Regierungen, Spanien

BRÜSSEL - Premierministerin Theresa May hat ihr Angebot bekräftigt, dass kein EU-Bürger in Großbritannien nach dem Brexit das Land verlassen muss.

23.06.2017 - 09:14:23

May bekräftigt 'faires und ernsthaftes Angebot' an EU-Bürger. "Wir wollen allen EU-Bürgern Gewissheit geben, die sich zu einem Leben in Großbritannien entschlossen haben", sagte May am Freitagmorgen beim EU-Gipfel in Brüssel.

Sie habe den übrigen 27 EU-Ländern ein "sehr faires und ernsthaftes Angebot" gemacht und wünsche sich, dass die Partner gleiche Zusagen auch an die Briten in der EU gäben, fügte May hinzu. Die Einzelheiten würden natürlich Gegenstand der Verhandlungen über den EU-Austritt des Vereinigten Königreichs sein.

Das Angebot hatte May am Donnerstagabend den übrigen EU-Staats- und Regierungschefs unterbreitet. Informationen darüber wurden zunächst nur von Diplomaten verbreitet, nun nahm May selbst dazu Stellung. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte Mays Angebot als guten Anfang begrüßt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

DIHK-Chef: Firmen brauchen endlich Planungssicherheit beim Brexit. "Die Unternehmen brauchen Planungssicherheit und keine Verlängerung der Hängepartie. Denn sie müssen jetzt wissen, worauf sie sich einstellen müssen", sagte Wansleben der Deutschen Presse-Agentur. BRÜSSEL - Der Chef des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Martin Wansleben, hat nach der Brexit-Grundsatzrede der britischen Premierministerin Theresa May mehr Klarheit über die künftigen Wirtschaftsbeziehungen gefordert. (Wirtschaft, 23.09.2017 - 09:20) weiterlesen...

Grüne dringen auf klare Kriterien für regionale Lebensmittel. "Wir brauchen klare Kriterien", sagte die Grünen-Verbraucherexpertin im Bundestag, Nicole Maisch, der dpa. Nur so bekämen Kunden echte Orientierung. Konkret sollten Angaben zu einer regionalen Herkunft freiwillig sein, dann würde aber eine Definition dafür auf dem Etikett zur Pflicht. Das jetzige "Regionalfenster"-Logo als freiwillige Kennzeichnung mit zu niedrigen Anforderungen helfe Verbrauchern wenig, sagte Maisch. BERLIN - Die Grünen dringen auf verpflichtende Vorgaben, wenn Anbieter Lebensmittel als "regional" anpreisen wollen. (Boerse, 23.09.2017 - 09:20) weiterlesen...

WDH/Moody's stuft Bonität Großbritanniens wenige Stunden nach May-Rede ab (Wiederholung aus technischen Gründen) (Wirtschaft, 22.09.2017 - 23:29) weiterlesen...

Moody's stuft Bonität Großbritanniens wenige Stunden nach May-Rede ab. Das Rating werde von "Aa1" auf "Aa2" gesenkt, teilte Moody's am späten Freitagabend mit. Die Aussicht für die Staatsfinanzen habe sich "erheblich verschlechtert", hieß es zur Begründung. Es seien steigende Schulden zu erwarten und der Erfolg von Konsolidierungsbemühungen sei fraglich. Die Probleme würden durch eine wahrscheinliche wirtschaftliche Abschwächung auf mittlere Sicht infolge des Austritts aus der Europäischen Union verschärft. NEW YORK - Die US-Ratingagentur Moody's hat wenige Stunden nach einer Rede der britischen Premierministerin Theresa May ihre Einschätzung der Kreditwürdigkeit Großbritanniens nach unten korrigiert. (Wirtschaft, 22.09.2017 - 23:06) weiterlesen...

Letzter Versuch zur Abschaffung von 'Obamacare' droht zu scheitern. Mit John McCain (Arizona) hat am Freitag nach Rand Paul (Kentucky) der zweite republikanische US-Senator seine Ablehnung des Gesetzesentwurfes kundgetan, den die Senatoren Bill Cassidy und Lindsey Graham eingebracht hatten. McCain hatte sich bereits bei einem vorigen Entwurf quergestellt. Eine Abstimmung über den neuerlichen Vorschlag war für nächste Woche geplant. WASHINGTON - Der erneute Versuch von Donald Trumps US-Republikanern, die Gesundheitsversorgung seines Vorgängers Barack Obama zu ersetzen, droht zu scheitern. (Wirtschaft, 22.09.2017 - 21:54) weiterlesen...

WAHL/ROUNDUP: Großer Vorsprung für Merkel - aber weit von 2013 entfernt. Allerdings müssen CDU und CSU mit deutlichen Verlusten gegenüber dem Ergebnis von 2013 rechnen. Letzte Umfragen sehen die Union zwischen 34 und 36 Prozent. Angesichts des dennoch sicher erscheinenden Wahlsiegs der Kanzlerin wird vor allem das Abschneiden der AfD mit Spannung erwartet. Die Partei könnte ein zweistelliges Ergebnis erzielen und als drittstärkste Kraft in das Parlament einziehen. BERLIN - Mit großem Vorsprung in den Umfragen gehen Angela Merkel und die Union in die Bundestagswahl am Sonntag. (Wirtschaft, 22.09.2017 - 21:12) weiterlesen...