Luftverkehr, Streiks

Die Tarifauseinandersetzung bei Eurowings geht in eine neue Runde.

22.11.2016 - 06:45:25

Tarifkonflikt - Flugbegleiter von Eurowings streiken in Düsseldorf und Hamburg. An zwei deutschen Flughäfen müssen sich Reisende heute auf Flugausfälle einstellen. Auch die Konkurrenz zwischen den Gewerkschaften Verdi und Ufo spielt dabei eine Rolle.

Berlin - Das Kabinenpersonal der Lufthansa-Billigtochter Eurowings ist am Morgen an den Standorten Hamburg und Düsseldorf in einen ganztägigen Streik getreten.

An den beiden Flughäfen seien die Beschäftigten zwischen 5.00 Uhr und 20.00 Uhr zum Arbeitskampf aufgerufen worden, teilte die Gewerkschaft Verdi in Berlin mit.

Passagiere müssen sich auf Flugausfälle und Verspätungen gefasst machen. Die Fluggesellschaft empfahl allen Reisenden, sich auf der Internetseite des Unternehmens zu informieren, ob ihr Flieger abhebt. Am Flughafen in Hamburg wurden am frühen Morgen bereits sieben startende und sieben landende Maschinen vom Flugplan gestrichen.

Die Gewerkschaft und das Unternehmen streiten seit geraumer Zeit ums Geld und weitere Verbesserungen für das Kabinenpersonal. Am Mittwoch könnte es für Flugreisende noch schlimmer kommen. Dann wollen die Piloten des Eurowings-Mutterkonzerns Lufthansa streiken, wie die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ankündigte.

@ dpa.de