Wirtschaft und Finanzen, Politik und Gesellschaft

Deutsche Postbank AG, Bonn

24.10.2016 - 11:19:00

POSTBANK: DIE HAMBURGER HOLEN BEIM SPAREN AUF

Logo: Deutsche Postbank AG
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Bonn (pressrelations) -
POSTBANK: DIE HAMBURGER HOLEN BEIM SPAREN AUF


- Die Deutschen sparen trotz niedriger Zinsen stärker
- Mehr Menschen können Geld zur Seite legen
- Die Hessen haben die höchsten Sparguthaben

Der anhaltenden Niedrigzinsphase zum Trotz bilden immer mehr Menschen in Deutschland Rücklagen. Dies hat eine aktuelle, repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank ergeben, die unter anderem nach Veränderungen im Sparverhalten der letzten sechs Monate gefragt hat. Danach legen 80 Prozent Befragten Geld zurück: 44 Prozent von ihnen jeden Monat, 23 Prozent unregelmäßig (zum Beispiel vom Weihnachtsgeld) und 13 Prozent mehrmals im Jahr. Dabei sind die jungen Deutschen besonders emsig: Fast jeder vierte 16- bis 29-Jährige (24 Prozent) legt zurzeit mehr auf die hohe Kante, als der Durchschnitt der Bundesbürger. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation hat knapp jeder dritte Deutsche (33 Prozent) sein Sparverhalten im letzten halben Jahr verändert. Aber nur zehn Prozent der Befragten sparen aktuell mehr als vor sechs Monaten.

Durch den anhaltenden Spareifer stiegen in fast allen Bundesländern im vergangenen Jahr die durchschnittlichen Guthaben auf den Sparkonten. Dies haben die Volkswirte der Postbank errechnet und bestätigen damit die Tendenz, die die Emnid-Umfrage aufzeigt. Die Höhe sowie der Zuwachs der Sparguthaben fielen laute Berechnungen der Postbank Volkswirte aber regional sehr unterschiedlich aus: Die Hamburger waren 2015 die fleißigsten Sparer. Im Vergleich zum Vorjahr lagen durchschnittlich 2.808 Euro mehr auf den Sparkonten der Hanseaten, sodass sie dieses Mal vor den Hessen (1.670 Euro) für den größten Zuwachs sorgten. Das Sparguthaben der Niedersachsen stieg 2015 um 392 Euro. Damit überließen sie den letzten Platz den Sparern im Saarland, die ihre Guthaben im Vergleich zu 2014 nur um 121 Euro erhöhen konnten. Vollkommen gegen den Trend gingen die Berliner mit ihrem Geld um: In der Hauptstadt wurde nicht gespart, sondern Geld ausgegeben. Berlin verzeichnet damit als einziges Bundesland 2015 ein geringeres Sparguthaben (- 430 Euro) als 2014.

Die Hessen mit den höchsten Pro-Kopf-Einlagen

Die Hessen verteidigten 2015 erneut ihren Titel als Sparkönig. Laut Berechnungen der Postbank verfügen sie zum siebten Mal in Folge mit 47.317 Euro über die höchsten Pro-Kopf-Einlagen auf Sparkonten. Sie hatten damit mehr als doppelt so viel Guthaben auf Sparkonten, wie der Bundesdurchschnitt (22.033 Euro).

Den zweiten Platz belegten mit einem beachtlichen Sparguthaben von 30.217 Euro wieder die Hamburger. Es folgen die Berliner mit durchschnittlich 25.557 Euro auf dem Sparbuch. Mecklenburg-Vorpommern bleibt mit 11.872 Euro je Einwohner das Schlusslicht der Republik. Damit ist das durchschnittliche Sparguthaben der Hessen fast viermal so hoch wie das der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. Dass dies kein Zufall ist, bestätigt der Ost/West-Vergleich. Mit durchschnittlich 12.603 Euro sind die Sparguthaben im Osten deutlich geringer als im Westen (24.069 Euro), jedoch wachsen sie in den neuen Bundesländern seit 2008 stetig. So stieg 2015 beispielsweise das Einlagevolumen in Thüringen im Vergleich zum Vorjahr um 541 Euro.

Das Girokonto bleibt die beliebteste "Anlageform"

Statt ihre Ersparnisse anzulegen, lässt ein großer Teil der Deutschen (47 Prozent) sein Geld auf dem Girokonto stehen. Das hat die Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank zum Sparverhalten der Deutschen ergeben. Das klassische Sparkonto kann mit 35 Prozent zwar nur knapp zwei Prozent dazu gewinnen, rückt aber trotzdem auf Platz zwei vor. Deutlich an Beliebtheit gewonnen hat dagegen der Bausparvertrag. Heute besparen ihn 28 Prozent der Befragten, im Vorjahr waren es nur 20 Prozent. Das Tagesgeldkonto sinkt in der Gunst der Deutschen von 40 Prozent im Jahr 2015 auf 26 Prozent in 2016 deutlich.

Sparen macht glücklich

Es verwundert nicht, dass die Deutschen trotz niedriger Zinsen weiterhin fleißig Geld beiseite legen: Sparen macht nämlich glücklich, oder zumindest glücklicher. Das hat die Emnid-Umfrage zum Sparverhalten im Auftrag der Postbank ergeben. Wer spart, blickt in die Zukunft. Wer spart, kann sich langersehnte Wünsche erfüllen. Und wer spart, verschafft sich selbst vor allem ein Gefühl von Sicherheit. Das Wissen, in schwierigeren Zeiten auf seine eigenen Rücklagen zurückgreifen zu können, sorgt zudem für eine größere Unabhängigkeit. Während 79 Prozent der Sparer mit ihrer aktuellen finanziellen Situation zufrieden sind, bewertet lediglich jeder zweite Nicht-Sparer die ihm zur Verfügung stehenden Geldmittel als positiv. Diese Ergebnisse allein mit den Einkommensunterschieden zu erklären, greift jedoch zu kurz. Denn auch in den unteren Gehaltsklassen ist die Mehrheit der Sparer zufrieden. Obwohl bei kleinerem Budget seltener Rücklagen gebildet werden, legen immerhin circa 74 Prozent der Deutschen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 2.500 Euro etwas Geld zurück. In der Gesamtbevölkerung sind es gerade einmal sechs Prozentpunkte mehr. Es überrascht daher nicht, dass zwei Drittel (68 Prozent) dieser Einkommensklasse mit einem guten Gefühl auf ihre Finanzen schauen. Besonders glücklich macht anscheinend regelmäßiges Sparen, denn 81 Prozent der Befragten, die monatlich Geld zurücklegen, erklären, dass sie zufrieden sind.


Pressekontakt:

Postbank
Iris Laduch-Reichelt
Tel: +49 228 920 12102
Mail: iris.laduch-reichelt@postbank.de

Deutsche Postbank AG

Die Postbank ist mit über zwölf Millionen Kunden, einer Bilanzsumme von 134 Milliarden Euro und 9.300 Mitarbeitern eine der größten Privatkundenbanken Deutschlands. Ihre Leistungen bietet sie in rund 9.000 Filialen der Deutschen Post an. Damit verfügt sie über weit mehr Geschäftsstellen als jedes andere deutsche Einzelinstitut.
Herzstück dabei: rund 780 Postbank Center, in denen den Kunden speziell geschulte Finanzdienstleistungsberater zur Verfügung stehen. Gleichzeitig ist die Postbank einer der Marktführer im Online- und Telefonbanking.
Über zwei Millionen Girokonten und 430.000 Depots führen die Kunden der Postbank inzwischen online und mehr als drei Millionen nutzen die Möglichkeiten des Telefon-Banking. Tendenz: weiter steigend.

  


Diese Pressemitteilung wurde zur Verfügung getstellt von der pressrelations GmbH.

  

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