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Die wichtige Unterstützungszone zwischen 60,15 und 60,60 Euro muss halten, hatten wir im Zuge der turbulenten Stunden nach der US-Wahl hervorgehoben.

14.11.2016 - 10:24:09

Daimler: Der Befreiungsschlag ist nah, aber Vorsicht ?!

gehalten ? und das ist jetzt eine hervorragende Plattform für die Daimler-Aktie, um sich aus der Handelsspanne der letzten drei Monate nach oben abzusetzen!

Nur noch etwa ein Prozent fehlt heute Vormittag, um das markante Hoch von Mitte Oktober bei 66,50 Euro zu überwinden. Dann könnte diese Rallye, welche Daimler in wenigen Tagen vom Tief am Mittwochmorgen um zehn Prozent höher trug, weitergehen. Aber hier nun alle Vorsicht fahren zu lassen, wäre leichtsinnig, denn da gibt es durchaus ein paar Haken:

 

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Dass die künftige US-Regierung die eigenen Unternehmen stärken will und dem Ausland den Marktzugang erschweren dürfte, steht weiterhin im Raum. Daimler steigt also nicht deswegen, sondern wegen des plötzlich markant abrutschenden Euro zum US-Dollar. Der steuert auf das bisherige Jahrestief zu ? und je schwächer die eigene Währung, desto besser die Exportchancen im Ausland, da die Waren dort dann billiger angeboten werden können. Aber!

Diese Bewegung des Euro könnte sich als kurzlebig erweisen. Dahinter steht mehr die Überraschung dieser unerwarteten Wende, der viele Trader folgen, als fundamentale Argumente. Richtig ist zwar: Wenn Trump die US-Wirtschaft anfeuert, hieße das Inflation, müsste die US-Notenbank die Zinsen anheben, was den US-Dollar als Anlagewährung begehrter macht. Aber ob und wie das passieren wird, ist auch davon abhängig, dass das von Trump bekämpfte politische ?Establishment? seine Pläne im US-Parlament auch durchwinkt ? und auch sine republikanischen Parteikollegen sind Teil dieses Klüngels. Hinzu kommt:

Die US-Unternehmen hätten ebenso gerne eine schwache Währung, also einen schwachen Dollar und dafür einen starken Euro, um ihre Waren besser verkaufen zu können. Dass die Dollar-Rallye, die Daimler nun treibt, von Dauer sein wird, ist also fraglich. Wir meinen: Bei Schlusskursen über 66,50 Euro könnte man erwägen, kleine Positionen zuzukaufen, vor allem muss aber der Blick nach unten gerichtet sein, in Richtung Absicherung der Gewinne. Dazu würden wir den Stoppkurs dann zumindest auf 64,00 Euro anheben.

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