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Das DAX-Schwergewicht Bayer war bei der jüngsten Rallye des DAX nicht mit von der Partie.

24.10.2016 - 11:52:10

Bayer: Wann geht es wieder aufwärts?. Überhaupt entwickelt sich die Aktie momentan ein wenig in Richtung Mauerblümchen.

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Das DAX-Schwergewicht Bayer war bei der jüngsten Rallye des DAX nicht mit von der Partie. Überhaupt entwickelt sich die Aktie momentan ein wenig in Richtung Mauerblümchen. Warum? Und was braucht es, damit sich das ändert, damit die Aktie wieder Fahrt aufnimmt?

Monsanto macht die Anleger vorsichtig

Bis August war Bayer, wenngleich dennoch in einem übergeordneten Abwärtstrend, wieder nach oben unterwegs gewesen. Doch dann kam diese Sache mit der Monsanto-Übernahme. Die Anleger mögen das nicht wirklich. Monsanto hat hierzulande ein problematisches Standing mit seinen Genprodukten, außerdem erschien vielen die Übernahme als teuer, womöglich zu teuer. Das letzte Aufbäumen der Aktie, das dann noch am selben Tag in fallende Kurse überging, war im September die Bekanntgabe, dass der Deal über die Bühne sei und was er kostet.

Man stellt sich zudem die Frage, ob die Kartellbehörden für die Übernahme nicht unangenehme Forderungen aufstellen werden. Und dass Bayer nun erst einmal keine größeren Zukäufe plant, weil man sich ? die Finanzierung steht mittlerweile ? in nächster Zeit auf den Schuldendienst in Bezug auf den Kauf von Monsanto konzentrieren wollte, ist natürlich nichts, das wirklich Kursphantasie bei den Investoren auslösen kann. Aber:

Die Quartalszahlen müssen jetzt ?passen?

Nichts wirkt besser gegen herbstlichen Trübsinn als zackige Quartalsergebnisse. Auf die wird es ankommen in Bezug auf die Frage, ob Bayer sich wieder in die Gewinnerliste des DAX einreihen wird. Und diese Zahlen werden übermorgen, d.h. am 26.10., erwartet. Und aus charttechnischer Sicht?

Ungefähr acht Prozent müsste Bayer auf das aktuelle Niveau draufpacken, dann wären gleich drei Super-Hürden genommen: Die beiden mittelfristigen Abwärtstrendlinien ebenso wie die wichtige 200-Tage-Linie, die zwischen diesen beiden Linien verläuft und unter der Bayer in den letzten zwölf Monaten gleich dreimal wieder nach unten gedreht hatte.

Der Mittwoch könnte also entscheidend werden, hier kommt nun wieder richtig Spannung rein. Aber Vorsicht, einem solchen Befreiungsschlag vorzugreifen wäre leichtsinnig. Bevor die Aktie nicht über 98 Euro schließt, würden wir abwarten!

 

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