Regierungen, Spanien

BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist prinzipiell offen für eine Ausdehnung des sogenannten Schengen-Raums auf alle EU-Staaten.

15.09.2017 - 16:20:25

Merkel offen für Ausdehnung des Schengen-Raums auf ganze EU. Zwischen den Ländern des Schengener Abkommens gibt es im Normalfall keine Grenzkontrollen mehr. "Ich glaube, das bringt uns mehr Sicherheit, als dass es uns weniger Sicherheit bringt", sagte sie nach einem Gespräch mit dem französischen Premierminister Edouard Philippe am Freitag in Berlin. Der Vorschlag von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker für eine Ausweitung des Schengen-Raums sei "eine vernünftige Herangehensweise".

Vom Grundsatz her wäre sie froh, wenn von Bulgarien über Griechenland bis Kroatien alle Länder im Schengen-Raum wären, "weil das unsere ganze Grenzstruktur natürlich vereinfachen würde", erklärte Merkel. Allerdings müssten die Voraussetzungen dafür erfüllt sein. Juncker hatte am Mittwoch vorgeschlagen, alle EU-Staaten in das Schengen-Abkommen von 1985 aufzunehmen. Das Angebot richtete sich vor allem an die neuen EU-Mitglieder Bulgarien, Rumänien und Kroatien.

In der Debatte um eine Verteilung von Flüchtlingen in der EU forderte Merkel Solidarität der Mitgliedstaaten. "Wer sich dieser Solidarität verweigert, muss damit rechnen, dass das nicht ohne Folgen bleiben wird, auch mit Blick auf die Verhandlungen über zukünftige Finanzhilfen", sagte sie der "Nordwest Zeitung" (Samstag).

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Hessens Finanzminister erneuert Angebot zur Auswertung der 'Paradise Papers'. Fachliche Expertise und technische Ausrüstung gebe es in Hessen in hohem Maß, sagte der Minister am Donnerstag im Wiesbadener Landtag. Ihn interessiere nicht die Quelle der "Paradise Papers", sondern der Inhalt der Daten. "Ich verstehe und respektiere den Quellenschutz, den Journalisten zu Recht hochhalten. WIESBADEN - Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) hat das Angebot erneuert, die "Paradise Papers" mit millionenfachen Daten über Steuertricks federführend auszuwerten. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 18:51) weiterlesen...

Lettland beschließt Erhöhung von Militäretat auf zwei Prozent des BIP RIGA - Lettland hat für 2018 einen Haushalt mit einem geplanten Defizit von 1,0 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und höheren Militärausgaben verabschiedet. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 18:35) weiterlesen...

Konzernvorstände fordern höhere EU-Forschungsausgaben. Insgesamt 28 Vorstände sprachen in einem am Donnerstag veröffentlichten Brief von "einer einmaligen Gelegenheit", den EU-Haushalt für Forschung und Innovation aufzustocken. Damit könne "das Innovationsdefizit in Europa überwunden" werden, sagte Markus Beyrer, Generaldirektor des Unternehmerverbands BusinessEurope, zur Begründung. BRÜSSEL - Europäische Konzerne fordern gemeinsam eine Erhöhung des EU-Forschungsetats, darunter deutsche Unternehmen wie BASF , Bayer oder Bosch. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 17:19) weiterlesen...

SPD-Chef Schulz und Siemens-Chef Kaeser streiten über Stellenabbau. Zugleich räumte er ein, dass die Politik in der Frage weitgehend machtlos sei. Die Streichung tausender hoch qualifizierter Jobs sei volkswirtschaftlich irrsinnig und verantwortungslos, sagte Schulz am Donnerstag vor rund 2000 Demonstranten, die sich am Tagungshotel der jährlichen Siemens-Betriebsräteversammlung in Berlin-Neukölln versammelt hatten. BERLIN/MÜNCHEN - SPD-Chef Martin Schulz hat den geplanten Stellenabbau bei Siemens erneut scharf kritisiert. (Boerse, 23.11.2017 - 16:31) weiterlesen...

IAEA-Chef verteidigt Atomdeal mit dem Iran - 'Kontrolle funktioniert'. Die Überwachung der Nuklearanlagen der Islamischen Republik funktioniere reibungs- und lückenlos, betonte IAEA-Chef Yukiya Amano am Donnerstag vor dem Gouverneursrat der UN-Organisation in Wien. "Die Behörde hatte Zugang zu allen Orten, die wir aufsuchen wollten", sagte Amano vor Vertretern aus 35 Staaten. WIEN - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat dem Iran erneut die volle Umsetzung des Atom-Abkommens bescheinigt. (Wirtschaft, 23.11.2017 - 16:00) weiterlesen...

Kartellamt verbietet Four-Artists-Übernahme durch CTS Eventim. "CTS Eventim ist als Anbieter des mit Abstand größten Ticketsystems in Deutschland marktbeherrschend", sagte Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt am Donnerstag in Bonn. Aus diesem Grund untersagte seine Behörde die Übernahme von "Four Artists". BONN/MÜNCHEN - Konzerte der Fantastischen Vier, Clueso, David Guetta und Andreas Bourani dürfen nach dem Willen des Bundeskartellamts nicht vom Tickethändler und Veranstalter CTS Eventim organisiert werden. (Boerse, 23.11.2017 - 15:59) weiterlesen...