Indikatoren, Deutschland

(Der Prozentwert im zweiten Satz des ersten Absatzes wurde korrigiert.

13.06.2017 - 10:04:25

KORREKTUR/OECD: Immer weniger Jobs für Menschen mit mittlerer Qualifikation

BERLIN - Immer weniger Menschen in den OECD-Staaten arbeiten in Jobs für Mittelqualifizierte und mit mittlerem Lohn. Der Anteil der Jobs für Arbeitskräfte mit mittlerer Qualifikation fiel zwischen 1995 und 2015 um knapp acht Prozentpunkte. Das geht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die an diesem Dienstag in Berlin präsentiert werden soll.

Der Anteil an Arbeitsplätzen für hoch und gering qualifizierte Arbeitskräfte stieg zwischen 1995 und 2015 dagegen an. Tiefgreifender technologischer Wandel ist laut OECD die Hauptursache für die "Beschäftigungspolarisierung". Denn Beschäftigung verlagert sich weg vom verarbeitenden Gewerbe hin zu Dienstleistungen. Auch innerhalb der einzelnen Branchen gebe es eine deutliche Polarisierung.

Vor der Vorstellung der Studie wollen Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und OECD-Generalsekretär Ángel Gurría am Morgen in Berlin Wege für mehr und bessere Arbeitsplätze diskutieren. Die OECD will auf einer Konferenz in Berlin auch einen Beschäftigungsausblick geben und Vorschläge für Arbeitsmarktreformen in Deutschland unterbreiten. Der Organisation geht es nicht nur um die Zahl der Arbeitsplätze, sondern unter anderem auch um das Einkommen der Beschäftigten und die Qualität des Arbeitsumfelds.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

US-Haushaltsdefizit zieht deutlich an - Zahlen sind aber keine Überraschung. In den zwölf Monaten bis Ende September habe das Minus knapp 666 Milliarden Dollar betragen und damit fast 14 Prozent höher als das Jahr davor. Es ist zudem der höchste Stand seit dem Fiskaljahr 2012/13, wie das Finanzministerium am Freitagabend mitteilte. WASHINGTON - In den USA ist das Haushaltsdefizit im vergangenen Fiskaljahr stark gestiegen. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 21:22) weiterlesen...

USA: Verkäufe bestehender Häuser steigen überraschend. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 0,7 Prozent zum Vormonat gestiegen, teilte die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Freitag in Washington mit. Erwartet wurde hingegen ein Rückgang um 0,9 Prozent. Im Vormonat waren die Verkäufe noch um 1,7 Prozent gefallen. WASHINGTON - In den USA haben die Verkäufe bestehender Häuser im September überraschend zugelegt. (Boerse, 20.10.2017 - 16:19) weiterlesen...

Deutschland: Auftrieb bei Erzeugerpreisen stärker als erwartet. Die Erzeugerpreise seien im Jahresvergleich um 3,1 Prozent gestiegen, teilte das Statistischen Bundesamts am Freitag mit. Volkswirte hatten nur einen Anstieg um 2,9 Prozent erwartet. In den Monaten Mai, Juni und Juli hatte sich die Inflation auf der Erzeugerebene noch jeweils abgeschwächt. Erst ab August war sie wieder stärker ausgefallen. WIESBADEN - In Deutschland hat sich die Inflation auf Herstellerebene im September weiter verstärkt. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 08:01) weiterlesen...

Statistiker nehmen Ausgaben der Bürger unter die Lupe. Einmal im Jahr werden die Zahlen gesammelt präsentiert. Die neue Ausgabe seines Jahrbuchs stellt das Statistische Bundesamt an diesem Freitag (10 Uhr) in Berlin vor. Dieses Mal hat die Behörde besonders im Blick, wo die Deutschen im europäischen Vergleich stehen, ob bei Außenhandel, Arbeitsmarkt, Verdiensten, Preisen oder Wohnen. Beim Jahrbuch 2016 war noch die Gesundheit in den Mittelpunkt gerückt worden. Ergebnis: Die meisten Deutschen fühlen sich recht fit und sie leben im Durchschnitt immer gesundheitsbewusster. BERLIN - Ausgaben für Essen und Trinken, Einkommen und Wohnkosten - Statistiker erfassen zahlreiche Daten über den Alltag der Bürger. (Boerse, 20.10.2017 - 05:47) weiterlesen...

USA: Frühindikatoren überraschend gefallen. Er gab um 0,2 Prozent zum Vormonat nach, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten stattdessen mit einem leichten Zuwachs um 0,1 Prozent gerechnet. Im August war der Indikator um 0,4 Prozent gestiegen. WASHINGTON - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im September entgegen den Erwartungen von Analysten gefallen. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 16:09) weiterlesen...

Berlin an Mitarbeitern von Air Berlin interessiert. "Wir suchen rund 4000 Beschäftigte im Moment", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Bei Air Berlin gebe es viel Verwaltungs- und IT-Erfahrung. Auch mit der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg habe es Gespräche gegeben, dort werde aber nicht im gleichen Umfang Personal gebraucht. BERLIN - Die Berliner Verwaltung ist weiter daran interessiert, Mitarbeiter der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin einzustellen. (Wirtschaft, 19.10.2017 - 15:57) weiterlesen...