Regierungen, Niederlande

DEN HAAG / BERLIN - Rechtspopulist Geert Wilders hat den Wahlsieg in den Niederlanden klar verpasst - und das macht proeuropäischen Kräften Mut für die nächsten Wahlen.

16.03.2017 - 17:07:45

GESAMT-ROUNDUP/Nach der Niederlande-Wahl: Europa hofft wieder. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Donnerstag in Berlin, sie freue sich, "dass eine hohe Wahlbeteiligung zu einem sehr proeuropäischen Ergebnis geführt hat". EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker betrachtet das Ergebnis als "ein Votum für Europa, ein Votum gegen Extremisten".

DEN HAAG/BERLIN - Rechtspopulist Geert Wilders hat den Wahlsieg in den Niederlanden klar verpasst - und das macht proeuropäischen Kräften Mut für die nächsten Wahlen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Donnerstag in Berlin, sie freue sich, "dass eine hohe Wahlbeteiligung zu einem sehr proeuropäischen Ergebnis geführt hat". EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker betrachtet das Ergebnis als "ein Votum für Europa, ein Votum gegen Extremisten".

ROUNDUP: Bank of England lässt Zinsen auf niedrigem Niveau - Eine Gegenstimme

LONDON - Die britische Notenbank hält an ihrer Niedrigzinspolitik fest. Der Leitzins bleibt auf dem historischen Tief von 0,25 Prozent, wie die Bank of England am Donnerstag in London mitteilte. Die Entscheidung war von Volkswirten erwartet worden. Sie fiel jedoch nicht einstimmig, da ein Mitglied eine Zinserhöhung forderte.

ROUNDUP: Merkel trifft Trump - und rückt vorher mit Chinas Staatschef zusammen

BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat unmittelbar vor ihrer USA-Reise mit einer deutsch-chinesischen Botschaft für die Handelspolitik einen Nadelstich gegen US-Präsident Donald Trump gesetzt. In einem Telefonat hätten Merkel und Chinas Staatspräsident Xi Jinping am Donnerstag den gemeinsamen Einsatz für freien Handel und offene Märkte bekräftigt, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin mit. Es sei über den Ausbau der Elektromobilität gesprochen worden, das solle der deutschen Autoindustrie erlauben, weiter erfolgreich im chinesischen Markt tätig zu sein, hieß es.

ROUNDUP: Trump will im neuen Haushalt bei Umwelt und Auslandshilfe kürzen

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump will seine Drohungen wahrmachen und die Ausgaben für den Umweltbereich dramatisch kürzen. Dafür sollen die Streitkräfte der weltgrößten Militärmacht deutlich mehr Geld bekommen.

Schäuble: G20 müssen an einem Strang ziehen - Protektionismus falsch

FRANKFURT - Vor Beginn des G20-Treffens in Baden-Baden hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) vor dem Errichten neuer Handelsschranken gewarnt. "Wenn wir etwas aus der Vergangenheit gelernt haben, dann, dass Nationalismus und Protektionismus nie die richtigen Antworten waren", sagte Schäuble am Donnerstag bei einer Tagung des internationalen Bankenverbandes IIF in Frankfurt. "Isolation ist immer die falsche Wahl", betonte der Minister. "Globalisierung und Digitalisierung bedeuten, dass wir enger verbunden und mehr aufeinander angewiesen sind."

USA: Baubeginne steigen - Genehmigungen fallen zurück

WASHINGTON - In den USA sind die neu begonnenen Wohnungsbauten im Februar spürbar gestiegen. Wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte, erhöhten sich die Baubeginne gegenüber Januar um 3,0 Prozent. Das lag über den Markterwartungen von plus 1,4 Prozent. Zudem fiel der Rückgang im Januar mit 1,9 Prozent schwächer aus als bisher mit 2,6 Prozent ermittelt.

USA: Philly-Fed-Index von hohem Niveau aus gefallen

PHILADELPHIA - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im März verschlechtert. Der Index der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) sei um 10,5 Punkte auf 32,8 Punkte gefallen, teilte die Zentralbank am Donnerstag mit. Trotz des deutlichen Rückgangs befindet sich der Indikator weiterhin auf einem recht hohen Niveau. Im Februar hatte er einen mehrjährigen Höchststand erreicht.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken leicht

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche etwas gefallen. Sie sei um 2000 auf 241 000 Anträge gesunken, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten mit 240 000 Anträge gerechnet. Im aussagekräftigeren Vierwochenschnitt sind die Erstanträge um 750 auf 237 250 gestiegen.

Athen dementiert Gerüchte über vorgezogene Wahlen

ATHEN - Das Büro des griechischen Regierungschefs, Alexis Tsipras, hat am Donnerstag Gerüchte dementiert, wonach der Ministerpräsident vorgezogene Wahlen beantragen werde. Veröffentlichungen dieser Art hätten "null Glaubwürdigkeit" und seien "absichtlich verbreitete Falschmeldungen -"fake news"", hieß es in der Erklärung weiter.

Eurozone: Inflationsrate erstmals seit Anfang 2013 wieder bei zwei Prozent

LUXEMBURG - Die Inflationsrate im Euroraum hat erstmals seit Januar 2013 wieder eine zwei vor dem Komma. Im Februar seien die Verbraucherpreise um 2,0 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg nach einer zweiten Schätzung mit. Die Statistiker bestätigten damit wie erwartet eine erste Erhebung. Im Januar hatte die Rate noch bei 1,8 Prozent gelegen.

ROUNDUP: Bundesbank: Keine Probleme bei Einführung des neuen 50-Euro-Scheins

FRANKFURT - Die Deutsche Bundesbank rechnet mit einer reibungslosen Einführung des neuen 50-Euro-Scheins Anfang April. "Wir gehen davon aus, dass die erforderlichen Umstellungsarbeiten bis zum Erstausgabetag abgeschlossen sind", sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Donnerstag in Frankfurt.

ROUNDUP 2: Trump scheitert auch mit neuem Einreiseverbot vor Gericht

HONOLULU - Auch im zweiten Anlauf hat ein Gericht das Einreiseverbot von US-Präsident Donald Trump blockiert - diesmal noch vor seinem Inkrafttreten. Ein Bundesrichter im Staat Hawaii stoppte am Mittwoch (Ortszeit) das überarbeitete Dekret, das die Einreise von Flüchtlingen sowie Menschen aus sechs überwiegend islamischen Ländern vorübergehend verboten hätte, vorerst per einstweiliger Verfügung.

ROUNDUP: Chinas Notenbank erhöht erneut Zinsen für kurzfristige Geldversorgung

PEKING - Chinas Notenbank hat die geldpolitischen Zügel erneut sanft angezogen. Die Zinssätze für die kurzfristige Geldbeschaffung für Banken seien leicht erhöht worden, teilte die Notenbank (PBOC) am Donnerstag in Peking nur wenige Stunden nach der Leitzinserhöhung in den USA mit. Bereits im Februar hatte die Zentralbank die kurzfristigen Zinsen erhöht. Experten sehen in der Maßnahme eine Reaktion auf die Geldpolitik der US-Notenbank Fed.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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