Bundesregierung, Start-Up-Förderung

Die Bundesregierung will die deutsche Gründerszene im nächsten Jahr mit einem milliardenschweren Förderprogramm in Schwung bringen.

12.06.2017 - 11:17:25

Bundesregierung beschließt milliardenschwere Start-Up-Förderung

Die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) soll ihre jährlichen Wagniskapital-Zusagen bis 2020 auf 200 Millionen Euro verdoppeln und Start-Ups in den nächsten zehn Jahren mit insgesamt zwei Milliarden Euro fördern, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf einen Bericht von KfW sowie Wirtschafts- und Finanzministerium an den Bundestag. Die Bundesregierung will dabei auch die KfW organisatorisch neu aufstellen.

So soll für das Fördergeschäft künftig eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Förderbank zuständig sein. So soll eine "dauerhafte, organisatorisch eigenständige Struktur für die Beteiligungsfinanzierung" etabliert werden, heißt es laut Zeitung in dem Bericht. Zusätzlich zum Eigenkapital ist laut Bericht eine Kooperation mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) "als Leadinvestor" geplant, der ein jährliches Zusagevolumen "von mindestens 100 Millionen Euro erreichen könnte". Die Risiken sollen in der Anfangsphase über den Bundeshaushalt abgesichert sein, "beginnend mit dem Haushaltsjahr 2018".

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Poker um Air Berlin: Bieter schließen rechtliche Schritte nicht aus Nach der Vorentscheidung zugunsten der Lufthansa bei der Aufteilung der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin schließen erste Bieter rechtliche Schritte gegen die Entscheidung des Gläubigerausschusses nicht mehr aus: Er sei zwar kein "Klagehansel", der gerne vor die Gerichte ziehe, sagte der Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl dem "Handelsblatt" (Samstag): "Ich werde mir aber sehr genau anschauen, wie denn die Absage an uns begründet ist und mir weitere Schritte vorbehalten." Wöhrls Zorn richtet sich gegen die Bundesregierung, insbesondere gegen Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD). (Wirtschaft, 22.09.2017 - 15:05) weiterlesen...

Adidas-Chef will Reebok vorerst behalten Adidas-Chef Kasper Rorsted will die schwächelnde Konzernmarke Reebok mindestens bis Ende kommenden Jahres behalten. (Wirtschaft, 22.09.2017 - 12:15) weiterlesen...

Berichte: Air Berlin soll hauptsächlich an Lufthansa gehen Die Lufthansa soll laut Medienberichten angeblich den größten Teil der insolventen Air Berlin übernehmen, der Rest soll demnach an andere Fluggesellschaften wie Easyjet und möglicherweise auch Condor gehen. (Wirtschaft, 21.09.2017 - 19:42) weiterlesen...

Tennet kündigt Erhöhung der Netzentgelte um neun Prozent an Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet will die Netzentgelte zum Jahreswechsel um neun Prozent erhöhen. (Wirtschaft, 21.09.2017 - 17:13) weiterlesen...

Verbraucherschützer fordern besseren Schutz für Fluggäste Vor dem Hintergrund der Air-Berlin-Insolvenz haben Verbraucherschützer von der neuen Bundesregierung gefordert, einen besseren Schutz für Flugpassagiere auf die politische Agenda zu setzen. (Wirtschaft, 21.09.2017 - 14:54) weiterlesen...

Beratungsfirmen sehen kaum Gefahren durch digitale Konkurrenten Eine Mehrheit der in Deutschland aktiven Beratungsunternehmen glaubt mehrheitlich nicht an eine Bedrohung durch neue digitale Konkurrenten. (Wirtschaft, 21.09.2017 - 14:42) weiterlesen...