Haushalt, Steuern

BERLIN - Steuerliche Anreize sollen Investoren ein Engagement bei jungen Technologiefirmen schmackhaft machen.

01.12.2016 - 17:13:24

Steuerliche Förderung von Investitionen bei Start-ups. Dieses Ziel verfolgt ein Gesetz, das der Bundestag am Donnerstag verabschiedet hat. Danach können Geldgeber, die mit Risikokapital bei Start-ups einsteigen, aufgelaufene Verluste steuerlich geltend machen.

"Die Neuregelung zu den steuerlichen Verlustvorträgen ist ein wichtiger Schritt zur Steigerung der Attraktivität und der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschlands", sagte der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, der Deutschen Presse-Agentur. "Gerade für junge Unternehmen und Start-ups in der Wachstumsphase wird es nun leichter, frisches Geld zu bekommen und zu expandieren."

Die Opposition sieht in dem Gesetz jedoch erhebliche Schwachstellen. Der steuerpolitischer Sprecher der Linksfraktion, Richard Pitterle, beklagte unter anderem die Kosten von jährlich bis zu 600 Millionen Euro. Die Mindereinnahmen träfen vor allem die Städte und Gemeinden, denen dadurch das Geld für Straßen, Schulen und Krankenhäuser fehle. Gleichzeitig gebe es so viele Einschränkungen, dass zahlreiche Start-ups von dem Gesetz gar nicht profitierten.

Aus EU-rechtlichen Gründen soll die Verlust-Verrechnungsmöglichkeit nicht nur auf Wagnis- und Risikokapital begrenzt werden, sondern generell gelten, wenn Investoren bei einer angeschlagenen Firma einsteigen, das Unternehmen fortführen und so Arbeitsplätze erhalten. Die Änderungen treten rückwirkend zum 1. Januar 2016 in Kraft.

@ dpa.de

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