Regierungen, USA

Deutschland für ein Jahr an der Spitze der G20

30.11.2016 - 19:20:25

Deutschland für ein Jahr an der Spitze der G20. BERLIN - Deutschland übernimmt am Donnerstag den Vorsitz in der G20, der Gruppe führender Industrie- und Schwellenländer. Höhepunkt der Präsidentschaft wird ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Hamburg am 7. und 8. Juli sein, zu dem auch der künftige US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin erwartet werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Entwicklung Afrikas und die Gesundheit zu Schwerpunktthemen machen.

Die Gruppe der 20 wurde 1999 in Berlin als Reaktion auf die Finanzkrise in Asien gegründet - aber zunächst nur als Forum der Finanzminister. Das erste Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs fand 2008 statt. Merkel war bei allen Gipfeln dabei.

Die Gruppe repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung, mehr als 80 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und 80 Prozent des Handels. Ihr gehören die Europäische Union und folgende 19 Länder an: Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, Türkei und die USA.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

RATING: S&P stellt Griechenland bessere Bonität in Aussicht. Der Ausblick für das aktuelle Rating sei von "stabil" auf "positiv" angehoben worden, teilte S&P am Freitag in London mit. Die aktuelle Bonitätsnote bleibe bei "B-". LONDON - Die Ratingagentur Standard & Poor's S&P hat Griechenland eine Heraufstufung der Kreditwürdigkeit in Aussicht gestellt. (Wirtschaft, 21.07.2017 - 18:39) weiterlesen...

Erdogan sichert deutschen Investoren in der Türkei Schutz zu. Zur Kritik von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel, der von Investitionen in der Türkei abgeraten hatte, sagte Erdogan: "Deutschland muss sich besinnen. ISTANBUL - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Vorwürfe der Bundesregierung wegen der Inhaftierung deutscher Staatsbürger zurückgewiesen und Investoren Schutz zugesichert. (Wirtschaft, 21.07.2017 - 16:56) weiterlesen...

Dobrindt legt im Streit um Flughafen Tegel nach. Die Bundeshauptstadt brauche zwei Flughäfen, sagte Dobrindt dem Magazin "Focus". "Denn die Kapazität des neuen Hauptstadtflughafens BER ist zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme - egal, wann das ist - bereits erschöpft." Dieses Jahr beförderten die beiden Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel rund 34 Millionen Passagiere, für 2025 seien 43 Millionen prognostiziert. BERLIN - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat im Streit um den Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel nachgelegt. (Boerse, 21.07.2017 - 13:08) weiterlesen...

Dobrindt will Autobranche für Millionen-Fonds ins Boot holen. BERLIN - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will die Autobauer zur Verringerung von Diesel-Abgasen auch für Projekte für eine umweltfreundlichere Mobilität in Städten ins Boot holen. Beim "Diesel-Gipfel" am 2. August solle es dafür auch um einen Fonds in dreistelliger Millionenhöhe gehen, der von Bund und Autoindustrie finanziert wird, sagte der CSU-Politiker dem Magazin "Focus". So könnten etwa eine Bündelung von Lieferverkehren oder die Vernetzung von Ampeln gefördert werden. "In den Städten muss wieder grüne Welle herrschen." Straßen sollten zudem aus- statt zurückgebaut werden. Dobrindt will Autobranche für Millionen-Fonds ins Boot holen (Boerse, 21.07.2017 - 12:44) weiterlesen...

Gerstungen und K+S wollen Streit um Laugen-Entsorgung beenden. Ziel der bereits laufenden Gespräche sei ein Vergleich, teilten beide Seiten am Freitag gemeinsamen mit. Vorrangig gehe es um die langfristige Sicherstellung der Trinkwasserversorgung für den 6000 Einwohner zählenden Ort nahe der hessischen Grenze. Gerstungen sieht durch die Entsorgung salzhaltiger Abwässer in den Boden seine Trinkwasserbrunnen bedroht und wehrt sich seit Jahren dagegen mit Klagen. Dieser Rechtsstreit soll ebenfalls beendet werden. Bis zum Herbst wollten sich Gemeinde und Unternehmen einigen, hieß es. GERSTUNGEN/KASSEL - Die Thüringer Gemeinde Gerstungen und der Düngemittelkonzern K+S in Kassel wollen den jahrelangen Streit um eine Gefährdung der Trinkwasserqualität beenden. (Boerse, 21.07.2017 - 12:14) weiterlesen...

Siemens zieht Konsequenzen aus Krim-Affäre. So wird das Unternehmen ein Lizenzabkommen mit russischen Unternehmen beenden, welches die Lieferung von Ausrüstung für Kombikraftwerke betreffe, teilte Siemens am Freitag mit. Zudem trenne sich Siemens von seiner Minderheitsbeteiligung an dem russischen Unternehmen Interautomatika, welches Produkte und Dienstleistungen für Steuerungs- und Kontrollsysteme in Kraftwerken anbietet. MÜNCHEN - Der Elektrokonzern Siemens hat nach dem Bekanntwerden vertrags- und sanktionswidriger Turbinen-Transporte auf die Krim Konsequenzen für sein Russland-Geschäft gezogen. (Boerse, 21.07.2017 - 09:28) weiterlesen...