zweites Quartal des laufenden Fiskaljahres) habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um eine hochgerechnete Jahresrate von 2,2 Prozent zugelegt, teilte die Regierung am Montag in Tokio mit. Damit gewann die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt in den Monaten Juli bis September im Vergleich zum Vorquartal deutlich an Schwung, als die Wirtschaftsleistung annualisiert nur um 0,7 Prozent gewachsen war.

ROUNDUP: Überraschung in Griechenland: Wirtschaft wächst wieder

ATHEN - Die griechische Wirtschaft ist im dritten Quartal überraschend gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Krisenlandes habe gegenüber dem Vorquartal um 0,5 Prozent zugelegt, teilte das nationale Statistikamt Elstat am Montag mit. Volkswirte hatten eigentlich mit einer Schrumpfung um 0,2 Prozent gerechnet. Über dem Berg ist Athen jedoch nicht. Es braucht weitere Finanzspritzen. Dafür sind weitere Reformen nötig. Aus diesem Grund haben neue Kontrollen der Gläubiger am Montag begonnen.

Gläubiger-Kontrollen in Athen zu Arbeitsrecht und Privatisierungen

ATHEN - Die Gläubiger Griechenlands setzen ihre Kontrollen in Athen fort. Im Mittelpunkt stünden Reformen im Bereich Arbeitsrecht sowie der Werdegang der Privatisierungen, hieß es aus Kreisen des Finanzministeriums in Athen am Montag.

Italien: Verbraucherpreise fallen wieder

ROM - Die Verbraucherpreise in Italien sind im Oktober wieder gefallen. Wie das Statistikamt Istat am Montag mitteilte, ging das nach europäischen Standards erhobene Preisniveau (HVPI) zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozent zurück. Istat bestätigte damit vorläufige Zahlen. Im Vormonat waren die Preise noch um 0,1 Prozent gestiegen. Die schwache Inflation im gesamten Euroraum hat die Europäische Zentralbank (EZB) dazu veranlasst, ihre Geldpolitik massiv zu lockern.

ROUNDUP: Gemischte Bilanz nach zwei Jahren Yuan-Handelsplatz in Frankfurt

FRANKFURT - Die Erwartungen beim Start des ersten Handelszentrums für die chinesische Währung außerhalb Asiens in Frankfurt vor zwei Jahren waren groß. Die Zwischenbilanz fällt gemischt aus. Die Zahl der Geschäfte, die die teilnehmenden Banken für ihre Kunden in Yuan (Renminbi) in Frankfurt abwickelten, stieg von Januar bis Oktober 2016 gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent, das Volumen um 20 Prozent, wie Till Engelhard, Teamleiter Interbank-Beziehungen bei der Frankfurter Niederlassung der Bank of China, der Deutschen Presse-Agentur sagte. "Wir sind damit sehr zufrieden. Die Banken nutzen uns immer stärker".

ROUNDUP/Banker: Frankfurt sollte vom Brexit profitieren

FRANKFURT - Frankfurt hat nach Einschätzung führender Banker gute Chancen, vom britischen EU-Austritt zu profitieren. Allerdings müsse Deutschland mehr tun, um Banken nach dem Brexit von der Themse an den Main zu locken. "Frankfurt ist von den Standorten der, der klar am besten positioniert ist", sagte der Finanzvorstand der Deutschen Bank, Marcus Schenck, am Montag bei einer Tagung in Frankfurt. Um diese Chance zu nutzen, müsse sich Deutschland aber noch bewegen. "Man wird sich Gedanken machen müssen, wie man eine größere Flexibilität kreieren kann", sagte Schenck - etwa im Arbeitsrecht.

ROUNDUP: Indien will Chaos nach überraschender Bargeldreform eindämmen

NEU DELHI - Die indische Regierung will nach der überraschenden und radikalen Bargeldreform das Chaos in den Banken mit verschiedenen Maßnahmen eindämmen. Die Kreditinstitute schickten etwa Kleinbusse mit mobilen Filialen in ländliche Gegenden, um der Bevölkerung geringe Beträge an Bargeld auszuzahlen, sagte eine hochrangige Mitarbeiterin des indischen Finanzministeriums am Montag. Die Banken seien gebeten worden, Rentner und Menschen mit Behinderungen vorrangig zu bedienen. Außerdem sei das tägliche Auszahlungslimit an Geldautomaten und Bankschaltern nochmals gesenkt worden.

EZB-Vize: Zinstief nicht verantwortlich für schlechte Bankgeschäfte

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt sich nicht verantwortlich machen für die dürftige Ertragslage vieler Banken. "Niedrige oder negative Zinssätze können nicht per se für niedrige Profitabilität verantwortlich gemacht werden", sagte der Vizepräsident der Notenbank, Vítor Constâncio, am Montag bei einer Tagung in Frankfurt. Es zeige sich deutlich, "dass Europas Banken ihre Geschäftsmodelle anpassen müssen, um ihre Geschäftsaussichten zu verbessern".

EZB-Vizepräsident warnt nach US-Wahl vor Abschottung

FRANKFURT - EZB-Vizepräsident Vítor Constâncio warnt nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten vor einer zunehmenden Abschottung der Märkte. "Der Welthandel, der bereits recht schwach ist, könnte weiter zusammenbrechen und alle offenen Volkswirtschaften treffen, die vom Export abhängig sind", sagte Constâncio am Montag zum Auftakt der "Euro Finance Week" in Frankfurt.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

CDU und FDP: Weitgehende Jamaika-Einigung zur Wirtschaft. «Wir haben beim Thema Wirtschaft im Grunde genommen eine Einigung zwischen den vier Parteien», sagte CDU-Vize Thomas Strobl in Berlin. Man setze auf Innovation, Hochtechnologie, Digitalisierung und die «bewährten Grundprinzipien der sozialen Marktwirtschaft». FDP-Fraktionsvize Michael Theurer hob das Bekenntnis zu einer neuen Gründerkultur auch für Start-ups hervor. Die Grünen und der CSU-Politiker Hans Michelbach widersprachen der Darstellung, dass es eine Einigung gebe. Berlin - Die Jamaika-Parteien haben nach Angaben von CDU und FDP im Bereich Wirtschaft die meisten Konflikte beigelegt. (Politik, 18.11.2017 - 19:14) weiterlesen...

Staatsanwaltschaft ermittelt - Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen. Die Staatsanwaltschaft ermittele in dem Fall, sagte ein Postsprecher. Bonn/Frankfurt - Die Deutsche Post ist mit Millionen erfundenen Briefen betrogen worden. (Wirtschaft, 18.11.2017 - 19:00) weiterlesen...

Dobrindt: Jetzt kommen die 'dicken Klopfer'. "Das sind die schwierigsten Themen, die man ja immer wieder sich vornehmen muss", sagte Dobrindt am Freitagabend in Berlin mit Blick auf die Verhandlungsrunden zu Migration und Klima an diesem Samstag. Bei den Grundsatzfragen müsse man sich einig werden, sagte Dobrindt. Deshalb müssen es nun an "die dicken Klopfer" gehen. "Die Lage ist schwierig, kompliziert, so wie zu erwarten. Wenn sich eine Chance auftut, sind wir bereit, die zu ergreifen. BERLIN - Bei den Sondierungsgesprächen geht es nach den Worten von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt erneut ans Eingemachte. (Wirtschaft, 17.11.2017 - 22:26) weiterlesen...

Börse in Frankfurt - DAX: Schlusskurse im Späthandel am 17.11.2017. (Stand und Veränderung zur Schlussnotierung am vorherigen Börsentag bei Aktien in Euro, bei Indizes in Punkten). Frankfurt/Main - An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im Späthandel am 17.11.2017 um 20:31 Uhr folgende Schlusskurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt. (Sonstige, 17.11.2017 - 21:28) weiterlesen...

Zähes Ringen auch in der Verlängerung. "Allen Beteiligten ist klar, dass wir Sonntag um 18.00 Uhr die Sache abschließen müssen", sagte FDP-Vize Wolfgang Kubicki am Freitag nach Beratungen in Berlin. Nur die Grünen äußerten sich nicht so deutlich hinsichtlich einer Frist bis zum Sonntagabend. Bei den zentralen Streitthemen kamen die Parteien auch am Freitag nicht wesentlich voran. Es klemmt nach wie vor bei den Themen Zuwanderung, Klimaschutz und Finanzen. BERLIN - Nach der Verlängerung der Sondierungen haben sich die Jamaika-Unterhändler von CDU, CSU und FDP bis spätestens Sonntagabend eine Frist für eine Lösung gegeben. (Wirtschaft, 17.11.2017 - 20:44) weiterlesen...

Grüne verlangen Bewegung bei allen Jamaika-Parteien. "Logischerweise muss das für alle gelten, dass man sich bewegt", sagte Parteichef Cem Özdemir nach Beratungen mit Union und FDP am Freitag in Berlin. Alle müssten bereit sein, sich jetzt für das gemeinsame Ziel zu bewegen, dass das Land vier Jahre regiert werde "und die Regierung nicht aus der erstbesten Kurve fliegt". BERLIN - Die Grünen verlangen in der Verlängerung der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition Kompromissbereitschaft aller Parteien. (Wirtschaft, 17.11.2017 - 20:27) weiterlesen...