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Daimler (ISIN DE0007140000) legte gestern am späten Abend vorläufige EBIT-Zahlen vor, die weit über den Erwartungen gelegen hatten.

12.04.2017 - 10:10:09

Daimler: Gute Zahlen - aber reicht das für die Wende?. Um das mal kurz zu erwähnen: EBIT heißt ?earnings before interest and taxes?, d.h. der Gewinn vor Steuern und Zinsen. Beim EBITDA werden dann noch die Abschreibungen berücksichtigt.

Daimler (ISIN DE0007140000) legte gestern am späten Abend vorläufige EBIT-Zahlen vor, die weit über den Erwartungen gelegen hatten. Um das mal kurz zu erwähnen: EBIT heißt ?earnings before interest and taxes?, d.h. der Gewinn vor Steuern und Zinsen. Beim EBITDA werden dann noch die Abschreibungen berücksichtigt. Also: Das EBIT lag mit knapp über vier Milliarden – nur für das erste Quartal! – weit über dem, was man seitens der Analysten erwartet hatte (etwa drei Milliarden) und weit über dem EBIT des ersten Quartals 2015 (2,15 Milliarden). Schön. Aber:

Dass die Zahlen vorläufig sind, ist zwar kein Problem, denn wenn, würde es bei den endgültigen Zahlen nur minimale Veränderungen geben. Aber wie lagen die Margen, wie die Umsätze? Ohne die anderen Eckdaten ist es nicht möglich, wirklich durchzublicken. Was aber ratsam wäre, wenn das Ergebnis so stark über dem liegt, womit man gerechnet hatte. Ob da nun irgendwo ein Haken sein könnte, sei dahingestellt, man wird es sehen, wenn am 26.4. das komplette Zahlenwerk auf den Tisch kommt. Wichtig ist aber die Frage, ob die positive Reaktion der Investoren ausreicht, um die Aktie wieder in bullishes Terrain zu tragen. Antwort:

 

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Nein. Daher Vorsicht, die Zahlen mögen grandios klingen, aber die Aktie notiert noch unter kurzfristig entscheidenden Widerständen. Durch den Kurssprung, den das EBIT zum Handelsstart auslöste, gelang es, die Aktie aus der Gefahrenzone in Form der Unterstützungszone 66/66,50 Euro und der knapp darunter bei 65,58 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie zu tragen. Aber die Aktie eröffnete knapp unter dem Widerstand bei 68,50 Euro und gibt seitdem wieder nach, der Anstieg schrumpft. Und ein nötiger Beleg dahingehend, dass das Eis jetzt gebrochen ist, wären bezwungene Widerstandsmarken. Unterstützungen zu verteidigen reicht alleine noch nicht.

Ob die Ende März gebrochene Juli-Aufwärtstrendlinie ein nennenswerter Widerstand sein wird, ist noch nicht absehbar. Die 20-Tage-Linie ist aber auf jeden Fall relevant. Die zu bezwingen wäre die Mindestanforderung, um Daimler wieder als kurzfristig bullish einzustufen. Und solange diese bei 69,33 Euro verlaufende Linie nicht zurückerobert ist, bleibt das Risiko eines Bruchs der 200-Tage-Linie erhalten und die Vollendung eines Doppeltopps möglich!

 

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