Golfstaaten, USA

BRÜSSEL - Im Streit über das Iran-Abkommen stellt sich die Europäische Union erneut klar gegen US-Präsident Donald Trump.

09.10.2017 - 18:53:25

EU-Beauftragte Mogherini: Erhalt des Iran-Abkommens ist Pflicht. "Wir haben ein Interesse und eine Verantwortung, eine Pflicht, das Atomabkommen mit dem Iran zu erhalten", erklärte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Montag. Trump nennt die Vereinbarung von 2015 dagegen eine der schlechtesten, die die USA je unterzeichnet hätten. Er könnte bereits in den nächsten Tagen davon abrücken.

Mogherini betonte: "Das Abkommen mit dem Iran hat eine der schlimmsten Atomkrisen unserer Zeit beendet. Jetzt, da wir eine andere neue atomare Bedrohung durch Nordkorea gegenüberstehen, können wir es uns wirklich nicht leisten, noch eine andere Front zu eröffnen." Derzeit baue man maximalen Druck auf Nordkorea auf. Die EU setze UN-Sanktionen um. Doch wolle die EU ein einheitliches Vorgehen der internationalen Gemeinschaft und einen "völligen, nachprüfbaren und unumkehrbaren Abzug aller Atomwaffen von der koreanischen Halbinsel".

Die Verbreitung von Atomwaffen sei derzeit die weitweit größte Sicherheitsbedrohung. "Wir müssen damit extrem ernsthaft umgehen", meinte Mogherini. Sie äußerte sich zum 60. Jubiläum des Euratom-Vertrags in einer schriftlich verbreiteten Rede.

Im Atomabkommen hatte der Iran auf die Entwicklung von Nuklearwaffen verzichtet und dafür die Aufhebung von Sanktionen erreicht. Alle Beteiligten - auch die USA - haben Teheran bisher bescheinigt, den Vertrag einzuhalten. Trump soll bis 15. Oktober gegenüber dem Kongress erneut ein Urteil abgeben.

@ dpa.de

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