Haushalt, Steuern

BERLIN - Steuerberater, Unternehmensberater und Anwälte sollen nach Medieninformationen künftig offenlegen, wenn sie Modelle entwickeln, mit denen ihre Kunden spürbar Steuern sparen können.

02.12.2016 - 05:24:24

'SZ': Kanzleien sollen Steuermodelle melden. Die Länderfinanzminister einigten sich am Donnerstag nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag) auf ihrer monatlichen Konferenz in Berlin einstimmig darauf, eine entsprechende Anzeigepflicht für Beratungsfirmen und Kanzleien gesetzlich zu verankern. Damit nehmen die Minister erstmals die Urheber der umstrittenen Steuersparmodelle ins Visier.

Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) sagte der Zeitung nach dem Treffen, das Schließen von Steuerschlupflöchern sei "nichts für die Sonntagsrede, sondern für das Handeln am Montag". Sie freue sich, dass die Minister ihrem Vorschlag zugestimmt hätten, eine Arbeitsgruppe einzurichten. Diese solle bis Ende März berichten, "wie eine Anzeigepflicht von Steuergestaltungen verbindlich geregelt werden kann".

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Sparen oder Geldausgeben? Frankreichs Linke streitet über Finanzen. Drei Tage vor der ersten Vorwahlrunde der Sozialisten und ihrer Verbündeten pochte vor allem der frühere Erziehungsminister Vincent Peillon auf einen rigorosen Sparkurs. PARIS - Die Präsidentschaftskandidaten der französischen Linken sind uneins über den Kurs zur Sanierung der maroden Staatsfinanzen. (Wirtschaft, 20.01.2017 - 05:24) weiterlesen...

Sparen oder Geldausgeben? Frankreichs Kandidaten uneins bei Finanzen. Drei Tage vor der ersten Vorwahlrunde der Sozialisten und ihrer Verbündeten pochte vor allem der frühere Erziehungsminister Vincent Peillon auf einen rigorosen Sparkurs. Der frühere Premier Manuel Valls forderte am Donnerstagabend bei einer TV-Debatte zwar, die europäische Defizitgrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung einzuhalten. Er ließ aber erkennen, dass eine weitere Defizitsenkung keine Priorität für ihn ist. Frankreich ist seit langem ein EU-Defizitsünder und will im laufenden Jahr wieder die Drei-Prozent-Grenze wieder einhalten. PARIS - Die Präsidentschaftskandidaten der französischen Linken sind uneins über den Kurs bei den angeschlagenen Staatsfinanzen. (Wirtschaft, 19.01.2017 - 22:45) weiterlesen...

Künftiger US-Finanzminister unter Beschuss - Anteile im Steuerparadies. Dies habe er dem Senat, der über seine Nominierung als Finanzminister entscheiden muss, zunächst verschwiegen. Ferner habe er Vermögenswerte in Höhe von 100 Millionen Dollar zunächst nicht angegeben, später aber den beim Senat einzureichenden Unterlagen beigelegt. Der frühere Goldman-Sachs-Investmentbanker hatte am Donnerstag dem Finanzausschuss des Senats Rede und Antwort gestanden. WASHINGTON - Der künftige US-Finanzminister Steven Mnuchin hat nach Informationen der "Washington Post" Anteile an Firmen auf der als Steuerparadies bekannten Inselgruppe Cayman Islands. (Wirtschaft, 19.01.2017 - 19:55) weiterlesen...

Dobrindt erwartet aus Pkw-Maut etwas höhere Einnahmen. Nach Abzug der Kosten sollen jährlich 524 Millionen Euro für Straßen-Investitionen übrig bleiben, wie aus einer überarbeiteten Prognose des Ministeriums hervorgeht. Berücksichtigt sind darin die mit der EU-Kommission vereinbarten Änderungen. BERLIN - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) rechnet bei der Pkw-Maut mit etwas höheren Einnahmen. (Wirtschaft, 19.01.2017 - 16:32) weiterlesen...

EU-Parlament ist schwarze Liste mit Geldwäsche-Paradiesen zu kurz. Die Abgeordneten forderten die Brüsseler Behörde am Donnerstag in Straßburg auf, auch Länder aufzunehmen, die Steuerdelikte ermöglichten. Bisher sind lediglich Staaten erfasst, die Geldwäsche oder die Finanzierung von Terrorismus nur mangelhaft verfolgen. Personen aus diesen Ländern werden strenger kontrolliert, wenn sie in Europa unternehmerisch tätig werden wollen. STRASSBURG - Dem Europaparlament ist die schwarze Liste der EU-Kommission mit Geldwäsche-Paradiesen zu kurz geraten. (Wirtschaft, 19.01.2017 - 15:01) weiterlesen...

Dobrindt erwartet etwas höhere Einnahmen der Pkw-Maut. Nach Abzug der Kosten sollen jährlich 524 Millionen Euro für Straßen-Investitionen übrig bleiben, wie aus der überarbeiteten Prognose des Ministeriums hervorgeht. Die alte Berechnung hatte knapp 500 Millionen Euro unter dem Strich ergeben. Das Plus in der neuen Prognose kommt zustande, weil eine stärkere Spreizung der Kurzzeittarife für Fahrer aus dem Ausland mehr Geld einbringen soll. Zudem wird mehr Verkehr erwartet. BERLIN - Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt rechnet nach den mit der EU-Kommission vereinbarten Änderungen bei der Pkw-Maut mit etwas höheren Einnahmen. (Wirtschaft, 19.01.2017 - 12:30) weiterlesen...