Steuern, Parteien

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries fordert eine Erhöhung des Mindestlohns.

20.05.2017 - 08:38:22

Wirtschaftsministerin Zypries fordert höheren Mindestlohn

"Ich halte es für geboten, den gesetzlichen Mindestlohn bei der anstehenden Überprüfung anzuheben", sagte die Ministerin in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel". Schließlich seien auch Preise und Mieten in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen.

Auch sieht Zypries "Spielraum, die Verdienste der Beschäftigten weiter zu erhöhen". Höhere Löhne sieht sie als wichtiges Instrument, die Binnenkonjunktur anzukurbeln und den deutschen Handelsüberschuss im Vergleich zu den USA zu senken. Wenige Tage vor Gesprächen mit der neuen Administration in Washington kritisiert die Ministerin zudem die jüngst angekündigten Strafzölle der USA gegen deutsche Stahlkonzerne. Die betroffenen Unternehmen hätten sich "an die Regeln gehalten", so Zypries im "Spiegel". Falls die USA bei ihrer Ankündigung bleiben, behalte man sich vor, "die EU dazu aufzufordern, vor der Welthandelsorganisation WTO zu klagen".

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Vergessen Sie Börsenliteratur!

Lesen Sie nur noch dieses Buch: „Der Börsenflüsterer“ von Meir Barak! Der gefeierte Börsenspezialist Barak zeigt Ihnen im kostenlosen ersten Teil seins Buches, wie Sie jetzt an der Börse aus der Routine ausbrechen können. Sie werden weniger arbeiten und trotzdem mehr verdienen. Und so einfach geht es …!

Weitere Meldungen

Portugal zahlt IWF-Kredite vorzeitig zurück. Der europäische Stabilitätsfonds EFSF gab am Mittwoch seine Genehmigung dafür. Im Rahmen eines Rettungsprogramms hatte das Land 2011 rund 78 Milliarden Euro an Hilfsdarlehen bekommen. Seit 2014 finanziert es sich wieder am Kapitalmarkt und erholt sich auch wirtschaftlich. LUXEMBURG/LISSABON - Portugal kann vorzeitig Milliardenkredite des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückzahlen. (Wirtschaft, 28.06.2017 - 17:48) weiterlesen...

Bericht: Milliarden-Loch im Budget von Defizitsünder Frankreich. Im laufenden Jahr gebe es ein Budgetloch von neun Milliarden Euro, im kommenden Jahr gar von 17 Milliarden Euro. Das berichtete das Enthüllungsblatt "Le Canard Enchainé" am Mittwoch unter Berufung auf ein neues Rechnungshofgutachten. PARIS - Frankreichs sozialliberaler Präsident Emmanuel Macron hat eine weitere Baustelle: Sein Land muss nach einem Medienbericht Milliardenbeträge sparen, um die ausufernde Neuverschuldung in den Griff zu bekommen. (Wirtschaft, 28.06.2017 - 16:40) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP/Trotz Milliarden-Puffers: Schäuble warnt vor überzogenen Versprechen. (Im letzten Absatz wurde die Parteizugehörigkeit von Sven-Christian Kindler ergänzt.) WDH/ROUNDUP/Trotz Milliarden-Puffers: Schäuble warnt vor überzogenen Versprechen (Wirtschaft, 28.06.2017 - 16:19) weiterlesen...

SPD: Entwicklungshilfe muss stärker wachsen als Militärausgaben. Die SPD-Minister gaben im Bundeskabinett am Mittwoch den Vorschlag zu Protokoll, dem Entwicklungsressort für jeden zusätzlichen Euro, der für die Bundeswehr ausgegeben wird, 1,50 Euro zukommen zu lassen. Rechtlich bindend ist diese Protokollnotiz nicht. BERLIN - Die SPD will, dass die nächste Bundesregierung jeden Zuwachs bei den Militärausgaben an eine Steigerung des Entwicklungshilfe-Etats koppelt. (Wirtschaft, 28.06.2017 - 16:15) weiterlesen...

Schäuble warnt vor überzogenen Versprechen. "Eine maßvolle und verlässliche Finanzpolitik werde keinen sehr viel größeren Spielraum haben" als die bisher von ihm in Aussicht gestellten 15 Milliarden Euro pro Jahr. BERLIN - Wenige Tage vor dem Beschluss der Spitzen von CDU und CSU über das Wahlprogramm der Union hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor übertriebenen Versprechen für Steuersenkungen gewarnt. (Wirtschaft, 28.06.2017 - 15:31) weiterlesen...

Merkel: Raum für 'begrenzte Steuersenkung'. Auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsrates der CDU sprach sich die CDU-Chefin am Dienstagabend in Berlin dafür aus, dass der sogenannte Spitzensteuersatz von 42 Prozent später greifen sollte. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht Spielraum für "begrenzte Steuerentlastungen" nach der Wahl - lehnt höhere Abgaben für Top-Einkommen aber ab. (Wirtschaft, 27.06.2017 - 21:24) weiterlesen...