Deutschland, Volkswirtschaft

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 05.10.2017

05.10.2017 - 17:07:24

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 05.10.2017. Spanisches Verfassungsgericht verbietet Plenarsitzung in Katalonien

MADRID - Das spanische Verfassungsgericht hat eine für Montag geplante Plenarsitzung des katalanischen Regionalparlaments vorläufig verboten. Dies berichteten spanische Medien am Donnerstag unter Berufung auf Justizkreise. Die Parteien der katalanischen Koalitionsregierung in Barcelona wollen bei der Sitzung möglicherweise die Unabhängigkeit der Region ausrufen.

RATING/Loslösung von Spanien: S&P droht Katalonien mit Herabstufung

LONDON - Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die spanische Region Katalonien auf "credit watch negative" gesetzt und damit mit einer Abstufung der Kreditbewertung gedroht. Wie aus einer Studie vom späten Mittwochabend hervorgeht, sieht S&P die Gefahr einer weiteren Eskalation zwischen der Regierung in Madrid und der Regionalregierung in Katalonien. Zuletzt wurde die autonome Region mit einer Bonität von "B+" bewertet und damit deutlich im spekulativen Bereich.

USA: Industrieaufträge steigen etwas stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Auftragseingänge für US-Industrieunternehmen sind im August etwas stärker gestiegen als erwartet. Die Aufträge seien um 1,2 Prozent zum Vormonat geklettert, teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten mit einem Zuwachs um 1,0 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Aufträge allerdings um 3,3 Prozent gefallen. Nach Herausrechnung der schwankungsanfälligen Transportgüter stiegen die Aufträge im August um 0,4 Prozent.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gesunken

WASHINGTON - In den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gefallen. Sie sanken um 12 000 auf 260 000 Anträge, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten mit einem etwas schwächeren Rückgang auf 265 000 Anträge gerechnet.

USA: Handelsbilanzdefizit gesunken

WASHINGTON - Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist im August zurückgegangen. Der Fehlbetrag sei von 43,6 Milliarden US-Dollar im Vormonat auf 42,4 Milliarden Dollar gefallen, teilte das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten mit einem Defizit von 42,7 Milliarden Dollar gerechnet.

EZB diskutierte Varianten eines Ausstiegs aus den Wertpapierkäufen

FRANKFURT - Bei ihrer jüngsten Zinssitzung haben die Währungshüter der Europäischen Zentralbank (EZB) verschiedene Varianten eines Ausstiegs aus ihrem milliardenschweren Wertpapierkaufprogramm in Erwägung gezogen. Es sei über die Auswirkungen verschiedener Szenarien diskutiert worden, heißt es im am Donnerstag veröffentlichten Protokoll zur Notenbanksitzung im September. Es seien die Vorteile einer relativ langen weiteren Laufzeit bei einem relativ geringen monatlichen Volumen verglichen worden mit denen einer kürzeren Laufzeit bei einem entsprechend höheren Kaufvolumen. Dabei seien auch mögliche Risiken für die Finanzstabilität diskutiert worden.

EZB-Rat Nowotny: Vermutlich Anfang 2018 weniger Anleihekäufe

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach Worten des österreichischen Notenbankchefs Ewald Nowotny ihre extrem lockere Geldpolitik Anfang 2018 wohl etwas zurückfahren. "Ich gehe davon aus, dass wir mit Beginn des kommenden Jahres in eine vorsichtige Geschwindigkeitsverringerung übergehen", sagte Nowotny dem österreichischen Magazin Trend am Donnerstag. Er bezog sich damit auf die Anleihekäufe der EZB von derzeit 60 Milliarden Euro je Monat.

ROUNDUP/Nach 'Alptraumrede': Druck wächst auf britische Premierministerin May

LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May steht seit ihrer misslungenen Parteitagsrede in Manchester zunehmend unter Druck. Medien spekulierten am Donnerstag heftig über einen baldigen Rücktritt der Regierungschefin. Etwa 30 konservative Abgeordnete seien bereit, einen Misstrauensantrag in der Fraktion zu unterschreiben, berichtete der "Daily Telegraph". Nötig dafür wäre die Unterstützung von 48 Fraktionsmitgliedern.

USA und Südkorea wollen über Änderungen ihres Freihandelspakts reden

SEOUL - Die USA sind ihrem Ziel, das fünf Jahre alte Freihandelsabkommen mit Südkorea zu ändern, näher gekommen. Nach längerem Zögern stimmte die südkoreanische Seite bei Gesprächen in Washington am Mittwoch (Ortszeit) einer Aufnahme entsprechender Verhandlungen zu. "Beide Seiten erkennen die Notwendigkeit an, das Abkommen zu ändern, um die beiderseitigen Vorteile zu vergrößern", hieß es in einer Erklärung des südkoreanischen Handelsministeriums. Um den formalen Prozess einzuleiten, will es unter anderem eine öffentliche Anhörung und eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchführen lassen.

EZB-Mitglied: 'Diskutieren über Beschränkungen digitaler Börsengänge'

FRANKFURT - Im Führungszirkel der Europäischen Zentralbank (EZB) wird über Beschränkungen digitaler Börsengänge nachgedacht. "Wir diskutieren in der EZB, konkrete rechtliche Restriktionen zu setzen", sagte EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny in einem Interview mit der österreichischen Wochenzeitung "Trend". Die jüngsten Entwicklungen bei Digitalwährungen wie dem Bitcoin seien gefährlich und zutiefst unseriös.

Umfrage: Gold gewinnt bei deutschen Sparern an Bedeutung

LONDON/FRANKFURT - Gold hat laut einer vom Interessenverband "World Gold Council" veröffentlichten Studie bei deutschen Sparern stark an Bedeutung gewonnen. In den vergangenen zehn Jahren habe es einen regelrechten "Boom" bei der Nachfrage nach Investitionen in das Edelmetall gegeben, hieß es in einer am Donnerstag in London veröffentlichten Mitteilung. Die Studie, die auf einer Umfrage unter mehr als 2000 deutschen Anlegern basiert, habe außerdem gezeigt, dass Gold auch bei Sparern mit geringen Einkommen immer mehr Anhänger findet.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Mehr als zehn Prozent Zuwachs - Bahn zählt nach Air-Berlin-Pleite mehr Fahrgäste. Ein Sorgenkind ist die neue ICE-Strecke Berlin-München. Dennoch sieht es mit den Fahrgastzahlen insgesamt gut aus. Ein Grund ist eine Firmenpleite. Bei der Bahn läuft aktuell nicht alles rund. (Wirtschaft, 16.12.2017 - 17:26) weiterlesen...

Aktien New York Schluss: Aussicht auf Steuerreform lässt Rekorde purzeln. Die Anleger griffen insbesondere bei den konjunktursensiblen Technologiewerten zu. Für Erleichterung sorgte, dass sowohl der republikanische Senator Marco Rubio, als auch sein Kollege Bob Corker nun für das Vorhaben stimmen wollen. Zuvor standen die beiden dem Vorhaben kritisch gegenüber. NEW YORK - Die Aussicht auf eine endgültige Verabschiedung der Steuerreform hat am Freitag alle wichtigen US-Aktienindizes auf Rekordhöhen gehievt. (Boerse, 15.12.2017 - 22:48) weiterlesen...

48-Volt-Technologie - Continental will bald mit Elektroantrieben Gewinn machen. Der 48-Volt-Diesel-Hybrid soll schon bald Geld verdienen. Autozulieferer Continental will beim Siegeszug der Elektroantriebe rechtzeitig mitmachen. (Wirtschaft, 15.12.2017 - 22:04) weiterlesen...

Continental will in wenigen Jahren mit Elektroantrieben Geld verdienen. Laut Finanzvorstand Wolfgang Schäfer soll die Sparte bis 2021 aus der Verlustzone kommen. "Absatz und Umsatz müssen erst noch kräftig steigen", schränkte Schäfer allerdings im Interview mit der "Börsen-Zeitung" (Samstagausgabe) ein. HANNOVER/FRANKFURT - Das vom Autozulieferer Continental mit hohen Investitionen aufgebaute Geschäft mit Elektro- und Hybridantrieben soll schon in wenigen Jahren Gewinn abwerfen. (Boerse, 15.12.2017 - 21:51) weiterlesen...

Langjähriger Kölner Airport-Chef Garvens geht. Der Manager und der Aufsichtsrat hätten sich in beiderseitigem Einvernehmen darauf verständigt, künftig getrennte Wege zu gehen, teilte Garvens' Anwalt am Freitagabend mit. Der Leiter des Airports war angesichts einer Untersuchung über mögliche Unregelmäßigkeiten vorläufig beurlaubt worden, hatte zunächst aber auf Weiterbeschäftigung gepocht und war nach einer einstweilige Verfügung des Landgerichts Köln zu seinen Gunsten an seinen Arbeitsplatz zurückgekehrt. KÖLN - Der langjährige Kölner Flughafen-Chef Michael Garvens verlässt jetzt doch das Unternehmen. (Boerse, 15.12.2017 - 21:15) weiterlesen...

Devisen: Euro weiter unter 1,18 US-Dollar. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1760 Dollar. Marktbeobachter sprachen von einem vergleichsweise ruhigen Wochenausklang. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor noch etwas höher auf 1,1806 (Donnerstag: 1,1845) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8470 (0,8442) Euro. NEW YORK - Der Euro ist am Freitag unter 1,18 US-Dollar geblieben. (Boerse, 15.12.2017 - 21:02) weiterlesen...