Internet, Software

BERLIN - Sieben weitere Wirtschaftsstandorte in Deutschland sollen zu innovativen Digital-Zentren werden: Das Bundeswirtschaftsministerium hat Köln, Dresden / Leipzig, Karlsruhe, Stuttgart, Ludwigshafen / Mannheim, Potsdam und Nürnberg / Erlangen für seine "Digital Hubs"-Initiative ausgewählt.

21.04.2017 - 17:13:24

Sieben Wirtschaftsstandorte werden zu neuen 'Digital Hubs'. "In Deutschland gibt es vielleicht kein Silicon Valley, dafür aber viele exzellente Valleys mit eigenen Stärken", sagte Ministerin Brigitte Zypries (SPD) laut Mitteilung am Freitag. Darmstadt soll zudem den Finanztechnologie-Hub in Frankfurt erweitern.

Ziel der Initiative ist es, digitale Innovationen voranzutreiben, indem der Austausch zwischen Gründern, etablierten Unternehmern und Wissenschaftlern gefördert wird. Dafür sammelt beispielsweise eine Agentur Informationen aus den Hubs, berät Start-ups und Industrie und organisiert Veranstaltungen. Von der Vernetzung sollen unter anderem Maschinenbau und Automobilindustrie profitieren. Insgesamt stehen nun alle zwölf deutschen Hubs der Initiative des Wirtschaftsministeriums fest. Vergangenes Jahr waren bereits Frankfurt, Hamburg, Dortmund, Berlin und München ausgewählt worden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Mehr als 4000 protestieren gegen Homann-Schließung in Dissen. Anschließend schlossen sich die Teilnehmer einer Menschenkette rings um das Gelände des Feinkostherstellers an. "Wir nehmen die angekündigte Schließung der Standorte nicht hin", sagte der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) bei der Protestkundgebung. DISSEN - Mehr als 4000 Menschen haben am Sonntag in Dissen bei Osnabrück gegen die geplante Schließung des dortigen Homann-Werkes demonstriert. (Boerse, 30.04.2017 - 15:44) weiterlesen...

Saudisches Militärpersonal soll von Bundeswehr ausgebildet werden. Ein entsprechendes Abkommen zwischen den Verteidigungsministerien beider Länder wurde am Sonntag beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der saudischen Hafenstadt Dschidda unterzeichnet. Dabei gehe es um die "Möglichkeit, saudi-arabisches Militärpersonal in Einrichtungen der Bundeswehr auszubilden", hieß es. Wie viele Auszubildende nach Deutschland geschickt werden sollen, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Auch blieb unklar, aus welchen Bereichen des Militärs die Armeeangehörigen kommen sollen. DSCHIDDA - Die Bundeswehr soll künftig saudische Militärangehörige in Deutschland ausbilden. (Wirtschaft, 30.04.2017 - 15:28) weiterlesen...

'Spiegel': Saudi-Arabien will keine deutschen Waffen mehr. "Wir akzeptieren die deutsche Zurückhaltung, was Exporte nach Saudi-Arabien angeht, wir kennen die politischen Hintergründe", sagte Vize-Wirtschaftsminister Mohammad al-Tuwaidschri vor dem Saudi-Arabien-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag. Man werde der deutschen Regierung keine Probleme mehr bereiten "mit immer neuen Wünschen nach Waffen". HAMBURG/RIAD - Das autokratisch geführte Saudi-Arabien will nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" künftig keine Waffenlieferungen aus Deutschland mehr beantragen. (Boerse, 30.04.2017 - 15:04) weiterlesen...

Harte Fronten vor den Brexit-Verhandlungen. Die 27 bleibenden EU-Staaten versammelten sich bei einem Sondergipfel am Wochenende in seltener Eintracht hinter ihrer gemeinsamen Position, holten sich in London aber eine Abfuhr. Premierministerin Theresa May stellt sich gegen die Kernforderungen der EU. Die EU-Kommission geht deshalb sehr skeptisch in die Gespräche, die nach der britischen Parlamentswahl im Juni beginnen sollen. LONDON/BRÜSSEL - Vor den Brexit-Verhandlungen sind die Europäische Union und Großbritannien auf Konfrontationskurs. (Wirtschaft, 30.04.2017 - 14:57) weiterlesen...

Macron und Le Pen bringen sich in Stellung für Stichwahl. PARIS - Im Endspurt des französischen Wahlkampfs bringen sich die zwei verbliebenen Präsidentschaftskandidaten in Stellung. Marine Le Pen von der Front National präsentierte am Wochenende den EU-Skeptiker Nicolas Dupont-Aignan als möglichen Premierminister. Gemeinsam mit ihm, der im ersten Wahlgang 4,7 Prozent der Stimmen bekommen hatte, stellte die Rechtspopulistin ein "patriotisches" Programm für die Stichwahl (7. Mai) vor. Macron und Le Pen bringen sich in Stellung für Stichwahl (Wirtschaft, 30.04.2017 - 14:54) weiterlesen...

Nahles will mit Krankenkassenbeiträgen Wahlkampf machen. "Das ist eine Frage der Gerechtigkeit, denn sonst zahlen die Arbeitnehmer allein den medizinischen Fortschritt", sagte Nahles der "Bild am Sonntag". BERLIN - Die Arbeitgeber sollen nach Ansicht von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) wieder die Hälfte der Krankenkassenbeiträge von gesetzlich Versicherten übernehmen. (Wirtschaft, 30.04.2017 - 14:28) weiterlesen...