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Die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008) gehört wahrlich nicht zu den Glanzlichtern des ersten Halbjahres.

04.07.2017 - 12:44:57

Deutsche Bank: Ob man dem Frieden trauen sollte?

Die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008) gehört wahrlich nicht zu den Glanzlichtern des ersten Halbjahres. Ändert sich das jetzt? Kommt die Aktie endlich aus der Gefahrenzone heraus, kann sie womöglich diese monatelange Handelsspanne nach oben verlassen? Noch sollte man dem Frieden, den die ersten beiden Handelstage des neuen Quartals suggerieren, besser nicht allzu sehr trauen. Denn:

Die Aktie steigt zwar seit einer Woche. Aber was ist die Basis dafür? Zum einen läuft sie im Kielwasser der Commerzbank-Aktie mit, bei der die Anleger aufgrund von Äußerungen des dortigen Privatkunden-Vorstands darauf setzen, dass das Geschäft wieder spürbar anzieht. Aber selbst wenn dem so wäre, was bislang nur eine Hoffnung ist, muss das nicht für die Deutsche Bank gleichermaßen gelten. Und man baut auf die Zinswende. Was noch gewagter ist. Denn worauf fußt diese Erwartung?

 

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Sie basiert auf einer höchst subjektiven Interpretation einer Rede von Mario Drahi. Die zwar von andren Akteure begierig übernommen wurde, aber Draghi hat, wenn man seine Äußerungen genau betrachtet, wirklich nicht durchblicken lassen, dass die EZB jetzt bereits entschlossen wäre, ihren Kurs zu ändern. Dass die Anleiherenditen in Europa trotzdem steigen, ist der Versuch des Marktes, die EZB zum Handeln zu zwingen. Erfolgschance: überschaubar, wenngleich das nicht unmöglich wäre, wenn der Druck noch erhöht wird. Aber als Fazit bleibt:

Dass die Deutsche Bank-Aktie in nächster Zeit einen Befreiungsschlag vollzieht, indem sie die Handelsspanne mit Closings über 17,82 Euro überwindet, ist die weniger wahrscheinliche Variante. Das wäre eigentlich nur realistisch, wenn die Quartalsbilanz zum 2. Quartal, die am 27. Juli erwartet werden, absolut beeindruckt. Solange bleibt das Risiko, dass die Aktie diese Handelsspanne mit Schlusskursen unter 14,70 Euro doch noch nach unten verlässt, erhalten ? und damit die Chance, unterhalb diesen Levels einen lukrativen Switch auf die Short-Seite vornehmen zu können.

 

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