Wirtschaft und Finanzen, Auto

Deutsche Bahn AG, Berlin

10.10.2016 - 15:58:00

Nach erster Verhandlungsrunde mit GDL: DB kündigt eigene Vorschläge an - Schulterschluss gefordert

Logo: Deutsche Bahn AG
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Berlin (pressrelations) -
Nach erster Verhandlungsrunde mit GDL: DB kündigt eigene Vorschläge an - Schulterschluss gefordert


Allein GDL-Entgeltforderungen liegen jenseits von 6 Prozent - nächster Termin am 25. Oktober - sinnvolle Lösungen nur am Verhandlungstisch

DB und GDL haben in ihrem ersten Verhandlungstermin die umfangreichen Forderungen zu Entgelt, Entgeltstruktur, Zulagen, Ruhezeiten und Arbeitszeitregelungen bewertet. Einigkeit wurde erzielt, dass die Forderungen zum Entgelt aufgrund von zahlreichen strukturellen Änderungen jenseits von 6 Prozent liegen. Beim Thema Arbeitszeit sind DB und GDL unterschiedlicher Auffassung über Auswirkungen und Machbarkeit. DB-Personalvorstand Ulrich Weber sagte, die GDL erhebe Forderungen, "die nach erster Bewertung für den Bahnbetrieb mit Schichtdienst nicht praktikabel sind und den Interessen der Mitarbeiter nicht gerecht werden". Außerdem seien sie nicht finanzierbar.

Die DB kündigte für die nächste Runde eigene Vorschläge zu Arbeitszeitmodellen mit mehr Planbarkeit im Schichtdienst an. Weber gab sich überzeugt, dass es das gemeinsame Interesse von Gewerkschaften und Arbeitgeber sei, "die guten Arbeitsbedingungen bei der Bahn zu erhalten und sie dort, wo es sinnvoll ist, besser zu machen".

Mit Blick auf die ersten Fortschritte bei der Qualitätsoffensive Zukunft Bahn für mehr Pünktlichkeit und mehr Kundenorientierung forderte Weber einen "Schulterschluss mit Gewerkschaften, Betriebsräten und Mitarbeitern". Die Tarifrunde dürfe die ersten Erfolge von Zukunft Bahn nicht gefährden.

Die DB ist beim zugesagten Abbau der seit Jahren angesammelten Überstunden und beim Einsatz zusätzlichen Personals vereinbarungsgemäß deutlich vorangekommen. Alleine um Alt-Stunden abzubauen, hat die DB mehr Lokführer eingesetzt als verabredet. In den letzten vier Jahren wurden zudem massiv neue Mitarbeiter von extern eingestellt. Bundesweit waren es rd. 2.200 Lokführer vom externen Arbeitsmarkt und rd. 2200 Lokführer-Auszubildende. 2016 sind 1.200 Neuzugänge geplant.

Die Tarifverhandlungen mit der GDL werden am 25. Oktober 2016 in Frankfurt fortgesetzt.


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Diese Pressemitteilung wurde zur Verfügung getstellt von der pressrelations GmbH.

  

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