Haushalt, Steuern

BERLIN - Kindertagesstätten beschäftigen nach Informationen der "Welt am Sonntag" zum Teil weniger Betreuungspersonal als vorgeschrieben.

18.06.2017 - 15:38:27

'WamS': Kitas beschäftigen häufig weniger Personal als vorgeschrieben. Dies ergebe sich aus Daten der Landesrechnungshöfe der 16 Bundesländer, berichtet das Blatt. Demnach deckten unabhängige Prüfer in drei Bundesländern - Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg - bei Sonderprüfungen auf, dass in den überprüften Kitas deutlich weniger Erzieherinnen arbeiteten als durch die Mindestpersonalverordnungen der Länder vorgegeben.

In Berlin beschäftigten die 111 Kitas, die in der Stichprobe unter die Lupe genommen wurden, zusammen 163 Fachkräfte weniger als vorgeschrieben. In Hamburg arbeiteten in Gruppen für unter Dreijährige nur zwischen 77 und 83 Prozent der festgelegten Kräfte. Und in Nordrhein-Westfalen unterschritt fast jede zweite Einrichtung die Vorgaben. Ein Grund dafür, dass Vorgaben nicht eingehalten werden, ist nach Einschätzung von Branchenexperten Fachkräftemangel. Ein anderer sei, dass Kita-Betreiber ihre Betriebskosten niedrig halten wollen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Immer mehr Firmen verlegen ihren Sitz aus Katalonien. Diese Zahl nannte am Freitag die Handelsregisterstelle in Madrid. Einen Rekord gab es allein am Donnerstag mit 268 Firmensitzverlegungen. Ein tatsächlicher Umzug ist damit aber meist nicht verbunden. Im Fall einer Unabhängigkeit von Katalonien könnten sich die Unternehmen mit einem rechtlichen Sitz an anderen Orten aber weiter nach spanischen Bestimmungen richten. MADRID - Seit der Zuspitzung der Katalonien-Krise Anfang Oktober haben 1185 Unternehmen ihren rechtlichen Sitz in andere spanische Regionen verlegt. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 17:50) weiterlesen...

Umstrittene Dividendengeschäfte: Fiskus holt 436 Millionen zurück. Insgesamt seien der Bundesregierung 259 Fälle bekannt, von denen bereits 23 abschließend geprüft worden seien - "jeweils mit positivem Ausgang für die Finanzverwaltung", heißt es in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion. In 35 Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet. Geprüft werde auch, wie viele der Fälle bereits verjährt seien, schreibt die Bundesregierung. Zuvor hatte das "Handelsblatt" (Freitag) darüber berichtet. BERLIN - Im Steuerskandal um umstrittene Dividendengeschäfte hat sich der Fiskus 436 Millionen Euro Steuergeld zurückgeholt. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 16:56) weiterlesen...

Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bislang keine Mehrwertsteuer zahlten. BRÜSSEL - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 16:00) weiterlesen...

Grybauskaite fordert Beginn echter Brexit-Verhandlungen. Die britische Premierministerin Theresa May müsse jetzt "von Worten zu Taten" kommen, sagte Grybauskaite zu Beginn des zweiten EU-Gipfeltags am Freitag in Brüssel. "Und sicherlich ist es für uns alle, nicht nur für Großbritannien, sondern auch für uns, an der Zeit, zu richtigen Verhandlungen zu kommen und nicht nur in den Medien zu reden." Nötig seien konkrete Vorschläge der Briten. "Ich denke, es ist jetzt Zeit, sich geradewegs an den Tisch zu setzen und zu verhandeln", sagte die litauische Präsidentin. BRÜSSEL - Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite hat einen Beginn konkreter Brexit-Verhandlungen verlangt. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 09:20) weiterlesen...

Trittin: Investitionen haben Vorrang vor Steuerentlastung. "Wir müssen uns klarmachen, dass in Deutschland jede dritte Brücke baufällig ist, dass wir 100 Milliarden Investitionsstau in den Kommunen haben" , sagte der Grünen-Abgeordnete Jürgen Trittin am Freitag im ARD-"Morgenmorgenmagazin". Auch in der Pflege seien Investitionen nötig. BERLIN - Für die Grünen haben in einer möglichen Jamaika-Koalition Investitionen Vorrang vor Steuerentlastungen. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 08:25) weiterlesen...

US-Senat stimmt Haushaltsentwurf zu - Hürde für Steuerreform genommen. 51 Senatoren stimmten am Donnerstagabend (Ortszeit) für den Entwurf, 49 waren dagegen. WASHINGTON - Der US-Senat hat einen Haushaltsentwurf verabschiedet und damit eine Hürde für die von Präsident Donald Trump geplante Steuerreform aus dem Weg geräumt. (Wirtschaft, 20.10.2017 - 05:24) weiterlesen...